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Faller Rundenzähler Umbau
#1
Question 
Hallo,

für kleines Geld in der Bucht aufgetan, einfach um zu sehen, was damit geht.
Dieser Rundenzähler hat einen kleinen Umbau erfahren, siehe Foto.

Was ist da passiert? Es geht hier ja um die Stromversorgung, es gibt Voltregulator und Elektrolytkondensatoren, wenn ich das richtig deute. Hat der Vorbesitzer (leider verstorben) dort vorgesorgt, um Spannungsspitzen abzufangen?

[Bild: dscn8728byr2c635xu.jpg]


Danke für einen Tipp!
Gruß Jürgen




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#2
Moin,
Ich tippe mal, ohne die Schaltung erkennen zu können, dass er den Zähler an einem Trafo mit angeschlossen hatte und die Spannung auf die Originale Batteriespannung gesenkt hat. Kannst Du die Schaltung erkennen, bzw. die Bezeichnung des elektronischen Bauteils?
Viele Grüße aus Hamburg
Mario
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#3
Hey

Ja. Das sieht nach einer Spannungsversorgung aus die die 6*1,5 Batterien=9V ersetzt. Der 7809 ist ein 9V Spannungsregler.
Wenn ich das richtig sehe ist das rote Bauteil unten eine Diode, die als Verpolungsschutz oder aber auch als Einweggleichrichter benutzt werden kann. Damit wäre dann wohl auch der Vetrieb an einem originalen grauen Faller Trafo möglich, ohne den Plattengleichrichter dahinter. Dann dienen die beiden Elektrtolytkondensatoren als Energiespeicher, da ja nur eine Halbwelle der Wechselspannung zur Verfügung steht.
Aber ich hätte es lieber in der Hand, um mit Meßgerät und Netzteil plus Strombegrenzung zu messen und nicht zu raten :-)
Die Kabelführung sieht mir gefährlich aus, der linke und der Mittelanschluß des Reglers sehen fast verbunden aus. Kann aber ein Blickwinkelfehler sein.
Wir nannten das übrigens "Wildwestverdrahtung" in der Ausbildung.

Gruß
Axel
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#4
Jo, MC7809 ist ein 9V, 1A Spannungsregler!
Also sollte meine Vermutung richtig sein, soweit ich die Schaltung erkenne, ist das Teilnwohl an einem Trafo drangegeben und direkt mit Wechselspannung betrieben worden. Mir fehlt nur irgendwie der Vorwiderstand.....
Viele Grüße aus Hamburg
Mario

Ahh, zwei haben denselben Gedanken, das ist fein! Jo der Bastler hätte gerne zumindest eine Lochplatine verwenden sollen......
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#5
Hey

Der Regler kann das, der braucht keinen Vorwiderstand.
Die Diode ist der eigentliche Schwachpunkt. Aber ich denke auch sie kann 1A ab. Habe leider keinen Rundenzähler um die Stromaufnahme zu messen. Wer kann Daten liefern?
Gruß
Axel
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#6
Moin moin.

ihr seit herrlich! :-)

Der Rundenzähler funktioniert an einem geregelten Netzteil mit 9 Volt. Smile
 
Runden zählen mit der Impulsschiene von Faller mit den 3 Anschlüssen und dem Deadstrip funktioniert, nur bei den Rundenzeiten gibt es Fantasie Zeiten. Da gibt es wohl irgendwo einen Wackler.

Es war wohl ein älterer Herr, der in seiner Rente seinem Kindheitshobby nachgegangen ist. Sad
Irgendwo schwieriges Erbe....

However, Mein Plan ist:

1. Die Platine zu teilen, die fehlenden Verbindungen zu "überbrücken"

oder

2. die Schaltung mit neuen "kleineren" Teilen nach zubauen, was dem Vorhaben entgegen kommen wird wegen der Baugröße.

und die Anzeige der Rundenanzahl in den Dunlop Turm zu integrieren.

Bytheway:
Da ich schon diverse alte elektr. Rundenzähler "auseinander" genommen habe, so auch von Carrera/AFX ist mir klar geworden, dass beinahe Alle damals TI (Texas Instruments) Bausteine benutzt haben.
Bevor die Japaner mit Halbleitern den Markt gerockt hatten, war wohl Dallas/Texas die erste Wahl, auch bekannt durch die Kugel, die 3 verschiedene Wege fand. ;-)

Vielleicht gab es auch ein Abkommen zwischen D und USA. Wer weiß. Die damaligen Taschenrechner in den Schulen (1980er) waren auch alle von TI.

Was meint Ihr?
Schaltung neu gestalten mit neuen und kleineren Bausteinen oder die des alten Herrn zu neuem Glanz bringen?

