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hi All
wir sind am w-ende am Bönnering gefahren
auf einer tyco-bahn wo dann pro spur ein universalnetzteil snt-3150 verbaut war
ein netzteil wie es es auch bei salerace gibt und 6-24 volt liefert.
solange wir übliche autos fahren, reichen diese netzteile allemal.
wie schon öfter fuhr eine spur besonders gut, die rote.
irgendwann mal nachgesehen, ob die spur evtl eine spannung zu hoch eingestellt war, so fuhr sich das jedenfalls. aber nix.
es wurde nachgemessen, nun ja. leerlaufspannung der roten spur ca. 0,3 volt höher als an den anderen spuren.
nur
leerlaufspannung sagt so gut wie nix.
dumm nur, unter lasst mit einem auto auf der spur und einem digimessgerät, kommen so hohe störimpulse, das es kein lesbares ergebnis gibt.
unter lasst konnten wir nix ausmessen.
also zu haus mal gemessen, weil da auch so ein prob.
netzteil rot 15,26 volt leerlaufspannung
netzteil weiss 15,13 volt leerlaufspannung
dann
eine 12Volt 10 Watt birne mitten in der bahn an den stromleiter der spuren gesteckt(immer die gleiche birne wurde hier hin und her gesteckt)
das erstaunliche ergebnis
je nach netzteil ergab das schwankungen von 0,3 volt unter lasst
ABER
die weisse spur hatte unter last immer 0,3 volt, als die rote spur
nicht das netzteil war hier der grund, sondern irgendwie bringt die weisse spur einfach mehr saft an die stromleiter (jeweils mit einer zusatzeinspeisung)
ob das nun irgend ein besseres/schlechteres verbindungskabel, lötstelle, oder die verbindungen an den stromleitern der schienen sind, weiss ich nicht.
was ich aber weiss, das ich solche ergebnisse schon an mehrreren bahnen angetroffen habe.
auch an meiner bahn hilft netzteile umstecken nicht wirklich.
freunde älterer Fallerbahnen kennen ja öfter das problem, das nach 5-15 schienen kaum noch saft auf der spur ist und öfter mal eine zusatzeinspeisung fällig ist. bei Faller rosten eben auch schnell mal die flanken der stromleiter und stören so die extra einsteckverbinder in ihrer stromleitfunktion. viel wackeln hilft bei faller auch viel, das scheuert die kontakte blank.
der vorteil der runden verbinder bei faller, das diese richtig kleine klauen zum kontakten haben.
wo der saft in den Tyco und Tomy-schienen bleibt, oder deren kabel und lötpunkte, weiss ich nicht wirklich.
bei mir waren alle kabeladern neu, ausser die gelben, die ich nirgends bekommen konnte(ausser gleich 200meter), somit sind meine gelben adern gelb lakierte lautsprecher adern.
ich bin damit aber nicht der einzige, der auf verschiedenen spuren, verschieden viel saft hat.
da aber sowieso Alle auf allen spuren fahren müssen, gleicht sich das ja wieder aus
evtl hat ja aber schon der Eine, bis Andere hier des problems lösung finden können.
cu, DerClaus
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Mohoin!
So - ich schließe mich mal heute am Boenne_Ring ein und bastel!
Erste Maßnahme: Die Vermutungen von Claus überprüfen.
Ich habe soeben alle vier Netzteile direkt gemessen - also am Anschlusskabel. Ergebnisse:
Spur rot - Netzteil: 15,79 Volt
Spur blau - Netzteil: 15,29 Volt
Spur grün - Netzteil: 15,68 Volt
Spur gelb - Netzteil: 15,43 Volt
Dann habe ich meinen Regler angeschlossen, Vollgas gegeben und immer an der selben Schiene den "ankommenden" Strom gemessen. Ergebnisse:
Spur rot - Schiene: 15,73 Volt
Spur blau - Schiene: 15,23 Volt
Spur grün - Schiene: 15,62 Volt
Spur gelb - Schiene: 15,37 Volt
Dann habe ich die Netzteile der Spuren rot und blau vertauscht. Ergebnisse:
Spur rot - Schiene: 15,23 Volt
Spur blau - Schiene: 15,73 Volt
Aha!!!
