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3D Drucker zur Prototypenfertigung
#1
Hallo allerseits.



Ich habe ein Gerät wie dieses 2006 auf einer Messe gesehen. Dort lag der Preis noch bei ca. 10.000 EUR. Die Ergebnisse waren faszinierend. Auf der Homepage von Desktop Factory liegt der Preis für einen 3D-Drucker schon bei weniger als der Hälfte (ca. 3.400 EUR).



Es ist anzunehmen, dass derartige Geräte in zwei bis drei Jahren nochmal billiger sein werden. Da stellt sich doch die Frage, warum nicht folgender Arbeitsablauf beinahe jedes Modell auf unsere Bahnen holt:



1) Erstellen eines 3D Scans des Urmodells (Teuer), alternativ berechnet von Fotovorlagen mit [url="http://www.3dsom.com/"]http://www.3dsom.com/[/url]

2) Skalierung des Digitalmodels und Ergänzung der Pfosten in AutoCAD

3) Ausdruck des Masters mit [url="http://www.desktopfactory.com/"]http://www.desktopfactory.com/[/url]

4) Herstellung von beliebigen Fahrzeugen in HO oder anderen Maßstäben.

5) Rennen, Sammeln, Verkaufen, Spaß haben....



Angenommen man erwirbt die Lizenzen der Hersteller zur Reproduktion im Modellbau. Ich denke hier liegt eine interessante Geschäftsidee wenn man das richtig angeht.


Angehängte Dateien
.jpg   df_printer_proto.jpg (Größe: 14,69 KB / Downloads: 58)
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#2
Tjaja Sebastian,



das ist der ganz große Wunschtraum... <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />



Mit dem Stichwort "Lizenz" hast Du einen der größeren Pferdefüße angesprochen:

Ich meine, dass beispielsweise "Bauer" mit der Herstellung eines Ferrari-Modells damals größere Probleme mit den Italienern bekam und deshalb das Modell als "italienischer Sportwagen" (oder so) verkaufen musste.



Wenn so ein 3D-Drucker aber tatsächlich mal erschwinglich sein sollte, dann werden sich allerdings neue Kleinserien-Galaxien auftun, die dann munter untereinander getauscht werden könnten... <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='Smile' />

"[url="http://www.slotcarinnovations.com/"]Slotcarinnovations[/url]" benutzen übrigens schon so einen 3D-Drucker - glaube ich.



Grüße,

Andreas
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#3
Hallo Sebastian



Wenn du eine fertige 3D Datei hast, kannst du damit auch zu Firmen gehen die dir das dann ausdrücken.

Abgerechnet wir nach Kubikcentimeter.

Wie der Preis war weiß ich nicht mehr aber nicht allzu knapp.



Schöne Grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#4
Hallo,



coole Sache, aber viel zu teuer. Wenn ich allein die Kurse sehe, für die SCD die Panoz-Kopie verscherbelt...



Gruß



Uwe
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#5
Hallo Sebastian





Zu dem Thema haben wir schon mal diskutiert. [url="http://forum.h0slot.de/forum/index.php?showtopic=2170"]Warum macht ihr alles so kompliziert??[/url]



Auch wenn die Geräte-Preise günstiger werden, die 3D-SW wird leider nicht billiger [Bild: angry.gif] und die kritischen Punkte bleiben (wenigstens vorläufig) dieselben. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='Huh' />



Die Idee an und für sich ist aber absolut verführerisch! [Bild: clapping.gif]





Walter
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#6
Hallo,

ich wollte mir mal so ein Auto herstellen lassen, bin aber an der Blender Software gescheitert. Das Blender-3D Programm gibts kostenlos im Internet.

Walter
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#7
3D-Prototyping ist ne ganz tolle Sache, faziniert mich auch schon seit einiger Zeit.



Der Trend wird ähnlich wie im normalen Druckerbereich verlaufen.

D.h. 3D-Printer werden auf lange Sicht preiswerter werden - Verbrauchsmaterialien werden teuer verkauft. Über das Verbrauchsmaterial werden dann die Drucker subventioniert.



Aufzuhalten ist auch hier die Technik nicht mehr, die Frage nach dem Sinn und Zweck für den Privatanwender stellt sich allerdings.

Soll/Wird sich jeder demnächst sein Gehäuse für ne Fernsehfernbedienung, oder mal eben einen stylischen Taschenrechner selbst basteln?

