10-12-2012, 14:36
Moinsen,
tja die "Namensgebung" Dachverband klingt schon holprig und auch nach Regelwut, aber das ist ja nicht die ultimative Intension des Gedanken, das Hobby als Ganzes zu vertreten.
Seit ich mich mit diesem Thema beschäftige, merke ich auch wie unterschiedlich die möglichen "Ansprüche" an eine solche Organisation sind. Da reicht die Bandbreite von "geh mir boß weg damit" über "könnte ja vielleicht was sinnvolles sein" bis hin zu "wann ist den endlich Gründung, darauf haben wir schon ewig gewartet".
Gemäß der Gausschen Normalverteilung halte ich mich im Augenblick auch eher in der Mitte auf. Letztlich kommt es ja dauf an, was man draus macht. Man draus macht impliziert ja schon einen gewissen Anteil an eigener Energie, die da inverstiert werden muß, denn vom Himmel fallen wird so etwas nicht, erst recht nicht wenn es wirklich was taugen soll.
Für mich sind eigentlich zwei Aspekte interessant:
1. wirklich deutschlandweit gültige Reglements für die jeweiligen Maßstäbe, dabei kann und muß man meiner bescheidenen Meinung nach auf vorhandene Reglements zurück greifen. Es kann und wird sicherlich keine Organisation verbieten, dass man sich auf ein eigenes Rennreglement einigt und seinen eigenen Spaß hat. Das heißt für mich aber im Umkehrschluß, dass es nur eine Form geben kann Deutscher Meister zu werden.
2. die Vertretung des Hobbys nach aussen hin, dass bitteschön ist für mich fast noch wichtiger (seit wann ist Hobby wichtig
) als diese Rennreglement Frage. Schaun wir doch alle mal in den Spiegel (für mich jeden Morgen wieder ein erschreckendes Erlebnis
) und was sehen wir da? Richtig einen Typen, Jahrgang '65 in meinem Fall, der sich seine Zeit damit gerne vertreibt mit Plastikautos im Kreis zu fahren. Wieviele sehen denn in den Spiegel und sehen dort einen Typen, der wirklich wesentlich jünger ist und Spaß an dem Hobby hat? In Zeiten von PlaySi und Co. hat doch unser Hobby immer mehr unter einem abnehmenden Zustrom neuer Slotter zu kämpfen und wenn das so weiter geht, dann wird das einmal ein echtes RentnerHobby, eine Entwicklung die im Modelleisenbahn Bereich sicherlich schon viel stärker im Gange ist.
Wenn man also das Kuturgut Autorennbahn (finde den Begriff echt passend
) pflegen und auch erhalten will, dann sollte man sich darüber Gedanken machen, wie man mehr Zustrom aus den jüngeren Jahrgängen bekommen kann, die unter Slotcar nicht nur die Acht unter dem Weihnachtsbaum verbinden, sondern wirklich das Hobby dahinter sehen. Das sich Treffen mit realen Menschen, das Teilen von Erfahrungen, der Wettbewerb mit Gleichgesinnten um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Fazit für mich: Es geht um mehr als nur den Rennaspekt in dem Thema und darum ist diese Thematik für mich so interessant, dass ich meine Zeit dafür einbringe.
Gruß
Stephan
tja die "Namensgebung" Dachverband klingt schon holprig und auch nach Regelwut, aber das ist ja nicht die ultimative Intension des Gedanken, das Hobby als Ganzes zu vertreten.
Seit ich mich mit diesem Thema beschäftige, merke ich auch wie unterschiedlich die möglichen "Ansprüche" an eine solche Organisation sind. Da reicht die Bandbreite von "geh mir boß weg damit" über "könnte ja vielleicht was sinnvolles sein" bis hin zu "wann ist den endlich Gründung, darauf haben wir schon ewig gewartet".
Gemäß der Gausschen Normalverteilung halte ich mich im Augenblick auch eher in der Mitte auf. Letztlich kommt es ja dauf an, was man draus macht. Man draus macht impliziert ja schon einen gewissen Anteil an eigener Energie, die da inverstiert werden muß, denn vom Himmel fallen wird so etwas nicht, erst recht nicht wenn es wirklich was taugen soll.
Für mich sind eigentlich zwei Aspekte interessant:
1. wirklich deutschlandweit gültige Reglements für die jeweiligen Maßstäbe, dabei kann und muß man meiner bescheidenen Meinung nach auf vorhandene Reglements zurück greifen. Es kann und wird sicherlich keine Organisation verbieten, dass man sich auf ein eigenes Rennreglement einigt und seinen eigenen Spaß hat. Das heißt für mich aber im Umkehrschluß, dass es nur eine Form geben kann Deutscher Meister zu werden.
2. die Vertretung des Hobbys nach aussen hin, dass bitteschön ist für mich fast noch wichtiger (seit wann ist Hobby wichtig
) als diese Rennreglement Frage. Schaun wir doch alle mal in den Spiegel (für mich jeden Morgen wieder ein erschreckendes Erlebnis
) und was sehen wir da? Richtig einen Typen, Jahrgang '65 in meinem Fall, der sich seine Zeit damit gerne vertreibt mit Plastikautos im Kreis zu fahren. Wieviele sehen denn in den Spiegel und sehen dort einen Typen, der wirklich wesentlich jünger ist und Spaß an dem Hobby hat? In Zeiten von PlaySi und Co. hat doch unser Hobby immer mehr unter einem abnehmenden Zustrom neuer Slotter zu kämpfen und wenn das so weiter geht, dann wird das einmal ein echtes RentnerHobby, eine Entwicklung die im Modelleisenbahn Bereich sicherlich schon viel stärker im Gange ist.Wenn man also das Kuturgut Autorennbahn (finde den Begriff echt passend
) pflegen und auch erhalten will, dann sollte man sich darüber Gedanken machen, wie man mehr Zustrom aus den jüngeren Jahrgängen bekommen kann, die unter Slotcar nicht nur die Acht unter dem Weihnachtsbaum verbinden, sondern wirklich das Hobby dahinter sehen. Das sich Treffen mit realen Menschen, das Teilen von Erfahrungen, der Wettbewerb mit Gleichgesinnten um nur ein paar Beispiele zu nennen.Fazit für mich: Es geht um mehr als nur den Rennaspekt in dem Thema und darum ist diese Thematik für mich so interessant, dass ich meine Zeit dafür einbringe.
Gruß
Stephan