Zur Sicherheit habe ich auch noch mal Spur gelb an einer anderen Stelle gemessen, möglichst weit von den Einspeisungen entfernt. Ergebnis:
Spur gelb - Schiene: 15,37 Volt
Somit kann man wohl folgendes Fazit ziehen:
Die Bahn / die Zeitmessung / der Regler - was auch immer - "schluckt" 0,06 Volt und zwar auf jeder Spur!
Außerdem: Der Strom kommt ziemlich genau so an der Schiene an, wie er die Netzteile "verlässt".
Abschließend: Dass die Bahn auf den Spuren verschiedene Stromstärken hat, liegt an den Netzteilen!
Quod erat demonstrandum!
Es müssen also andere Netzteile her.
Gruß,
Andreas
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WENN...............
man (s)eine Bahn neu verlegt, sollten ALLE Kontakte und Übergänge sauber gedremelt und vom Belag befreit werden und VOR dem Zusammenstecken mit (TAMIYA) Switch-Lubricant bzw. Switch-Grease oder mit einem (von einer anderen Firma) geeignetem Schalter-Fett behandelt werden. Das ist zwar auch keine "Garantie", bringt aber was. Jedenfalls hat das bei unseren TYCO-Bahnen immer solange "gehalten" und problemlos funktioniert, bis diese abgebaut werden mussten.
Bei Faller kommt ja noch dazu, daß die Übergänge nicht aus demselben Material sind und somit von sich aus ein unterschiedliches Normalpotenzial haben. Da fließt ja schon ein Strom, bevor die Spannung angelegt worden ist. Zumindest theoretisch. Ist DAS bei den "messingfarbenen" Verbindern vielleicht besser, weil die aus Eisenblech(??) sind?
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Hallo zusammen,
"State of The Art" ist es, jede einzelne Schiene spurweise mit - z.B. 0,022 mm<sup>2</sup> ("Fallerdraht") - Draht verdrillt anzuschließen. Diese dünnen Leitungen sollten maximal nach 1 Meter auf einen dickere z.B. 0,75 mm<sup>2 </sup>Ringleitung treffen. Die natürlich ebenfalls verdrillt ausführen. Auch eine Verdrahtung "von Schiene zu Schiene" ist damit denkbar - allerdings halte ich die Methode für nicht flexibel genug bei Änderungen im Bahnaufbau.
Grund für die Verdrahtung jeder einzelnen Schiene ist der, oben schon beschriebene, Spannungsabfall an den Klemmverbindungen - egal wie straff die Teile anfangs auch eingestellt sind. Ich fürchte aber, dass neben dem Löten nur eine professionelle Schneid-Klemmverbindung dauerhaft hilft. Der Übergangswiderstand an den Schienenverbindungen ist in jedem Fall höher als der durch den kleinen Leitungsquerschnitt bedingte.
Grund für das Verdrillen ist die Unterdrückung von Störimpulsen, die wir so gerne mit unseren Autochens absondern. Insbesondere aber auch die Störungen, die man sich z.B. für die Rundenmessung einfängt.
ciao
michaelo
P.S.
Die Belastung der Netzteile würde ich mit einem fetten Widerstand durchführen - etwa 56 Ohm / 5 Watt. Da hat man das Gehampele mit den Störspitzen nicht. Aber Vorsicht: Der Widerstand wird heiß.
ciao michaelo
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Moin!
Ich habe da was nicht verstanden: Was nützt es mir, wenn ich den Strom unter "Belastung" messe, sei es mit einer Glühlampe oder mit fettem Widerstand - was soll soll mir das sagen?
