Hi Jungs,
vor etwa 50 Jahren, die Shadows von Don Nichols, die trotz kleinem Budget, mit den ganz Großen im CanAm-Sport recht passabel mitfuhren.
Allzu viel gibt das Internet zu Don Nichols und seinen "Schatten" nicht her: Shadow-Revival Road America
Auf dem ersten Bild zwei DN4, dazwischen eiin MK3 ohne Frontspoiler.
Hier ein Shadow MK2 CanAm aus meiner Reste-Box, auferstanden aus der Asche. Typischer Zustand, ohne Fahrerkopf und ohne Heckspoiler. Doch zu schade, um ihn in der Box zu vergessen.
Bei meinen Shadow-Recherchen nach Modellvarianten bin ich dann neben den bekannten Schwarzen auch auf einige Aufnahmen von weißen MK2 gestoßen.
Das war der Auislöser, um aus meinem einzelnen Schwarzen (vertrieben von Faller/Aurora/AFX) ein 2er Team zu machen.
An dem ohnehin recht gut gelungenen schwarzen Faller-Shadow (Hermann hat ihn vor einiger Zeit hier schon entsprechend gewürdigt) ist mir aufgefallen, dass er noch einiges an Möglichkeiten bietet, tiefergelegt zu werden.
Dafür musste ich erstmal den silbernen Frontspoiler herraustrennen, weil der sonst beim Abfräsen der unteren Karosserie-Bereiche seine Proportionen verloren hätte.
Neu (gegenüber der Serie) dazu gekommen sind dann der typische, hohe CanAm-Spiegel , ein Überrollbügel und der Heckspoiler, alles selbstgebaut (plus die Decals auf Selbstklebefolie gedruckt). Das schwarze Original hat bei dieser Gelegenheit ebenfalls diese Zusatzteile bekommen.
Ausgangsmodell, Frontspoiler heraus getrennt
Höhenvergleich nach dem Tieferlegen
Der Schwarze hat sein Serien-Flachanker-Chassis, der Weiße hat ein Tyco 440x2-narrow
Der schwarze Faller-Shadow, der mir schon zu Kindertagen gefallen hat, wird aus meiner Sicht durch den Weißen noch getoppt, der gefällt mir noch um einiges besser, weil man die Form und sämtliche Konturen sehr viel besser erkennen kann. Die Start-Nr 101 war der Standard, Es hat aber auch die 102 gegeben.
Wie auch bei Chaparral unterschieden sich die Shadows teiweise von Rennen zu Rennen, MK2-Foto-Links: MK2 in weiss
Links ein schwarzer MK2 , rechts ein DN4, Link: MK2 + DN4 - etwas runterscollen, dann kommt ein Handy-Video, in dem leider vor kurzem bei einer Highspeed-Shadow-Demo ein historisch sehr wertvoller DN4 total zerstört wurde. Der ist beim hintereinanderfahren an einer Kuppe in den freien Flug übergegangen...
Den bekannteren DN4 hat es meines Wissens nie in unserem Maßstab gegeben. Der DN4 ist wesentlich flacher, im Kotflügelbereich gibt es Ähnlichkeiten zu den heutigen LMP-Modellen. Die anderen Shadow-CanAm-Modelle sind teilweise schon heftig häßlich geraten. Es gab auch noch Indy 5000 und F1-Modelle.
Der Bau der Spiegel ist wegen der Minigröße eine ziemliche Fummelei. Es lässt sich aber realisieren, wenn man die Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge macht. Bebaut sind sie aus Polystyrol-Stäben, Durchmesser 2mm und 1,2mm. Am besten sich gleich einen kleinen Vorrat bauen, damit man die Fummelei fürs Erste nicht mehr wiederholen muss und man gleich Reserven hat.
Arbeitsschritte:
1. Ein Stück von dem 2mm Rund mit einer Reihe von 1,2er Löchern versehen, im Abstand von ca. 5mm.
2. Den komplett gebohrten Stab in das Mini-Bohrfutter meiner Proxxon eingespannt und bei mittlerer Drehzahl mit einer feinen Schlüsselfeife vorsichtig das vordere Ende verrundet, so nah wie möglich bis an das Querloch heran. Dazu am besten die Maschine waagerecht in einen Halter einspannen.
3. Den 1,2er Stab mit ganz wenig Sekundenkleber ins Querloch schieben, sodass er auf der anderen Seite etwas vorsteht. Das vorstehende Ende abknipsen, bzw. vorsichtig verunden, bis es an der Spiegeloberseite sauber abschließt.
Dann die Spiegel-Seite mit dem Cutter ca. 0,5mm vor dem Querstab gerade abschneiden.
Zuletzt noch den 1,2er Stab (mit etwas Überlänge) abschneiden
4. Fertig, jetzt nur noch Karosserie bohren und einkleben
VG
Hebi
vor etwa 50 Jahren, die Shadows von Don Nichols, die trotz kleinem Budget, mit den ganz Großen im CanAm-Sport recht passabel mitfuhren.
