die Stecker habe ich bei Eba... gesehen. Gib dort mal "Ministecker" in der Suche ein. Persönlich habe ich die nicht im Einsatz.
Der erste Le Mans Prototyp ist mittlerweile beleuchtet. Die Fummelei hat mich aber echt Nerven gekostet. Aber die Idee mit Kontaktblechen seitlich an der Karosserie hat gut funktioniert. Die Karosserie sitzt so eng auf dem Chassis, da ist wirklich wenig Platz, um neben den LED und Kabeln noch irgend etwas Anderes unter zu bringen.
Helmut hatte mit den LEDs eine kleine Anleitung mitgeliefert. Darin war klar zu sehen, dass die LEDs alle vier parallel verschaltet werden sollen. Wie man auf dem Bild sieht, habe ich den Ratschlag nicht beherzigt. Die Rücklichter sind in Reihe geschaltet.
Ich wußte nicht wohin mit den vielen Kabeln, und habe einfach die platzsparendste Art und Weise der Verkabelung gewählt. Die Frontleuchten sind aber parralel angeschlossen.
Dabei blieb im Vorderwagen so wenig Platz, dass immer wieder die Schleifer an den Kabeln hängen geblieben sind und das Auto nicht mehr sauber fuhr.
Beim Zurechtbiegen der Lampenverkabelung, um den Schleifern ein wenig Platz zu verschaffen, ist es dann passiert. Metallteile, die nicht in Berührung kommen sollten, haben dies dennoch getan. Ich habe einen Kurzschluss verursacht, mit dem Ergebnis, dass die beiden weißen LED nun kaputt sind.
Macht nichts, habe ich mir gedacht, es sind ja noch die beiden Erdatz-LEDs übrig. Ich war allerdings so genervt, dass ich auch vorne die LEDs in Reihe geschaltet habe, um Platz für die Schleifer zu gewinnen.
Das sollte man nicht machen. Je zwei LEDs in Reihe zu schalten sollte man wegen der daraus resultierenden geringen Lichtausbeute lassen. Bei Schleichfahrt in der Boxengasse reicht die vorhandene Spannung nicht mehr aus, um die LEDs vernünftig zu beleuchten. Im Rennbetrieb geht es noch, man merkt aber deutlich, dass die Helligkeit schwankt. Mir ist die Schwankung zu hoch, deshalb will ich noch einmal umlöten, wenn ich demnächst mal völlig tiefenentspannt bin. Der ebenfalls beleuchtete Porsche 917 (nur eine LED im Lichtleiter) zeigt nämlich, dass auch bei langsamster Fahrstufe die LED schon ausreichen hell leuchtet.
Fazit: Die LED liefern nur dann ein gleichmäßiges Licht bei allen Geschwindigkeiten, wenn sie alle vier parallel verschaltet werden. Falls ich mir die Fummelei antun sollte, auch noch den Audi zu beleuchten, der in den vorderen Radhäusern noch weniger Platz hat, dann nur so.
Aber der karosseriefeste Aufbau der Verkabelung und Kontaktierung über in die Kohlehalterungen gesteckte Drähte funktioniert perfekt.
Leider habe ich nur einen 911er mir Flachanker. BloMo ist nicht meine Spielwiese. Sonst würde ich Dir gerne ein passendes Blech zurecht biegen. Bei Löten entwickle ich aber auch nur wenig Geschick. An meine Faller ams traue ich mich nicht ran. Das ist mir eine Nummer zu klein und eng.
Danke, liebe Lötexperten, für den Tipp mit dem Lackdraht. Ich habe einen kleinen Elektromotor geschlachtet,vom Anker ein paar cm Draht abgewickelt und probeweise an eine herkömmliche LED gelötet. Bei 3V an der Knopfzelle klappt alles wunderbar.
Gebt mir doch bitte mal eine Rückmeldung, wie ich den Lackdraht idealerweise verarbeite. Muss der vor dem Löten an den Kontaktstellen vom Lack befreit werden? Wenn ja, wie macht ihr das? Vorsichtig mit einer scharfen Klinge abkratzen? Mit dem Feuerzeug abfackeln?
