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Hallo an alle Bastler,
irgendwo im Forum habe gelesen, daß ihr euch (auch) mit ausgeschlagenen Achslöchern oder schon von Beginn an zu großen Achsdurchführungen (siehe JL) rumschlagt.
Ich hatte neben diesem auch den Ärger mit einer speziellen Serie von SG+, bei denen teilweise die Schnapphaken oder gleich eine Seite des Chassis abgebrochen ist.
Meine Lösung dazu ist die:
Man nehme ein kleines Stück Stahlblech (so 0,2mm Dicke), schleife die Form (z.B. mit einer Dremel) passend und eine Führung (oder ein Loch) für die Achsdurchführung. Das Blech kann man großflächig in der richtigen Position seitlich an das Chassis kleben. Durch die große Fläche hält das hervorragend.
Ich habe das bisher bei Faller, Aurora und SG+ Chassis erfolgreich praktiziert. Die Chassis sind nach der Reparatur voll funktionsfähig und nichts schlägt oder eiert mehr.
Siehe das beigelegte Beispiel.
Gruß aus Berlin
Jörg
[attachment=785:attachment]
[quote name='Joerg-R. Kropp' post='7317' date='12.02.2006 - 19:50']Hallo an alle Bastler,
irgendwo im Forum habe gelesen, daß ihr euch (auch) mit ausgeschlagenen Achslöchern oder schon von Beginn an zu großen Achsdurchführungen (siehe JL) rumschlagt.
Ich hatte neben diesem auch den Ärger mit einer speziellen Serie von SG+, bei denen teilweise die Schnapphaken oder gleich eine Seite des Chassis abgebrochen ist.
Meine Lösung dazu ist die:
Man nehme ein kleines Stück Stahlblech (so 0,2mm Dicke), schleife die Form (z.B. mit einer Dremel) passend und eine Führung (oder ein Loch) für die Achsdurchführung. Das Blech kann man großflächig in der richtigen Position seitlich an das Chassis kleben. Durch die große Fläche hält das hervorragend.
Ich habe das bisher bei Faller, Aurora und SG+ Chassis erfolgreich praktiziert. Die Chassis sind nach der Reparatur voll funktionsfähig und nichts schlägt oder eiert mehr.
Siehe das beigelegte Beispiel.
Gruß aus Berlin
Jörg
[attachment=785:attachment][/quote]
Hallo Jörg,
Ich halte das für keine gute Idee, weil das Stahlblech sich wahrscheinlich in die Achse einfressen wird. Vielleicht nimmst du besser ein weicheres Material.
MfG
Michael
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[quote name='CrazySloter' post='7330' date='13.02.2006 - 09:48']Hallo Christoph,
deine Methode eignet sich gut für Tyco-Chassies,jedoch bei T-Jets nicht praktikabel.
T-Jet und andere Chassies haben als Radaufnahme geriffelte Achsenden die etwas dicker sind als die eigentliche Achse.Da hilft wahrscheinlich Jörgs Methode mit dem halbierten Blech.
Gruß Stefan[/quote]
Hallo Stefan,
Ich sehe das nicht so das meine Methode für geriffelte Achsen nicht geeignet wäre.
Ich habe gerade eine original Aurora Magnatraction Achse vermossen...der Unterschied im Durchmesser
zwischen geriffeltem und nicht geriffelten Bereich beträgt gerade einmal 0,03-0,04mm...das Achsspiel nach Montage meiner Messingblechlagerungen währe demzufolge also 3-4/100mm...ich denke das ist ein Wert der im Vergleich zur originalen Lagerung der Fahrzeuge (mehrere 10tel mm Achsspiel) immer noch sehr gut ist...zudem hast Du dann eine Lagerung Metall auf Metall und nicht Metall auf Kunststoff(Metall auf Kunststoff erzeugt viel Reibung wenn es nicht geschmiert wird).
Schöne Grüsse
Christoph
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Natürlich muß ich auch etwas erwiedern:
"Ich halte das für keine gute Idee, weil das Stahlblech sich wahrscheinlich in die Achse einfressen wird. Vielleicht nimmst du besser ein weicheres Material."
Ich werde mich im Forum melden, wenn ich eine neue Achse brauche! Ich gehe derzeit davon aus, das es eine weile dauern wird.
Ich habe speziell für die T-Jet diese dünne Variante gewählt. 2x 0,5mm Messing von dieser Größe bringen schon eine beachtliche Menge Zusatzgewicht und diese genau an der falschen Stelle!
Wenn das Auto mit dieser Reparatur dann so gut läuft, daß durch das häufige Fahren die Achse verdünnisiert wird, dann spendiere ich gern eine neue Hinterachse!
Gruß aus Berlin
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"2x 0,5mm Messing von dieser Größe bringen schon eine beachtliche Menge Zusatzgewicht und diese genau an der falschen Stelle!"
Hallo Jörg,
Um ganz ehrlich zu sein halte ich das Zusatzgewicht an der Stelle nicht für ein grosses Problem.
Unsere Autos vertragen gern etwas Gewicht vorallem wenn sie unmagnetisch betrieben werden.
Gewicht hinter der Hinterachse mag tendentiell eher ein Nachteil sein,dafür hat man dann aber eine ordentlich gelagerte Achse.
Mir ging es eigentlich nur darum zu zeigen wie man eine Achse ordentlich Lagern kann(mit einfachen Mitteln).
Es steht ja jedem frei diese Informationen für sich zu nutzen oder eben nicht.
Schöne Grüsse
Christoph
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Hallo Christoph,
wie schon gesagt ich halte eure Methoden für klasse,dachte aber,das bei dem gezeigten Tyco so gut wie kein Spiel vorhanden ist und das so nicht 1 zu 1 auf geriffelte Achsen zu übertragen ist.
Viele Grüße Stefan
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Hallo Stefan,
Ja dann ist ja alles klar...war wohl ein kleines Missverständnis meinerseits...
In deinem ersten Posting war die Rede von "nicht praktikabel" was ich sinngemäss als nicht sinnvoll anwendbar verstanden habe.
Ich habe meine Lagerung auch schon auf geriffelten Achsen verbaut...man hat dann ein paar hundertstel Spiel...qualitativ aber immer noch ein gewaltiger Sprung verglichen mit der Serienlagerung.
Auf meiner unmagnetische Holzbahn macht sich die neue Lagerung bei vielen Klassen in deutlich besserer Strassenlage bemerkbar...ich bin da aber immer noch am testen...
Schöne Grüsse
Christoph