Sicher ist es sinnvoll, eine Bahn so aufzubauen, wie von Hans und Michael vorgeschlagen (Übergänge reinigen und klemmen, jede einzelne Schiene verdrillt anschließen), aber wenn ich meine Bahn an einem Freitag für das Wochenende aufbaue, wäre mir das viel(!) Zu aufwendig.  Ich meine, es ist erstaunlich genug, dass die Tycoschienen nach fast zwei Jahren (gelagert in verschlossener Plastikkiste), einfach zusammengesteckt werden können und ohne großartige weitere Reiningsarbeiten "renntauglich" funktionieren!
Gruß
Andreas
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leerlaufspannungen können mehr bis weniger von UnterLast-Spannungen abweichen
je stabiler und aufwendiger eine stromversorgung ist, um so stabiler wird die volt/spannung gehalten
ein grund warum wir pro spur ein netzteil verbauen, weil unsere kleinen motörchen sonst schon zu merkwürdigkeiten neigen, wenn ein auto einer spur abfliegt
ich hatte bei meinem durchmessen eine 12V 10W rücklichtbirne mit zwei angelöteten kabeln in die stromleiterverbindungen meiner Tomyschienen gesteckt. auch diese seite der kabel verzint.
bei meiner Tomybahn verliere ich auf einer spur ca. 0,4 volt mehr, als auf der anderen. egal welches netzteil verbaut
aber das muss ja bei Andreas nicht so sein
kann ja eine korridierte ader, schlechte löststelle, oder sonst etwas sein
es werden ja auch motoren gegen wirbelstrombremsen(und andere systeme) laufen gelassen, weil deren leerlaufdrehtzahl ziemlich wenig aussagt
alte Honda hauptscheinwerfer stromkreise, die für 12V 35/35W ausgelegt sind/waren laufen ohne verbaute glühlampem bis zu 100V leerlaufspannung auf. wehe der lastwiederstand daneben war ausser funktion. ich habe mich länger gewundert warum ich bei einer 6Volt anlage so oft eine gefeuert bekam. alte XL-125, 185 250 350 500 und mehr
ach
hätte ich noch eine standlichtbirne 12V 4W gehabt, hätte ich die als lastwiederstand genommen. ob wiederstand oder birne ist am ende das gleiche. verbrauchen saft und werden warm.
echte alte Faller-Renner reagieren meines erachtens immer am dollsten auf stromunterschiede.
cu, DC
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Hallo Claus, hallo Andreas,
der Aufwand mit den verdrillten Leitungen je Schiene lohnt sich natürlich nur bei Festaufbauten. Ich war davon ausgegangen, dass der Bönnerring so einer ist und nicht jedes Mal neu aufgebaut wird. Dann wäre das in der Tat vergebene Liebesmühe  .
Die Methode von Claus mit einer Autolampe ist prima. Dadurch gibt es einerseits keine Störungen, andererseits aber fließt genügend Strom, um die Übergangswiderstände feststellen zu können. Die Rücklichtlampe 12 V / 10 W hat etwa 14 Ohm und zieht bei 15 V etwa 1 A, bei 12 V etwa 0,8 A. (Besser wäre hier eine 24V-Lampe oder die Bahnspannung auf 12V zu reduzieren!)
Die Widerstände der Schienen leiter sind schon höher als eine dünne Kupferleitung. Dazu kommt noch der erheblich höhere Übergangswiderstand zwischen den Schienen. Das summiert sich u.U. auf 0,5 Ohm. Hört sich wenig an. Aber bei einem Strom von 1 A ("Kickstart" mit einem 440x2er) würden dann dort U = I / R = 1 A / 0,5 Ohm = 2 V abfallen!
