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G plus Motor
#1
Houston ich habe da ein Problem
Ich habe da noch zwei Chassies und drei defekte Rotoren.Bei einem sah ein gebrochenes Kabel hervor, was ich an einen freien Kommutatoranschluß gelötet habe.
Zwei Dinge geschahen: Der Motor brummt und dreht sich nach anschub widerwillig
                                 Der Motor wird heiß, sehr heiß
Frage ist der Patient noch zu retten?

Dank für Rat
Lutz
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#2
Hallo Lutz,

Welche Widerstandswerte misst du?

Viele Grüße
finbar
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#3
Morgen finbar
Durchgang an allen Polen, also im einstelligen Bereich.
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#4
Hallo Lutz,

Wenn der Motor zu heiß wird, könnte es sein, daß der Isolierlack des Drahtes beschädigt ist und du Kurzschlüße zwischen einzelnen Wicklungen hast. Dann nimmt der Widerstandswert ab und es fließt ein höherer Strom. Oft ist in diesem Fall der Wickeldraht dunkel verfärbt. Dann hilft nur neu wickeln. Hier folgen noch eine paar Tipps in englischer Sprache. Windungszahl etwa 170-180.

Viele Grüße
finbar


Angehängte Dateien
.pdf   Rewinding Gplus.pdf (Größe: 57,32 KB / Downloads: 30)
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#5
Danke finbar
Natürlich ist der Läufer dunkelbraun. Also wohl keine andere Charge, die beiden übrigen sind Lackdrahtrot. Gibt es eine Möglichkeit die Wicklungen zerstörungsfrei vom Anker zu bekommen? Irgendein Lösungsmittel? Ich habe ca vier Meter von einem Anker gewickelt, ist das korrekt? Oder hätte ses mehr sein müssen?
Gruß Lutz
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#6
Hallo Lutz,

Das hört sich bei dir so an, als wäre die Isolierung geschmolzen und verbacken. Den Draht solltest du wirklich entsorgen, das gilt für alle drei Pole, und den Motor mit einem neuen Draht wickeln.
Das Abwickeln funktioniert normalerweise mit einem Skalpell, indem du die Drähte durchschneidest oder du hältst ein Drahtende fest und läßt den Anker frei baumeln. Durch die Schwerkraft wickelt er sich stückweise von selbst ab. Ich zähle die Anzahl der Windungen nicht die Länge des Drahtes, deshalb kann ich dir über die Länge keine Auskunft geben.

Prüfe vor dem Neuwickeln noch den Kommutator, ob der noch verwendbar ist. Und große Vorsicht beim Löten.
https://www.h0slot.eu/showthread.php?tid...0#pid92080

Viele Grüße
finbar
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#7
ich hätte auch noch 2 gebrauchte G Plus Anker da, falls das interessant ist melde dich. Sollten ok sein, aber garantieren kann ich es nicht
Viele Grüsse

Michael
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#8
Danke Michael
Ein Angebot das ich gerne annehme, weil der Umbau der Kohleführungshülsen ansteht. Gebohrt ist schon, wenn auch mit einem Rosenbohrer(dabei natürlich perforiert) Gewinde wurde geschnitten und jetzt wird nach M 2 Madenschrauben gesucht. Mal sehen was Knupfer im Angebot hat. Bitte nenne mir die Bedingungen.


An finbar
Weil sie gerade da sind soll auch noch gewickelt werden. Macht es Sinn den Draht durch eine Kanüle zu fädeln, um zu einer besseren Führung gerade in den unteren Wicklungen zu kommen? Gibt es einen Lieblingsdraht? Und vielleicht einen Weg zwischen homöopatischen Längen und sechs Kilo Spulen? Eignet sich Sekundenkleber zum fixieren der unteren Wicklung?

Danke euch beiden
Lutz
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#9
Also finbar
ich lerne das Traktat gerade auswendig. Es macht schon Spaß es zu lesen und loszulegen, ABER. Habe ich das richtig verstanden? Der Mad Scientist verwendet einen dickeren Draht und verringert die Anzahl der Wicklungen, richtig? 
Wie Lilienthal auf dem Computer versuche ich ein Luftfahrzeug auf dem Mars zu landen, mal sehen was daraus wird. SPANNEND!
Gruß Lutz
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#10
hab dir ne PN geschickt Lutz
Viele Grüsse

Michael
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#11
Hallo Lutz,

Willkommen in der geheimnisvollen Welt der Motorenwickler. 

Das Wickeln kann mit einer Kanüle zur Führung des Drahtes funktionieren, ich allerdings würde das nicht machen, ich hätte Angst, daß die Kanüle den Isolierlack beschädigt.

