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Ultra-low Chassis für Tjet
#1
Eigentlich ist es noch etwas zu früh, da es noch ein Vor-Versuchsträger ist. Es hat mich ja immer etwas geärgert, dass einige Modelle im hochbeinigen Offroad-Look unterwegs sind. Ein flaches und preiswertes Chassis könnte dem abhelfen. 
Da ich leider kein CAD kann und auch keinen Drucker habe, habe ich es mal analog versucht. Die Grundidee ist, möglichst tief zu kommen und die Chassiswanne selbst gießen zu können. Bei diesem Versuchsträger habe ich eine Grundplatte eines Schiebechassis abgegossen und an das notwendige Maß angepasst. Das sind die roten Plastikteile. Wenn alles passt - was noch in den Sternen steht - ist das Teil aus einem Stück, also ein Block. 
Probleme machen die Schleiferaufnahmen. Einmal die hintere Aufhängung und zum anderen die vordere Führung. Für die Aufhängung habe ich mir Stanzteile aus der USA besorgt, ob die Nase vorne aus Resine bestand hat, muss man sehen. Sonst muss ich versuchen, das mit einem Metallstift zu lösen. Mit der Stromführung bin ich nicht zufrieden, es sollte schon etwas hübscher aussehen, als an diesem Versuch. 
Ich will es soweit weiterentwickeln, dass ich eine kleine Serie gießen kann. Die Materialbeschaffung ist etwas mühselig, da ich es möglichst bezahlbar hinbekommen möchte.
Die ersten Runden hat es geschafft, wobei es sich zeigt, dass der kleine Motor sehr früh anspricht. Also mit meinem ProfMotor-Regler fahre ich mit der höchsten Ohmzahl (120?). Geschwindigkeit so wie ein gut laufender Tjet.  Die HA läuft in Messinglagern. Radstand ist Tjet kurz, Karosserieaufnahme ist auch für Tjet, Faller lässt sich einrichten.
Ich habe noch 2 weitere Motorvarianten, die aber mit Vorwiderstand betrieben werden müssen. Da wird es auch noch 2 Versuchsträger geben. 
Viel niedriger wird es nicht gehen. Momentan sind die Reifen im Radkasten der erste Berührungspunkt zur Karo. 
Grüße Klaus


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#2
Moin,
Wenn das mal in den Verkauf kommen sollte, dann hätte ich wohl auch gerne eines.
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#3
Moin Klaus,

im ersten Moment dachte ich, du hättest die Karosserie plattgedrückt  Huh .

Sieht klasse aus Angel

Ein paar Fragen stellen sich mir:
  • Wenn du mit dem Autochen nicht im Stadtverkehr fahren willst, würden dann nicht Litzenschleifer reichen, wie sie hier auch schon Mal vorgestellt wurden?
  • Könnte man den Motor vorne soweit versenken, dass er aus der Bodenwann nach unten herausragt, also leicht schräg einbauen?
  • Wenn man ein Kronrad mit geringerem Durchmesser verwendet, könnte man kleinere Reifen nehmen und damit noch ein bisschen tiefer kommen. Oder wird dann die Untersetzung zu schlecht?
  • Mit Widerständen für einen Motor geringerer Spannung ist hier ja auch schon Mal evxperimentiert worden. So weit ich mich erinnere, war das Ergebnis nicht sehr positiv, oder?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#4
(14-04-2021, 11:19)mos schrieb: Moin Klaus,

im ersten Moment dachte ich, du hättest die Karosserie plattgedrückt  Huh .

Sieht klasse aus Angel

Ein paar Fragen stellen sich mir:
  • Wenn du mit dem Autochen nicht im Stadtverkehr fahren willst, würden dann nicht Litzenschleifer reichen, wie sie hier auch schon Mal vorgestellt wurden?
  • Könnte man den Motor vorne soweit versenken, dass er aus der Bodenwann nach unten herausragt, also leicht schräg einbauen?
  • Wenn man ein Kronrad mit geringerem Durchmesser verwendet, könnte man kleinere Reifen nehmen und damit noch ein bisschen tiefer kommen. Oder wird dann die Untersetzung zu schlecht?
  • Mit Widerständen für einen Motor geringerer Spannung ist hier ja auch schon Mal evxperimentiert worden. So weit ich mich erinnere, war das Ergebnis nicht sehr positiv, oder?

Michael,
 ich habe hier welche mit Litze, ich werde damit nicht glücklich. Da hängt jede Fusel drin, und die habe ich wohl reichlich. Zudem kann ich die Litze permanent richten. Also, das ist nichts für mich.
Den Motor könnte man auch leicht schräg einbauen. Der hat 6 mm, vielleicht kommt man noch auf 5,2. Erscheint mir nicht als dringendes Problem. In der roten Lola ist noch reichlich Luft über dem Chassis.... Beim Ferrari schleifen die Räder in der Karo.
Kleinere Kronräder kenne ich nicht. Dann müssten die mehr Zähne haben, sonst gibt es kein Langsamfahren. Kleinere Reifen gibt es von Harald, die gehen auch in diesem Bauzustand. Also für kleine Karos eine Option!
Negative Ergebnisse mit Widerständen kenne ich nicht. Aber könnte sich ja bald ändern.....
Die von joeslot laufen ja auch mit Widerständen, ich bemerke da kein Problem, das auf Elektrik beruht.