Zwar brauchen die meisten unserer Autochens beim Fahren nur 100 - 500 mA. Aber die Widerstände summieren sich mit jeder Schiene und deshalb gilt es auch noch so kleine Widerstände tunlichst zu vermeiden. Und das geht bei einem festen Aufbau m.E. am Besten durch mehrfaches Einspeisen und Verlöten der Verbindungen. (Eine Klemm-Schneid-Verbindung kann man unter Umständen mit entsprechenden chemischen Mittelchen langfristig widerstandsarm halten - da kenn' ich mich aber nicht so aus.)
Sind damit eure Fragen beantwortet?
ciao
michaelo
ciao michaelo
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hi Michaelo
ich wollte mit der glühlampe heraus finden, ob alle meine 4 gleichen/selben netzteil auf ein und derselben spur identisch unter last zurück fallen, oder ob trotz ähnlicher leerlaufspannung unter last evtl ganz andere "unterLast ergebnisse" auftreten.
ich glaube nicht daran, das leerlaufspannungen etwas über UnterLastSpannungen aussagen.
was sagt da Dein geballtes wissen
wir nutzen ja beide diese universal netzteile von 9-20 volt, wie uns Fritz die verdealt, die ja im prinzip gute dienste für unsere nutzung hergeben
danke, cu, DC
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Hallo Claus,
wie schon gesagt, ist deine Idee mit den Autolampen prima und dein Testverfahren ok. Ich verwende einen kleinohmigen Widerstand (Ohm) mit hoher Verlustleistung (W), weil ich keine Autolampen rumliegen habe.
Der Unterschied zwischen Leerlauf- und Nennspannung ist geräteabhängig und, wie du auch festgestellt hast, wenig ausagekräftig. Die Angaben z.B. auf den Eisenbahntrafos beziehen sich in der Regel auf die Nennspannung. 12V/500mA bedeuten dann: Das Netzteil liefert bei einer Spannung von 12 V einen Strom von 500 mA. Und welcher Verbraucher zieht genau 500 mA? Beim Anschluss z.B. einer LED mit 20 mA, bliebe die Spannung nahe der Leerlaufspannung - wo auch immer die ist  .
Allerdings müssten Netzteile gleicher Bauart gleiches Verhalten im Leerlauf und unter Last aufweisen. Das lässt sich dann - u.A. mit deiner Methode - am Besten direkt am Ausgang messen, um die Auswirkungen von Verdrahtung und Fahrbahn ausschließen zu können.
Ich plädiere auch immer für ein Netzteil pro Spur. Dann brauche ich nicht so große Leistungen am Stück bereitstellen. Die muss ich nämlich erst Mal - über die gesamte Anlage - beherrschen können. Wenn jede Spur durch ein eigenes Netzteil gespeist wird und die Bauart der Netzteile gleich ist, beeinflußen sich die einzelnen Spuren nicht. Und dann hat jeder mit so einem "Netzteil mit einer weichen Kennlinie" die gleichen Voraussetzungen. Insbesondere das Anfahrverhalten ist halt etwas anders.
ciao
michaelo
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Also je mehr ich darüber nachdenke, desdo unwichtiger finde ich die festgestellten Abweichungen eigentlich, denn einerseits sind sie doch garnicht sooo weit auseinander und andererseits muss ja in einem Rennen jeder jede Spur fahren. Jedenfalls machen nach meinem Dafürhalten die Abweichungen nichts aus. Bei den 124ern werden manchmal die Spannungen bewußt unterschiedlich eingestellt, um annähernd gleiche Rundenzeiten zu erzielen. Das kommt zwar eher selten vor, passiert aber schonmal. Erst wenn auf einer Bahn 12 Volt, auf der daneben aber 15 Volt sind, muss man sich Gedanken machen. Aber sonst? So what?!?
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hi HansAD
der leistungsunterschied von einer spur war schon mehr als deutlich beim fahren
mich interessiert es dann schon, woher solche krassen unterschiede kommen, selbst wenn das in zahlen gemessen erst einmal kleine unterschiede sind/waren
liebe grüsse aus HH
alles so schön warm. DC
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