Könnte mir vorstellen das so etwas für den Heimbastel- und Dekobereich interessant werden könnte. Create your own Deko!



Sollte sich meine Frau mal so einen 3D-Drucker kaufen wollen (tut sie natürlich nicht) - bin ich nicht abgeneigt auch mal etwas damit zu basteln ...



Gruß Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#8
Auf der Seite wird gesagt, dass sich die Materialkosten für die Herstellung von 16,378 Kubikcentimeter Output (1 cci) auf 1.00 USD belaufen. Damit könnte man ja nicht wenig herstellen.



...und wenn die Karosse bei einem Crash zerbirst....druckt man sich einen Neuen. Da kommt fast schon Star Trek feeling auf. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' />
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#9
[quote name='Toroguy2004' post='18730' date='08.11.2007 - 16:40']... Es ist anzunehmen, dass derartige Geräte in zwei bis drei Jahren nochmal billiger sein werden. Da stellt sich doch die Frage, warum nicht folgender Arbeitsablauf beinahe jedes Modell auf unsere Bahnen holt:



1) Erstellen eines 3D Scans des Urmodells (Teuer), alternativ berechnet von Fotovorlagen mit [url="http://www.3dsom.com/"]http://www.3dsom.com/[/url]...

5) Rennen, Sammeln, Verkaufen, Spaß haben....

Angenommen man erwirbt die Lizenzen der Hersteller zur Reproduktion im Modellbau. Ich denke hier liegt eine interessante Geschäftsidee wenn man das richtig angeht.[/quote]Hallo Sebastian,



ich finde den Vorschlag spannend - auch deine erste Formulierung <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' /> .



Hast du detailliertere Vorstellungen und Analysen dazu? Ich bin auf jeden Fall interessiert und würde es unterstützen, wenn du das Thema unter dem von dir vorgeschlagenen Aspekt weiter verfolgen kannst <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' /> .



ciao

michael o.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#10
-- Update --



Hallo nochmal. Ich habe inzwischen ein paar Neuigkeiten.



Nach einem kurzen Emailwechsel mit Cathy Lewis von Desktop Factory muß ich leider feststellen, dass dieser Prototyp den Ansprüchen des Modellbaus nicht genügt.



Wie den Besuchern der Webseite aufgefallen sein wird, haben sämtliche abgebildeten Beispielobjekte eine etwas rauhe Oberfläche. Nach Aussage von Lewis liegt dies an einem technologischen Kompromiss im Preis / Leistungsverhältnis. Um den Preis auf 5.000 USD drücken zu können, mußte die Genauigkeit der Produktionskammer gemindert werden. Dies hat jene rauhe Oberfläche zur Folge, die der Detailfülle eines (guten) HO-Modells den Gar ausmachen würde. Dazu kommt noch, dass die Fehlertoleranz auf der Z-Achse bis zu 3% beträgt. X und Y liegen hingegen bei 1%.



Geräte mit der entsprechenden Genauigkeit verbleiben somit in der 25.000er Klasse.



Nächster Punkt. Scannersoftware. Die Applikation ist auf die schnelle Abbildung von kleinen Objekten ausgerichtet. Dabei werden Oberflächendetails als Graphik-Layer auf das ermittelte Objekt gelegt. Dies mag für Computerspiele ausreichend sein. Für die Erstellung eines ernst zu nehmenden Drahtgittermodells ist dies hingegen nicht ausreichend. Im Gesicht der Beispielfigur wird so aus der Nase eine flache Ebene die etwas über den Mund hinausragt. Die Details der Nase werden aus den Fotos ermittelt und einfach darübergelegt. So entsteht zwar der gewünschte optische Effekt, jedoch ist dies für die Erfassung von zB Kühlergrill, Stoßstangen, etc. eher hinderlich. Schade, denn der Ansatz ist interessant.



Addiert man die Ungenauigkeiten in der Oberflächengestaltung zu den Ungenauigkeiten bei der Erfassung des 3D Modells, so würde das Ergebnis selbst nach umfangreicher Nachbearbeitung in der CAD Software keinen zufriedenstellenden Reifegrad erreichen.



Leider hat sich das Thema damit wohl erledigt <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sad.png' class='bbc_emoticon' alt='Sad' />
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