Hier mal wieder der Halbwellen-Neuling und Elektro-Stümper. Wie bekannt (oder auch nicht) baue ich gerade eine Stadtbahn mit den klassischen Faller-Zutaten (Faller-Trafo, Schaltpult 4030, ...) auf, wie man das eben auch in den 60ern gemacht hat. Ich möchte mit max. 2 Autos je Spur im Gegenverkehr fahren. Jetzt bekam ich auf meine letzte Anfrage im besten Forum von allen u.a. auch den Tipp, je Spur einen Trafo zu verwenden. Nach Studium der div. Literatur zum Thema Halbwelle und der Faller-Original-Unterlagen habe ich dennoch eine Frage:
Wenn ich je Spur einen eigenen Trafo verwende, komme ich da nicht in Probleme mit der Halbwelle? Das ist vielleicht aus Sicht des Elektro-Profis eine ziemlich dumme Frage, aber so wie ich das mit der Stromversorgung verstanden habe, geht doch der Strom vom Trafo immer durch beide Spuren, oder? Würden sich da nicht 2 Trafos "in die Wege kommen"? Brauche ich dann 2 Anschluss-Schienen, eine je Trafo? Aber auch die wären ja miteinander über die Bahnverbindungen verbunden - also so ganz steige ich da noch nicht durch. Vielleicht gibt es ja irgendwo einen Plan, auf dem ich sehen kann, wie ich das dann mit den Anschlüssen machen muss. Denn die Pläne, die ich habe und die sich mit der Halbwelle befassen, zeigen immer nur den Anschluss von einem Trafo mit 4 Schaltpulten (4030).
Ich hoffe, ihr könnt mir da noch mal helfen. Vorab besten Dank und beste Grüße aus dem hohen Norden!
Super, danke! Und gleich die nächste Frage: meine Anschluss-Schiene scheint neueren Datums zu sein, sie hat die kleinen Anschlüsse/Buchsen für die moderneren Handregler. Kann ich diese moderneren Stecker problemlos an die "alten" Drähte (die ja vorher die kleinen Bananenstecker hatten) der Schaltpulte 4030 anlöten oder muss ich da was beachten?
26-02-2014, 19:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26-02-2014, 19:21 von photomanHH.)
und das hier ist doch; DAS BESTE FORUM
kaum stellt Einer eine verzwickte frage und fast immer gibt es sofort antwort
das ist einfach nur toll
cu, DC
(ich weiss aber, das es verschiedene anschlussschienen gab. also nicht nur eine. und das meine komplett ausgeräumt ist, wegen dann besser rennbahnpower. Fallerschienen lassen sich aber unten aufschrauben, wenn mein gedächtnis nicht irrt.)
urrrrgs
das war wohl nix mit der verschraubten anschlussschiene )))
[attachment=14505SCF6559 Faller-Anschlussschienen klein .jpg]
Besten Dank für die Infos und die Demontagen. Auf's Forum ist wie immer Verlass. Jetzt kann's weiter gehen mit der Bastelei. Danke und euch allen noch einen schönen Abend.
27-02-2014, 00:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-02-2014, 00:52 von HeHo.)
Zitat:<div>
Hallo Thomas,
...
Vielleicht weiß HeHo oder Loddar wie es da drunter aussieht.
...
Lothar
</div>
Hallo Thomas und Lothar, Claus, Ulrich und alle sonst interessierte,
Das Problem mit den Anschlußschienen sind nicht nur die verschiedenenen Bauarten, sondern genau die Anwendung, die Thomas beabsichtigt: Halbwelle. Das bedeutet Wechselsannung.
Die Anschluschschiene wie sie Claus freigelegt hat,( ja, später keine Schrauben mehr) ist eine für den Rennbetrieb mit identischer Polung pro Fahrspur. Die älteren von Faller haben spiegelsymmetrische Polung der Fahrspuren.Und die jeweiligen zur Fahrbahnmitte sollten die ungeregelten Leiter sein. Warum? Spätestens bei Verwendung der Engsrtelle könnte es zum Kurzen kommen wenn ein Auto drüber fährt. Leider gab es bei denen mit Doppelbuchsen für Regler spiegelsymmetrische und identische Polung der Bahnen. Da hilft nur genauer nachsehen.
Bei der Anschlussbahn mit den zwei Kabeln mit Doppelstecker musste man leider da immer aufpassen ob man identisch oder spiegelsymmetrische Polung der Fahrbahen einsteckt, und wo die geregelten Leiterbahnen sind. :wacko:
Die von Ulrich gezeigte ist wirklich eine so genannte Universalanschlußschiene mit eingebauten Halbwellenrichtern. Insgesammt 4 Selenplätchen in zwei Stapeln in den Klammern, meist ohne Kondensatoren. Gegenverkehr und Rennberieb sind möglich. Letzterer nur gedrosselt, da nur Halbwellen gerichtet, oder man benutzt eine Grätz-Brückengleichrichter davor. B)
Die Kondensatoren zur Funkenstörung sind bei den gezeigten Schienen ElKos (Elektrolythkondensatoren). Die wollen eigentlich genau die Polung, wie angegeben haben (das Plus + Zeichen am Gehäuse, farbige Markierung, Kerbe im Becher, etc.). Faller hatte da aber auch selten andere polungsunabhängige Kondensatoren (2 Stück) drunter eingebaut. So wie die üblichen drei Elkos verschaltet sind, kann man die Polung dennoch umdrehen. (Will ich mal nicht erklären )
Für die Fahrpulte mit Lenkrädern gab es (oder man baut sie selber) Adapterkabel mit Babanensteckern zum Einstecken in die Buchsen der Pulte und dem Doppelstecker am anderen Ende. Kein Löten nötig. Man muß nur noch schauen, wie man die man die zwei Regler mit Bananensteckern an den einen Doppelsteckeranschluß für die Fahrbahn verschaltet. B)
Ja nee, is klar! :wacko: => => :o => :blink: ===> :wacko:
Hallo Holger,
danke für den, für Dich wahrscheinlich, locker aus dem Ärmel geschüttelten Beitrag.
Ich dachte die ganze Zeit, ich hätte das Halbwellenprinzip im Grunde verstanden. Mit diesem Beitrag hast Du gerade für mich im Keller meines Verständnisses eine Tür geöffnet, hinter der es stockdunkel ist und sich Abgründe auftun.
Für meinen Teil zumindest hab ich beim ersten lesen die Autobahn "technisches Verständnis" an dieser Ausfahrt verlassen.
OK, da ich das Thema nur beiläufig mitgelesen habe, hat es mich wahrscheinlich total überfordert.
Ich werde mir das ganze mindestens noch 50 x durchlesen und vielleicht mal zu Hause alle Anschlußschienen genauer betrachten.
Vielleicht geht dann hinter der Tür eine Kerze an.....
Trotzdem Danke für den Beitrag. Mich faziniert immer wieder, welch tiefgreifendes Wissen zu dem Thema existiert.