Viele Kollegen drehen den Anker zum wickeln, der Kommutator ist entfernt und der Stack wird magnetisch gehalten.
[Bild: 20220122_223400-jpg.293711]
https://www.slotforum.com/threads/windin...622/unread

Der Standarddraht für G-plus Motoren besitzt 0,1mm Durchmesser. Ich verwende hauptsächlich Spulen mit 100g und 200g. Das reicht für einige Dutzend Motoren. Den Drahtanfang muß du irgendwo befestigen, ich nehme dazu Kebeband. Sekundenkleber würde ich nicht verwenden, zumindest nicht im inneren Bereich des Ankers, da nach Trocknung des Klebers die weiteren Lagen nicht homogen ausgeführt werden können. Das kriegst du auch nicht mehr entfernt, wenn beim Wickeln etwas schiefläuft. Fertig gewickelte und geprüfte Wickelpackungen dagegen kannst du mit Sekundenkleber sichern und auch wuchten.

Ja, der Mad Scientist teilt seine Erfahrungen zum Tunen von Motoren. Das ist schon außergewöhnlich, diese Informationen beinhalten das Know-How des Motorentuners und diese Information findest du normalerweise nicht im Netz.

Viele Grüße
finbar
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#12
(19-01-2025, 16:49)drusus.lucius schrieb: Also finbar
... Habe ich das richtig verstanden? Der Mad Scientist verwendet einen dickeren Draht und verringert die Anzahl der Wicklungen, richtig? 

Gruß Lutz
Hallo Lutz,
ich lese gerade mit Interesse euren Thread.
Habe früher selber (relativ) gut gehende Gleichstrom-E-Anker für RC-Car-Wettbewerbsmotoren gewickelt.
Aber an so kleine Anker habe ich mich noch nicht herangetraut.

Meine Erfahrung aus dem RC-Car Bereich ( für 7,2 und 8,4V bei sehr leistungsfähigen Hochstrom-Akkus):
Wichtiges Nebenkriterium wegen der nunmal begrenzten Kapazität eines Akkus, gleichzeitig so zu wickeln, dass der Wirkungsgrad so hoch wie möglich wird.
Da wir beim Slotten ja mit konstanter Festspannung fahren, ist ein optimaler Wirkungsgrad nicht ganz das alleroberste Gebot.

Für wirklich gute Motoren muss beim Wickeln alles stimmen
.
Es fängt damit an, den für die Fahrspannung und das Gewicht des Fahrzeugs optimalen Drahtquerschnitt zu finden und dann soviel Draht wie möglich drauf zu wickeln.
Was viele Versuche mit (wichtig!) konstanter Zugkraft beim Wickeln (Anzahl der Windungen mitzählen und notieren, muss an allen drei Segmenten gleich sein!) der einzelnen Ankersegmente benötigt. Wenn das erste Ankersegment nur eine oder 2 Wicklungen zuviel hat, bekommst du das 2. vielleicht noch gleich voll, aber beim 3. reicht der verfügbare Platz nicht mehr und du kannst das komplette Teil wegwerfen oder wieder abwickeln und neu ansetzen mit einer etwas reduzierten Windungszahl. Im Umkehrschluß, wenn man zu wenige Windungen drauf bringt, verschenkt man Motorleistung.
Dabei kann man viele viele Nächte verbringen...
Wenn man es aber nach vielen Versuchen geschafft hat, einen maximal vollen Anker mit gleicher Windungszahl an jedem Pol zu wickeln, und dabei hochwertigen Draht mit hitzebeständigem Lackschutz verwendet hat, dann hat man ein richtiges Biest, an dem man bei etwas Pflege lange Freude hat.
Solche Wicklungen haben immer viel Drehmoment gebracht und jedes Beschleunigen war entsprechend "schonender" im Aussaugen des Fahrakkus. Heißt, man hatte Power über die volle Renndistanz und konnte so manchen harten Gegner gegen Rennende sogar noch überrunden.

Zu deiner Frage:
Beim dickeren Draht veringert sich automatisch die Anzahl der Windungen, da der Anker ja nur einen beschränkten Platz für den Draht bietet. Weniger Windungen bei dickerem Draht, dass bringt mehr Drehzahl bei höherem Stromfluss. Das Drehmoment sinkt aber, kann man in gewissen Grenzen kompensieren durch eine dem entgegen wirkende Getriebe-Übersetzung.
Bei dünnerem Draht bekommt man mehr Windungen drauf, was ein höheres Drehmoment bringt und eine niedrigere Stromaufnahme. Zu dünn heißt, zu wenig Motorleistung.