Oder verschwindet der von alleine, wenn er mit dem Lötzinn in Kontakt kommt.
Für meinen Versuch habe ich einfach den noch mit Lack beschichteten Draht festgelötet. Ist das Zufall, dass das funktioniert, oder die übliche Methode, Lackdraht anzulöten.
Ist der dünne Draht auch für die Beleuchtung geeignet, wenn ich den Fahrstrom da durch schicke? Da dürfte doch nichts passieren, weil ja auch im Anker diese Spannung anliegt bzw. Ströme fließen.
21-02-2015, 14:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-02-2015, 14:40 von mos.)
Hallo Markus,
heißes Eisen :lol:.
Offensichtlich hast du intuitiv richtig gehandelt.
Das Abisolieren passiert mit gezieltem Erhitzen des Endes. Dabei sollte an der Lötspitze ein wenig Lötzinn sein, damit der Draht, vom Lack befreit, sich vernünftig mit dem Gegenpart verbindet.
Wie du wahrscheinlich selbst bemerkt haben wirst, besteht der Eiertanz darin, einerseits den Lack vollends zu beseitigen, andererseits aber nicht zu viel davon, weil sonst die Isolierung zu gering wird.
Eine gute optische Kontrolle ist, wenn der Draht vollständig und ohne Randbildung in dem Löttröpfchen verschwindet.
ciao michaelo ... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Wenn die "volle" Spannung, der "ganze" Strom am Anker anliegt, dann kann ein kurzes Stück des selben Draht wohl diese Spannung auch gut ertragen. Aber das sollte uns ein Physiker oder Elektriker auch bestätigen können.
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
Zitat:Ist der dünne Draht auch für die Beleuchtung geeignet, wenn ich den Fahrstrom da durch schicke? Da dürfte doch nichts passieren, weil ja auch im Anker diese Spannung anliegt bzw. Ströme fließen.
der Draht reicht für die paar LED aus, weil der Strom über die interne Schaltung - oder eine "normale" LED über den entsprechenden Vorwiderstand - begrenzt wird. Er dürfte auch nicht so warm werden, dass der Lack schmilzt. (Der Klarheit wegen: Den Fahrstrom solltest du natürlich nicht über das Drähtchen schicken.)
ciao michaelo ... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
könntest du nicht mal ein Bild von dem Auto ohne Karosserie einstellen. Würde mich mal interessieren wie du das gemacht hast. Hab bisher immer nur 1 Widerstand eingebaut bekommen.....und das war schon eng......
Der Tipp mit dem Ankerdraht war Gold wert. Alle vier LED sind jetzt parallel angeschlossen, das Ergebnis ist beeindruckend. Jedenfalls von Außen betrachtet. Die Verkabelung und Lötperlen traue ich mich gar nicht zu fotografieren. Grausam. Aber es funktioniert!
Die Leuchtkraft der LED ist bereits im Standgas ausreichend hell. Es sieht einfach toll aus, wenn man etwas Gas gibt, und schon bevor der Motor anfängt zu drehen, alle vier LED heller leuchten, als es jedes Glühbirmchen je getan hat.
Einziger Wermutstropfen: ein kleiner Dreher und schon ist die Beleuchtung aus. Da sich aber in den winzigen Deckeln der LMP kaum Platz findet, um eine passende Batterie unter zu bringen, kann ich mit der Lösung gut leben. Das nächste Beleuchtungsprojekt wird aber mit Batterie erhellt.
Zitat:Einziger Wermutstropfen: ein kleiner Dreher und schon ist die Beleuchtung aus.
dazu müsste die LED-Schaltung einen dritten Pin bereitstellen, nämlich den Versorg'-mich-eine-Weile-auch-wenn-der-Saft-weg-ist-Pin. Und da dran dann ein Speicherbaustein.
Wäre klasse - vielleicht treibt Turbohelmi so eine LED ja auch noch auf?
ciao michaelo ... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.