Diese Betrachtung der Faller - Originalreifen in chronologischer Reihenfolge sollte einigermassen sicherstellen, dass eine "korrekte" Vitrinenausstattung gewährleistet ist.
Die Plattenchassis Varianten 1 bis 3 laufen auf den frühen „Trennscheiben“, Der Reifen ist halbiert und hat um die Nabe auf der halbierten Seite eine Aufkragung, damit er besser auf der Felge sitzt.
![[Bild: img_6125uqd5x.jpeg]](https://abload.de/img/img_6125uqd5x.jpeg)
![[Bild: img_6135cgeel.jpeg]](https://abload.de/img/img_6135cgeel.jpeg)
Die Idee dahinter war, einen Reifen zu liefern, der sich gleichsam durch die auf den Fahrbahnteilen angesammelte Staubschicht schneidet und so hemmungsfreies Vorankommen garantiert.
Das funktionierte gar nicht … . Die hiesigen Reifenlieferanten waren auch nicht in der Lage, genügend Nachschub zu liefern, so wich man auf die amerikanischen Aurora Reifen aus, Diese haben grob geprägte Seitenwände und eine Aufstandsfläche mit einer umlaufenden Kerbe. Wahrscheinlich wollten die Amis damit Aquaplaningerscheinungen abhelfen … .
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Das war auch nicht das Gelbe vom Ei, zumal diese Reifen etwas kleiner als die Originalreifen waren und die Modelle, die damit ausgerüstet wurden, das neue hoch bauende B 1-Chassis bekamen, was sie hochbeinig daherkommen liess. Wohl deswegen gab es auch später noch einmal die „Trennscheiben … oder man hatte im Lager noch einen Schwung gefunden … ?
Danach folgte dann die Einführung des wohl bekanntesten frühen Reifens, der schmalen Ausführung mit den engen Rillen, deren Durchmesser an der Aufstandsfläche nur etwa 1,3 mm beträgt.
![[Bild: img_61298ocw9.jpeg]](https://abload.de/img/img_61298ocw9.jpeg)
![[Bild: img_6130syfrl.jpeg]](https://abload.de/img/img_6130syfrl.jpeg)
Die US Ausstattung lief aus, wurde aber noch beim B 2 verwendet. Dort wurden jetzt die schmale Ausführung und die ersten „dickeren“ Rundschulter-„Continental“ Reifen verbaut.
![[Bild: img_6131qpiqh.jpeg]](https://abload.de/img/img_6131qpiqh.jpeg)
Bis jetzt blieben die Felgen stets dieselben, grau und glatt. Nur die ganz frühen hatten ein Felgenhorn, genau so wie die nur kurz produzierten Sternfelgen für die Mercedes Modelle.
Ab dem B 3 Chassis, das mit den Doppelfeder-Schleifern, wurden die Felgen verchromt. Die gesamte B 3 Palette erhielt die bekannte schmale Ausführung mit den engen Rillen. ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass die hinteren Radhäuser der Porsche Super 90 Modelle breiterer Bereifung nur schwerlich tolerierten. Da blieben nur Bruchteile von Millimetern Toleranz.
Ab dem B 4 Chassis, bei dem jetzt die Speichenfelgen mit und ohne Felgenhorn auftauchen und später auch die Tiefbettfelgen, kommen jetzt die breiten „Continental“ mit gerader Aufstandsfläche zum Einsatz, welche die Porsche 911 Karosserie klaglos nutzen konnte. Hier schon in der "Tuning"-Version:Breite Reifen mit gerader Aufstandsfläche hinten, alte Dünne vorne. Eine beliebte Ausstattung bei den damaligen Fahrern.
![[Bild: img_61338mfkz.jpeg]](https://abload.de/img/img_61338mfkz.jpeg)
![[Bild: img_6134b2e46.jpeg]](https://abload.de/img/img_6134b2e46.jpeg)
Die Flachchassis hatten ab F 1 die breiten Rundschulter Reifen ohne „Continental“ Aufdruck, später in einer breiten und einer schmalen Version mit „Continental“-Aufdruck. Die Felgen waren grau oder verchromt ohne Horn, später auch schon Speichenfelgen. Ab dem F 3 Tiefbettfelgen. Ab dem F 2 Chassis - mit dem offenliegenden Kronradkasten - gab es nur noch die breite Version.
So weit so umfangreich. Geholfen haben mir neben eigenen Erfahrungen und meinem Altreifenkabinett die dezidierten Ausführungen von Mathis Rüther in seinem Kompendium über die Motoren- und Chassisvarianten, wo nebenbei auch das Reifen- und Felgenthema abgearbeitet wird.