Das Optimum einer Top-Wicklung (Konsenz aus Drahtdurchmesser und Anzahl der Windungen) liegt irgendwo dazwischen, je nach Bahn-Charakteristik und/oder Übersetzung.
Eine Top-Wicklung bei maximal gefülltem Anker erkennst du auch daran, dass zum Auswuchten keine oder nur noch ganz kleine Rundlauf-Optimierungen am Anker nötig sind.
Empfehle dir auch, bevor du soviel Mühe in einen Anker steckst selbigen genau zu prüfen:
Ankerwelle gerade? Unwucht nahe null? Rundlauf Kollektor einwandfrei? Oberfläche des Kollektors auch in Ordnung? Ist er noch frei von Auswuchtbohrungen in den Blechlamellen?

Beim maschinellen Wickeln werden nicht so vielen Windungen aufgewickelt (es sei den, es gibt heute stark verbesserte Fertigungsverfahren), um sicherzustellen das der 3. Pol noch genügend Raum bietet, den Anker relativ gleichmäßig voll zu bekommen. Kein Hersteller will auch noch den Anker auswuchten müssen, nur weil seine Wicklung so ungleichmäßig ist, es sie denn, er macht es auf Mehrpreis.

Ich habe damals viele handelsübliche Motoren abgewickelt, die Drähte und die Anzahl der Windungen miteinander und mit den praktischen Fahrleistungen verglichen. Aufbauend auf diesen Basiswerten habe ich mir dann Zielwerte gesetzt. Bei jedem der maschinell gewickelten Anker habe ich bei gleichem Drahtdurchmesser immer noch etliche Windungen mehr drauf bekommen, also mehr Leistung durch höheres Drehmoment und einen höheren Wirkungsgrad erzielt.
Allerdings habe ich in pro Woche höchsten 1-2 Ankerwicklungen geschafft.
Danach brauchte es meist mehr als eine Woche, bis die Einschnitte durch das extreme Drahtziehen um die Polsegmente herum wieder an der rechten Hand wieder verheilt waren. Cry
Geht sowieso nur von Hand um den Schutzlack der Drähte nicht durch die Ecken und Kanten des Ankers zu beschädigen.
Hatte es mit verschiedenen Handschuhen versucht, aber da ging das Gefühl für den Draht und die konstante Zugspannung verloren.

Wenn du da tiefer einsteigen möchtest, empfehle ich, nimm einen von deinen richtig guten Motoren (nicht den allerbesten, so weh darf es nicht tun Blush ), schau dir den Kollektor an, ob noch eine längere Laufleistung erwartbar ist und wickle ihn vorsichtig ab. Mache vorher ein paar Fotos (Nahaufnahmen) um später deine Wicklungs-Handschrift damit zu vergleichen.
Zähle und notiere dir die Anzahl der Windungen und die Drahtstärke.
Die Ankerstege aussen ggf. minimal verrunden, dann sind die ersten Windungen nicht so sehr kurzschlussgefährdet.
Und teste das Wickeln vorher sinnvollerweise an einigen alten Motoren, damit du für den guten Anker das richtige Gefühl hast.

War jetzt auch für mich mal wieder richtig schön, sich an ein paar Einzelheiten aus einer richtig tollen Zeit zu erinnern.

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#13
Echt spannendes Thema, danke für die ganzen Einblicke!

Frage an Finbar:

wird der Draht in deiner Maschine a) maschinell geführt und b) maschinell auf einer bestimmten Zugstärke gehalten oder ist das komplett Handarbeit? Du hattest uns die stehende Maschine ja mal im Online-Treffen gezeigt, ist aber schon ne Weile her.
Viele Grüße 
Dominik 

****

„Wenn ich all das Geld zurückbekäme, das ich für Slotcars ausgegeben habe, würde ich… es vermutlich wieder für Slotcars ausgeben!“ (frei nach Nick Mason, Pink Floyd-Drummer und Autosammler)
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#14
Hallo,

@Dominik:

a) Die Wickelmaschine verwendet einen Schrittmotor um den Anker zu drehen und einen zweiten Schrittmotor, den Spoolstepper, um nach jeder Umdrehung des Ankers die Drahtführung um den Drahtdurchmesser zu versetzen. Nach dem Erreichen des Spulenendes kehrt der Spoolstepper die Drehrichtung um und wickelt die nächste Wicklungslage zurück zum Anfang der Spule.  Die Schrittmotoren sind synchronisiert und ja, der Draht wird maschinell geführt.

b) Die Zugspannung wird bei der Maschine mit einem "felt tensioner" erzeugt, der Draht wird durch zwei Filzscheiben gezogen deren Anpressdruck über eine Feder manuell einstellbar ist. Dabei wird er gleichzeitig auch gereinigt. Hier nochmal ein Bild der Drahtführung aus "Wind it up".

