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Wie man einen T-Jet-Motor (wieder) schnell macht
#10
Hallo Martin!



Zu Deinem Problem mit der Einstellung von Kohlefederblechen bei T-Jets vielleicht eine kleine Hilfe:



Als ich vor vielen Monden anfing T-Jets zu sammeln,hatte ich ziemlich zu Anfang mal ein "kurioses" Problem mit einem Motor. (Hinterher lacht man darüber,aber anfangs ist man dem Tränentod doch schon recht nahe!)



Ein gebraucht gekaufter T-Jet "closed rivet" ,also mit geschlossenen Vollnieten an den Kontaktblechen,wurde zum Probelauf auf den Prüfstand gestellt.Er machte das,was alle T-Jets machten:er lief! (und quietschte natürlich,weil vermutlich das letzte mal vor 10 Jahren geschmiert!)



Ich nahm den Motor in die Hand und drehte ihn kopfüber,also mit den Schleifern nach oben.Trafokabel drangehalten und:nichts geht mehr !???



Wieder zurückgedreht auf dem Prüfstand läuft er.!?



Des Rätsels Lösung:

durch das recht grosse Axialspiel der Ankerwelle rutschte der Anker in Kopfüberstellung so weit in Richtung Ankerplatte,daß die Motorkohlen,die ihm in der Richtung gefolgt waren,den Kontakt zu den Federblechen verloren und so keinen Strom mehr weiterleiten konnten.In Fahrstellung,also Schleifer unten,rutschte der ganze Schlamassel wieder nach unten und der Motor lief.



Seit dieser Zeit prüfe ich bei Überkopf laufenden Motoren,wie stark sich die Kohlen bei laufendem Motor mitdrehen.(Geht natürlich nur bei den beidseitig planen Kohlen,die mit Kerbe sollten sich nicht mitdrehen! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' /> )



Wenn nach Revision des Motors neue Kohlen eingebaut werden,sollten die Federbleche so eingestellt sein,daß sie so gerade in der Chassisbohrung drinliegen,sprich ziemlich weit in den "Motorraum" hineinragen.Wenn der fertige Motor jetzt zur Probe läuft,sollten sich die Kohlen durch die Ankerdrehungen nur minimal bewegen.Bewegen sie sich gar nicht,sind die Bleche zu stramm eingestellt (übrigens auch ein Problem bei vielen Model Motoring Replica Motoren,wenn diese heiss werden.Reibung=Wärme!)



Die Vorspannung der Bleche verändere ich durch vorsichtiges hineindrücken in den Kohlenschacht mit einem Zahnstocher.Und das immer von der Niete in Richtung Kohle,damit das Blech bei zuviel Druck nicht knickt. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/wink.png' class='bbc_emoticon' alt='Wink' />



Ach ja:gebrauchte Kohlen,die mal zuviel Öl abgekriegt haben,übergiesse ich mit Waschbenzin und lass sie austropfen.Danach kurz mit fusselfreiem Tuch trocknen und über normalen Papier unter leichtem druck "abziehen",bis sie keinen schwarzen Strich mehr hinter sich her ziehen. Bei mir hat`s so immer gut geklappt!



@ Fritz : was genau machst Du bei Deinem "Kohlenbruzzeln" eigentlich? Wäre vielleicht auch für andere ratlose interessant!



Gruss



Michael
Ich bin heute irgendwie neben der Spur.Ist schön hier! Tongue 
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Wie man einen T-Jet-Motor (wieder) schnell macht - von historic-route-66 - 31-01-2008, 14:12

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