Last not least eine Bitte: Werft keine Altreifen weg. Wer welche übrig hat und nicht weiss, wohin damit, kann sie mir gerne - natürlich gegen Portoersatz - schicken.
Grüße
Ulrich
Die Plattenchassis Varianten 1 bis 3 laufen auf den frühen „Trennscheiben“, Der Reifen ist halbiert und hat um die Nabe auf der halbierten Seite eine Aufkragung, damit er besser auf der Felge sitzt.
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Die Idee dahinter war, einen Reifen zu liefern, der sich gleichsam durch die auf den Fahrbahnteilen angesammelte Staubschicht schneidet und so hemmungsfreies Vorankommen garantiert.
Das funktionierte gar nicht … . Die hiesigen Reifenlieferanten waren auch nicht in der Lage, genügend Nachschub zu liefern, so wich man auf die amerikanischen Aurora Reifen aus, Diese haben grob geprägte Seitenwände und eine Aufstandsfläche mit einer umlaufenden Kerbe. Wahrscheinlich wollten die Amis damit Aquaplaningerscheinungen abhelfen … .
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Das war auch nicht das Gelbe vom Ei, zumal diese Reifen etwas kleiner als die Originalreifen waren und die Modelle, die damit ausgerüstet wurden, das neue hoch bauende B 1-Chassis bekamen, was sie hochbeinig daherkommen liess. Wohl deswegen gab es auch später noch einmal die „Trennscheiben … oder man hatte im Lager noch einen Schwung gefunden … ?
Danach folgte dann die Einführung des wohl bekanntesten frühen Reifens, der schmalen Ausführung mit den engen Rillen, deren Durchmesser an der Aufstandsfläche nur etwa 1,3 mm beträgt.
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Die US Ausstattung lief aus, wurde aber noch beim B 2 verwendet. Dort wurden jetzt die schmale Ausführung und die ersten „dickeren“ Rundschulter-„Continental“ Reifen verbaut.
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Bis jetzt blieben die Felgen stets dieselben, grau und glatt. Nur die ganz frühen hatten ein Felgenhorn, genau so wie die nur kurz produzierten Sternfelgen für die Mercedes Modelle.
Ab dem B 3 Chassis, das mit den Doppelfeder-Schleifern, wurden die Felgen verchromt. Die gesamte B 3 Palette erhielt die bekannte schmale Ausführung mit den engen Rillen. ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass die hinteren Radhäuser der Porsche Super 90 Modelle breiterer Bereifung nur schwerlich tolerierten. Da blieben nur Bruchteile von Millimetern Toleranz.
Ab dem B 4 Chassis, bei dem jetzt die Speichenfelgen mit und ohne Felgenhorn auftauchen und später auch die Tiefbettfelgen, kommen jetzt die breiten „Continental“ mit gerader Aufstandsfläche zum Einsatz, welche die Porsche 911 Karosserie klaglos nutzen konnte. Hier schon in der "Tuning"-Version:Breite Reifen mit gerader Aufstandsfläche hinten, alte Dünne vorne. Eine beliebte Ausstattung bei den damaligen Fahrern.
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Die Flachchassis hatten ab F 1 die breiten Rundschulter Reifen ohne „Continental“ Aufdruck, später in einer breiten und einer schmalen Version mit „Continental“-Aufdruck. Die Felgen waren grau oder verchromt ohne Horn, später auch schon Speichenfelgen. Ab dem F 3 Tiefbettfelgen. Ab dem F 2 Chassis - mit dem offenliegenden Kronradkasten - gab es nur noch die breite Version.
So weit so umfangreich. Geholfen haben mir neben eigenen Erfahrungen und meinem Altreifenkabinett die dezidierten Ausführungen von Mathis Rüther in seinem Kompendium über die Motoren- und Chassisvarianten, wo nebenbei auch das Reifen- und Felgenthema abgearbeitet wird.
Last not least eine Bitte: Werft keine Altreifen weg. Wer welche übrig hat und nicht weiss, wohin damit, kann sie mir gerne - natürlich gegen Portoersatz - schicken.
Grüße
Ulrich



...da war ich wohl wieder mal zu schnell mit der Frage nach erläuternden Bildern oder Du zu langsam mit den Fotos

....so ein Buch würde sich gut bei mir machen!
![[Bild: img_6136lgf8p.jpeg]](https://abload.de/img/img_6136lgf8p.jpeg)
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