Grüße Klaus
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#5
Moin,
Klaus, kennst Du das TMG-1 unseres Forumskollegen Martin?
Der hatte das Thema "verstellbares Chassie möglichst flach" schon einmal sehr erfolgreich beackert!

Viele Grüße
Mario
Magnete sind dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#6
Ja Mario, das kenne ich. Ich versuche etwas Günstigeres hinzubekommen. Martins Chassis ist gut, aber in 90% der Fälle reicht mir der kurze Radstand der Tjets. Ich wechsele auch nicht so oft Chassis und Karo. Da tut es was Einfacheres. Wenns klappt....
Grüße Klaus
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#7
@boxer53: Sieht gut aus!!! Ich hatte damals für meine Versuche die Schleiferaufnahmen aus Kupferblechen d 0,5 sauber ausgedremelt, bin aber zu einer anderen Art der Stromabnahme gewechselt. Viel Erfolg weiterhin!

@mos: Ja also ich hab damit durchwachsene Erfahrungen gemacht. Ich meine das Maß der Dinge für kl. Motor und Widerstände ist das TMG-1. Ohne zu wissen welcher Motor im TMG-1 oder im Chassis von boxer53 verbaut ist, hier meine Erfahrung:

Ich hatte/habe den M700 bzw. M700L (Herst. ist entfallen, google spuckts aus) (paar € pro Motor) getestet. Spannungsbereich war meine ich bis 4V. (Die ganzen anderen getesteten Krücken zähle ich jetzt mal nicht auf). Die N20 aus der Bostella von Grifo passten damals nicht, ich meine wegen der Höhe des Motors und dem Reifendurchmesser der Fallers.
Dann hab ich mit den rechnerisch passenden und dann absteigenden Widerständen meine Runden gedreht und in Excel erfasst.

Die, die für mich passten haben den Motor bzw. die Widerstände so heißlaufen lassen, dass mir die gedruckten Bauteile weich geworden sind.
Das ist natürlich extrem Subjektiv. Ein anderer wäre vielleicht total happy mit den Fahreigenschaften bei korrekteren Widerstandswerten gewesen.

Mir hatte das immer ein zu wenig druck unten raus. Die Low-Cost Low Volt Micromotoren haben leider ein extrem geringes Drehmoment (woher auch).

VG
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#8
Hi Klaus,
wünsche dir für dein tolles Chassis-Projekt maximal viel Freude und und so wenig wie möglich Frust!

Bei den Schleifern kann ich dich nur bestärken (auch wenn ich den Michaelo und seine Stadtbahn-Litzenschleifer-Fraktion gerne mag und schätze), deiner Linie mit richtigen Kupferschleifern treu zu bleiben.
Zu der vorderen Schleiferaufnahme, abgebrochene Stifte lassen sich ggf. relativ gut durch eine kurzen, eingeklebten 1mm-Stahlstift ersetzen. Das geht mit einem guten Minitool-Bohrständer auch noch bis etwa 1,6mm Wandungs-Dicke für das 1mm-Loch. Deine hintere Schleiferaufnahme macht von den Fotos her aber schon mal einen ziemlich guten Eindruck!

Ich habe bei meinen Magnetern nur einige wenige mit Litzenschleifer. Das ist ein echtes Elend im Vergleich zu der Top-Schleiferfunktion+Qualität der letzten Tomy und Tyco-Chassis.
Obwohl dein Projekt nicht meine Baugröße ist, bin ich echt gespannt, wie es weiter geht.

Also maximal Erfolg bei minimal Bauhöhe Rolleyes
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#9
Ich bin bei meinem Chassis im übrigen auch bei den Kupferschleifern geblieben.

Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#10
Man kann sagen was man will, die gesamte Kupferschleifergeschichte haben die bei Faller extrem gut gelöst. Bei vorhandenem Bauraum gibt es auch keine wirkliche Alternative. Kürzer geht nicht wegen zu schnellem Kontaktverlust beim Driften, man kommt in den Radbaubereich und die Federung lässt sich bescheiden Einstellen. Das Ganze umdrehen geht auch nicht wirklich (Drehachse vorne). Was bei meinem Chassis glaube ich ein Fehler ist, ist die Stomzufuhr nur über die Federn abzunehmen. Ich muss das mal umbauen und eine redundante Lösung auch an der Drehachse Strom abnehmen. Anlöten find ich irgendwie nicht so schön. Das waren so meine Ergebnisse.

VG
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#11
wieso nennst du dich derGroße ?
darf man das erfahren oder ist das zu intim ?
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#12
Weil mein ironischer Spitzname kleener ist und mein RL Name vergeben war...
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