OT: Hier (Südwest) ist echt Sau kalt draußen.  Dodgy
Und immer dann ist in der Presse nichts mehr von globaler Erwärmung... Tongue

Danke für die Tipps!

(19-01-2017, 23:06)lexat schrieb: Hey

Der Regler kann das, der braucht keinen Vorwiderstand.
Die Diode ist der eigentliche Schwachpunkt. Aber ich denke auch sie kann 1A ab. Habe leider keinen Rundenzähler um die Stromaufnahme zu messen. Wer kann Daten liefern?
Gruß
Axel

Das kann ich am WOE besorgen. An welcher Stelle muss ich die Fühler anlegen?
Melde mich dann.

(19-01-2017, 22:54)HHFallerslot schrieb: Moin,
Ich tippe mal, ohne die Schaltung erkennen zu können, dass er den Zähler an einem Trafo mit angeschlossen hatte und die Spannung auf die Originale Batteriespannung gesenkt hat. Kannst Du die Schaltung erkennen, bzw. die Bezeichnung des elektronischen Bauteils?
Viele Grüße aus Hamburg
Mario

Moin Mario,

denke ich auch. Die Schaltung wird die Spannungsspitzen eines Trafos abfangen im Gegensatz zu einem geregelten "Labor-Netzteil" Ob jetzt ~ oder = Spannung....
Wenn er aber über das Wissen verfügt hat, warum diese fliegende fahrlässige Art der Schaltung?
Preiswert? Kann sein.
Kann man die Bezeichnung nicht erkennen?
Gruß Jürgen




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#7
Hey
@neo67:
Der Rundenzähler funktioniert an einem geregelten Netzteil mit 9 Volt.

Wäre auch komisch wenn nicht. Da der Rundenzähler wahrscheinlich in TTL Technik gebaut ist, werden dann nur 5V benötigt. Irgendwo auf der Platine wird sich bestimmt noch ein kleiner 5V Regler befinden der mal die 9V der Batterien begrentzt hat.
Die Schaltung in dem Batteriefach wird aber etwa 2V der Einspeisespannung "klauen". Ein bißchen was braucht der Regler damit er arbeiten kann, an der Diode? bleiben auch 0,7V hängen. Sollte die Schaltung doch volle 9V brauchen kann auch das ein Problem für die Zeitmessung sein.
Sollte ich irgendwo in den Weiten des Internets einen Plan des Rundenzählers (Bauen ist mit Plan, ohne Plan ist es basteln)finden oder hier im Forum, schaue ich ihn mir wegen den Rundenzeiten an. Ich denke nicht das er quarzgesteuert ist, eher über astabile Kippstufe oder NE555.
Ob ein Nachbau lohnt ???

Ja, viele Teile kamen zu der Zeit aus den USA, Ti wie auch NS NationalSemicundutors. Owohl man aus Asien schon Märkte zeigte, wo die Bauteile wie Obst in Körben zum Kauf angeboten wurden. Da habe ich hier in Essen bei Radio Fern noch meine Widerstände einzeln verpackt gekauft :-)

Gruß
Axel
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#8
Hi lexat,

ich poste morgen mal ein Foto von der Platine.
Danke für die Infos.
Ich prüfe auch mal, was effektiv an der Platine ankommt.
Gruß Jürgen




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#9
Hallo zusammen,

der große Käfer ist ein TMS100?, also ein Mikroprozessor. Da kann man leider nix nachbauen, wenn der hinüber ist Sad .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#10
(21-01-2017, 20:46)mos schrieb: Hallo zusammen,

der große Käfer ist ein TMS100?, also ein Mikroprozessor. Da kann man leider nix nachbauen, wenn der hinüber ist Sad .

Warum?

Wieso sollten die Funktionen eines alten Chips in einem neueren nicht implementiert sein? Andersherum würde es Sinn machen für mich.
Ist es möglich, dass Du den Hintergrund Deiner Einschätzung erklärst?

Danke!
Gruß Jürgen




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#11
Hallo Neo67,

ich verstehe jetzt deine Frage nicht.

Der TMS1000 ist ein frei programmierbarer Baustein (damals Mikroprozessor, heute eher Mikrocontroller) und enthält Software, die den Ablauf steuert. Du müsstest also das Programm nachbauen und den Baustein damit programmieren. Sollte das Teil also defekt sein, müsstest du einen neuen Baustein auftreiben nebst dem notwendigen Entwicklungswerkzeug.

Wenn die originale Platine noch vorhanden ist und keine offensichtlichen Macken aufweist, lohnt sich ein Nachlöten der Lötstellen. Manchmal hilft das bei alten Baugruppen.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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