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Kohlen bei T-Jet, so gewaltige Unterschiede? - Daniel - 14-03-2005 Einen wunderschönen guten Morgen liebes Forum 8) Nachdem ich bei Kollegen Wombel 2 T-Jets erstanden hatte, haben alle meine Kollegen damit gespielt. Wir kamen zu dem Ergebnis, daß T-Jet fahren eigentlich mehr Spass macht als mit den "Magnetbombern" (OK, die sind auch witzig, aber driften können die nicht, ausserdem muss man die immmer wiedersuchen). Also, bei Umpfi Klamotten geordert, einige T-Jet Chassis, neue Reifen, die Kohlen mit der Kerbe, Ersatzschleifer, etc.. Samstag kam das Päckchen, und ich sofort losgelegt. Nachdem ich die anderen Kohlen drin hatte, liefen die T-Jets: 1. wesentlich ruhiger 2. bei geringerer Spannung fuhren sie schon los 3. etwas schneller Ich fand das schon sehr erstaunlich, was unterschiedliche Kohlen bewirken! Anders ausgedrückt: Ich war baff, einfach nur sprachlos. Klar, die Kohlen sind massgäblich an der Stromübertragung zwischen Schleifer / Kollektor beteiligt. Daher ist das auch logisch. Aber ein so gewaltiger Unterschied? Viele Grüsse Daniel - ebi - 19-03-2005 Hi Daniel, hast Du nur die Kohlen gewechselt oder auch gleich die anderen Zutaten (Reifen, Schleifer) angebracht? Hast Du die Kohlenhalter verbogen, sodaß die Kohlen also mit weniger Druck auf dem Kollektor schleifen? Weniger Druck läßt die Autos besser nachrollen und macht die irgendwie spritziger. Ich säubere/polier auch immer gern den Kollektor und geb ein bischen Öl in alle Lager. Haste das auch gemacht? Evtl liegt das veränderte Fahrverhalten Deiner Autos ja nicht nur am Kohlentausch?? Bestimmte Kohlen von Umpfi machen meine Autos sogar langsamer, glaub ich übrigens...? Naja, dafür soll das Drehmoment wohl höher sein. Gruß, Ebi - JoSta-Racing - 19-03-2005 [quote name='ebi']Bestimmte Kohlen von Umpfi machen meine Autos sogar langsamer, glaub ich übrigens...? Naja, dafür soll das Drehmoment wohl höher sein.[/quote] Da ist was dran. Umpfi's Rennkohlen I & II haben einen hohen Kupferanteil und harmonieren nicht mit Ankern mit silberfarbenen Kollektorflächen, z.B. MM Thunderplus. Da habe ich die normalen Kohlen wieder eingebaut. Auf nicht veredelten Kupferkollektoren arbeiten die Rennkohlen einwandfrei besser und verschmieren die Flächen nicht so stark. Die 'Tall Boys' bereiten Probleme, wenn man die Federspannung nicht reduziert. Die bremsen den Anker dann regelrecht ab. In den Wizzard-Autos ist der Federdruck für die Kohlen einstellbar. Da kann man experimentieren (geringerer Druck = höhere Drehzahl). Diese Kohlenhalter passen auch in Tyco 440X-2 Chassis. Man muß dafür allerdings auf jeder Seite ein Loch ins Chassis bohren. Gruß Jörg - ebi - 19-03-2005 Moin Jörg, wie findest Du die richtige Position der Löcher, wenn Du die Tycos aufbohrst? Ich hatte mir mal ne Lehre gebaut (Anleitung dafür gab's bei HOW?!!), die ist aber zerbröselt und naja,... ich hatte die Löcher auch lieber n paar Nummern zu groß gebohrt, damit die Halter nicht spannen. Gruß, Ebi - JoSta-Racing - 19-03-2005 [quote name='ebi']wie findest Du die richtige Position der Löcher, wenn Du die Tycos aufbohrst? Ich hatte mir mal ne Lehre gebaut (Anleitung dafür gab's bei HOW?!!), die ist aber zerbröselt und naja,... ich hatte die Löcher auch lieber n paar Nummern zu groß gebohrt, damit die Halter nicht spannen.[/quote] :gruebel: Das kann ich Dir auch nicht genau oder verständlich erklären. War 'ne irre Fummelei: Ein bischen messen, schätzen, mit dem scharfen Bastelmesser nacharbeiten, ja - Bohrungen etwas (viel geht nicht) größer ... irgenwie, bis es paßt, ohne das Chassis unbrauchbar zu machen. Beim ersten Chassis ist mir das auch ganz gut gelungen, beim zweiten war das Ergebnis nicht ganz so zufriedenstellend. Besser wäre wahrscheinlich, das Chassis ordentlich in einen Bohrständer einzuspannen, denn das Bohrzentrum läßt sich doch relativ gut ermitteln.Gruß Jörg |