[Bild: attachment.php?aid=13284]

Als Amateur und Hobbist im Ankerwickeln kenne ich neben den von hebi perfekt aufgezeigten Arten des Ankertunings noch sogenannte double layer oder triple layer Anker. Beim double layer z.B. wird ein Draht der benötigten Länge in der Mitte durchtrennt und die beiden Drahthälften werden parallel auf einen Pol aufgewickelt. Die Halbierung des Drahtes führt zu einer Verdopplung des Stromes durch diesen Draht, die Parallelschaltung der beiden Drahthälften schließlich zu einer Vervierfachung des Stromes und somit des Magnetfeldes des Ankers.

Aber, und das gilt für alle Formen von Tuningsarbeiten, jetzt kommen die Magnete ins Spiel. Wenn die Feldstärke der Magnete sich nicht ändert, kann die Feldstärke des Ankers in vielen Fällen nicht ausgenutzt werden, das entsprechende Gegenfeld fehlt und die Energie schlägt sich oft zum großen Teil in der Erwärmung des Ankers nieder. Für ein optimales Ergebnis ist es m.E. genauso wichtig, die Feldstärke der Magnete an die Feldstärke des Ankers anzupassen.

Eine weitere und oft einfachere Möglichkeit die Motorcharakteristik zu ändern ist es, den Kommutator zu verdrehen, damit verändert man den Zeitpunkt, das Timing, indem der Pol eingeschaltet wird. Eine Frühzündung resultiert in einer höheren Drehzahl, während eine Spätzündung sich in einem höheren Drehmoment niederschlägt. Hier noch ein Bild von "getimeden" Pancake-Comms.


.jpg   Timing.jpg (Größe: 26,38 KB / Downloads: 117)

Viele Grüße
finbar
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#15
Neues vom Zauberlehrling
Es wird immer spannender.Weil ich am Regler ein bischen sehr lahmarschig reagiere wäre wohl eine Optimierung des Drehmomentes ehr sinnvoll. Beste Vorraussetzungen sind gegeben, da eine handvoll beschädigter Ankerplatten und die drei G plus Anker vorhanden sind. Da nicht vorhanden, woher und welchen Draht(0.1 mm) sollte ich nehmen? Bringt es was wenn die Ankerstege ausgedünnt werden? Um welche Varianz in den Wicklungen reden wir bei den Ankern? Gibt es getimete Komutatoren?
Macht schon Spaß es nur zu lesen Lutz
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#16
Hallo Lutz,

Es gibt viele Elektronik Versender, die den entsprechenden Kupferlackdraht in homöopatischen Mengen anbieten, z.B. Reichelt 100g 0,1mm zu etwa 10€. Suche einfach nach Cul.

Die Ankerstege ausdünnen habe ich nicht gemacht, dazu kann ich nichts sagen. Du denkst vermulich an die Massenträgheit? Bedenke aber auch, daß letztendlich das Eisen der Ankerpole magnetisiert wird und du mit einem Ausdünnen den Magnetfluß beeinträchtigst. Die Gplus Motoren gibt es z.B. mit 12-fach laminierten oder 13-fach laminierten Stack, wobei der 13-fache in meinen Augen etwas stärker ist.

Getimte Kommutatoren gibt es für Gplus Motoren meines Wissens nach nicht. Drehen des Kommutators wäre der Weg.

Die Varianz der Wicklungen sollte möglichst gering sein, hier in Europa nimmt man die Anzahl der Windungen als Maß, in USA nimmt man eher die Drahtlänge und damit verbunden eine bestimmte Ohmzahl des Drahtes als Indikator. Ziel ist möglichst gleiche Ohmzahl für alle drei Pole. Allerdings ist der Draht in meinen Augen nicht immer homogen, weshalb ich die Windungsanzahl bevorzuge.

Du redest von Ankerplatten, also von Flachanker-Motoren? Hier gelten andere Gegebenheiten. Ich habe zwar oben zur Veranschaulichung einen getimeden Pancake Kommutator gezeigt.  Da dies allerdings nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat, schlage ich vor, dazu einen eigenen Threat zu erstellen, sobald du Pancakes wickeln möchtest.

Damit ist die Zauberberufsschule erstmal vorbei und jetzt geht es an die Praxis. Trau dich.

Viele Grüße
finbar
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