08-02-2007, 10:37
Moin Junx,
So, jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Auch mir gefällt die Variante 3 von Lothars Vorschlägen am besten, da 2 x 2-spurige Straßenverbindungen die meisten Gestaltungsmöglichkeiten für eine abwechslungsreiche Streckenführung bieten und, da gebe ich dem Micha recht, die Autos im Vordergrund gut beobachtet werden können. Was mir jedoch auffällt und was ich in einem früheren Posting zum Thema schon mal geäußert hatte, ist, dass wir viel zu sehr an den Kriterien für eine Modell-EISENBAHN-Modulanlage kleben. Während hierbei lange Fahrstrecken über Land und Bahnhöfe mit langen Bahnsteiggleisen die Forderungen nach einem möglichst vorbildgerechten Betrieb erfüllen, „lebt“ eine Stadt-AUTO-Bahnanlage doch eher von möglichst pfiffigen Straßenverbindungen „in der Fläche“. Dafür ist nun mal eine gewisse Tiefe erforderlich, wie z. B. HeHo und HeHe es hier im Forum mit ihrer tollen Stadtbahn äußerst eindrucksvoll zeigen. Was bei den Modelleisenbahnern wegen der Schwierigkeiten einer vorbildgerechten Streckenführung eher verpönt ist – nämlich eine rechteckige Anlagengrundfläche – bietet für eine Stadt-AUTO-bahn genau die oben geschilderten Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Straßengeometrie. Nun ist mir absolut klar, dass kaum einer von uns mal eben 2m x 1m Stadtbahn transportieren kann, jedoch gäbe es die Möglichkeit, an ein 50cm tiefes Schnittstellen-Modul quasi „hintendran“ nochmal eines mit 50cm Tiefe ohne stirnseitige Schnittstellen anzuschließen, also mit den Längsseiten aneinander stoßend. So wäre mit 2 Modulen mit Schnittstellen und 2 „parallelen Ergänzungsplatten“ ohne Schnittstellen eine insgesamt 2m x 1m große Stadtanlage möglich, die schon allerhand verzwickte Straßenführungen erlaubt, natürlich mit Verbindung zur Außenwelt über die beiden Schnittstellen an den vorderen beiden Modulen. Nicht dass ich was gegen lang gezogene Landstrassen hätte – diese Art Module als reizvolle Verbindung zum nächsten Dorf des nächsten Modul-Kollegen durch Feld Wald und Wiese muss es natürlich auch geben – aber der Stadtbahngedanke wird m. E. halt durch „Tiefe/Fläche“ getragen. 4 solcher Module dürften auch die Obergrenze für einen noch erträglichen Transportaufwand in einem „normalen“ PKW mit umklappbarer Rückbank darstellen, wobei jeweils 2 mit Abstandshaltern übereinander gestapelt werden könnten. Vernünftig finde ich jedenfalls den Verzicht auf eine Eisenbahn- und/oder Straßenbahn-Trasse wegen der dadurch zwangsweise entstehenden „Sterilität“ der Streckenführung auf schmalen Modulen, das hatte ich in o. g. Posting ja auch schon mal kommentiert.
Gruß
jockel
So, jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Auch mir gefällt die Variante 3 von Lothars Vorschlägen am besten, da 2 x 2-spurige Straßenverbindungen die meisten Gestaltungsmöglichkeiten für eine abwechslungsreiche Streckenführung bieten und, da gebe ich dem Micha recht, die Autos im Vordergrund gut beobachtet werden können. Was mir jedoch auffällt und was ich in einem früheren Posting zum Thema schon mal geäußert hatte, ist, dass wir viel zu sehr an den Kriterien für eine Modell-EISENBAHN-Modulanlage kleben. Während hierbei lange Fahrstrecken über Land und Bahnhöfe mit langen Bahnsteiggleisen die Forderungen nach einem möglichst vorbildgerechten Betrieb erfüllen, „lebt“ eine Stadt-AUTO-Bahnanlage doch eher von möglichst pfiffigen Straßenverbindungen „in der Fläche“. Dafür ist nun mal eine gewisse Tiefe erforderlich, wie z. B. HeHo und HeHe es hier im Forum mit ihrer tollen Stadtbahn äußerst eindrucksvoll zeigen. Was bei den Modelleisenbahnern wegen der Schwierigkeiten einer vorbildgerechten Streckenführung eher verpönt ist – nämlich eine rechteckige Anlagengrundfläche – bietet für eine Stadt-AUTO-bahn genau die oben geschilderten Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Straßengeometrie. Nun ist mir absolut klar, dass kaum einer von uns mal eben 2m x 1m Stadtbahn transportieren kann, jedoch gäbe es die Möglichkeit, an ein 50cm tiefes Schnittstellen-Modul quasi „hintendran“ nochmal eines mit 50cm Tiefe ohne stirnseitige Schnittstellen anzuschließen, also mit den Längsseiten aneinander stoßend. So wäre mit 2 Modulen mit Schnittstellen und 2 „parallelen Ergänzungsplatten“ ohne Schnittstellen eine insgesamt 2m x 1m große Stadtanlage möglich, die schon allerhand verzwickte Straßenführungen erlaubt, natürlich mit Verbindung zur Außenwelt über die beiden Schnittstellen an den vorderen beiden Modulen. Nicht dass ich was gegen lang gezogene Landstrassen hätte – diese Art Module als reizvolle Verbindung zum nächsten Dorf des nächsten Modul-Kollegen durch Feld Wald und Wiese muss es natürlich auch geben – aber der Stadtbahngedanke wird m. E. halt durch „Tiefe/Fläche“ getragen. 4 solcher Module dürften auch die Obergrenze für einen noch erträglichen Transportaufwand in einem „normalen“ PKW mit umklappbarer Rückbank darstellen, wobei jeweils 2 mit Abstandshaltern übereinander gestapelt werden könnten. Vernünftig finde ich jedenfalls den Verzicht auf eine Eisenbahn- und/oder Straßenbahn-Trasse wegen der dadurch zwangsweise entstehenden „Sterilität“ der Streckenführung auf schmalen Modulen, das hatte ich in o. g. Posting ja auch schon mal kommentiert.
Gruß
jockel