Allzu viel gibt das Internet zu Don Nichols und seinen "Schatten" nicht her: Shadow-Revival Road America
Auf dem ersten Bild zwei DN4, dazwischen eiin MK3 ohne Frontspoiler.
Hier ein Shadow MK2 CanAm aus meiner Reste-Box, auferstanden aus der Asche. Typischer Zustand, ohne Fahrerkopf und ohne Heckspoiler. Doch zu schade, um ihn in der Box zu vergessen.
Bei meinen Shadow-Recherchen nach Modellvarianten bin ich dann neben den bekannten Schwarzen auch auf einige Aufnahmen von weißen MK2 gestoßen.
Das war der Auislöser, um aus meinem einzelnen Schwarzen (vertrieben von Faller/Aurora/AFX) ein 2er Team zu machen.
An dem ohnehin recht gut gelungenen schwarzen Faller-Shadow (Hermann hat ihn vor einiger Zeit hier schon entsprechend gewürdigt) ist mir aufgefallen, dass er noch einiges an Möglichkeiten bietet, tiefergelegt zu werden.
Dafür musste ich erstmal den silbernen Frontspoiler herraustrennen, weil der sonst beim Abfräsen der unteren Karosserie-Bereiche seine Proportionen verloren hätte.
Neu (gegenüber der Serie) dazu gekommen sind dann der typische, hohe CanAm-Spiegel , ein Überrollbügel und der Heckspoiler, alles selbstgebaut (plus die Decals auf Selbstklebefolie gedruckt). Das schwarze Original hat bei dieser Gelegenheit ebenfalls diese Zusatzteile bekommen.
Ausgangsmodell, Frontspoiler heraus getrennt
Höhenvergleich nach dem Tieferlegen
Der Schwarze hat sein Serien-Flachanker-Chassis, der Weiße hat ein Tyco 440x2-narrow
Der schwarze Faller-Shadow, der mir schon zu Kindertagen gefallen hat, wird aus meiner Sicht durch den Weißen noch getoppt, der gefällt mir noch um einiges besser, weil man die Form und sämtliche Konturen sehr viel besser erkennen kann. Die Start-Nr 101 war der Standard, Es hat aber auch die 102 gegeben.
Wie auch bei Chaparral unterschieden sich die Shadows teiweise von Rennen zu Rennen, MK2-Foto-Links: MK2 in weiss
Links ein schwarzer MK2 , rechts ein DN4, Link: MK2 + DN4 - etwas runterscollen, dann kommt ein Handy-Video, in dem leider vor kurzem bei einer Highspeed-Shadow-Demo ein historisch sehr wertvoller DN4 total zerstört wurde. Der ist beim hintereinanderfahren an einer Kuppe in den freien Flug übergegangen...
Den bekannteren DN4 hat es meines Wissens nie in unserem Maßstab gegeben. Der DN4 ist wesentlich flacher, im Kotflügelbereich gibt es Ähnlichkeiten zu den heutigen LMP-Modellen. Die anderen Shadow-CanAm-Modelle sind teilweise schon heftig häßlich geraten. Es gab auch noch Indy 5000 und F1-Modelle.
Der Bau der Spiegel ist wegen der Minigröße eine ziemliche Fummelei. Es lässt sich aber realisieren, wenn man die Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge macht. Bebaut sind sie aus Polystyrol-Stäben, Durchmesser 2mm und 1,2mm. Am besten sich gleich einen kleinen Vorrat bauen, damit man die Fummelei fürs Erste nicht mehr wiederholen muss und man gleich Reserven hat.
Arbeitsschritte:
1. Ein Stück von dem 2mm Rund mit einer Reihe von 1,2er Löchern versehen, im Abstand von ca. 5mm.
2. Den komplett gebohrten Stab in das Mini-Bohrfutter meiner Proxxon eingespannt und bei mittlerer Drehzahl mit einer feinen Schlüsselfeife vorsichtig das vordere Ende verrundet, so nah wie möglich bis an das Querloch heran. Dazu am besten die Maschine waagerecht in einen Halter einspannen.
3. Den 1,2er Stab mit ganz wenig Sekundenkleber ins Querloch schieben, sodass er auf der anderen Seite etwas vorsteht. Das vorstehende Ende abknipsen, bzw. vorsichtig verunden, bis es an der Spiegeloberseite sauber abschließt.
Dann die Spiegel-Seite mit dem Cutter ca. 0,5mm vor dem Querstab gerade abschneiden.
Zuletzt noch den 1,2er Stab (mit etwas Überlänge) abschneiden
4. Fertig, jetzt nur noch Karosserie bohren und einkleben
VG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
- Wer später bremst, fährt länger schnell -


da muß man erstmal drauf kommen