10-08-2008, 14:25
Mahlzeit Gemeinde
Da beim Eifeltreffen eher nur Unsinn
gemacht wurde, musste die Auflösung verschoben werden. Na ja, eigentlich waren mir vor lauter Testfahrerei die Schleifer hopp gegangen und ich hatte nicht mehr die Zeit neue zu bauen
.
Nun gut. Wenn wir uns die üblichen Schleifer ansehen, müssen wir feststellen, sie haben einen schwerwiegenden Nachteil. Egal, was man macht, ob biegen, putzen, schleifen, sie haben immer nur einen einzigen Kontaktpunkt auf der Schiene. Jetzt könnte ja jemand sagen, ich biege den so, dass er flach auf der Schiene aufliegt. Graue Theorie,denn es bleibt ein Kontaktpunkt, nur eben größer und nur für einen Moment. Ein einziges Staubkorn und die Pracht ist hin. Oder die nächste Schiene hat einen nicht sichtbar höheren Stromleiter. Oder man wechselt die Reifen und die sind minimalst höher / niedriger. Also bin ich zu dem Schluss gekommen, dass jede Optimierung an diesen Schleifern für die Tonne ist und an der Lösung des Problems vorbei geht.
Der Grund für diese Problematik ist die Befestigung des Schleifers, die Tatsache, dass er nur einen Drehpunkt hat, nämlich hinten. Befindet sich der Schleifer eher unten, so ist der Kontakt vorne. Je weiter er sich nach oben bewegt, desto mehr verlagert sich der Kontakt nach hinten.
Also musste ein zweiter Kontaktpunkt her. Diese Problem habe ich so gelöst (nach vielen anderen Gedankenmodellen), dass ich an Stelle der Kontaktfläche, die ja nach unten gebogen ist, einen gerade durchgehenden Schleifer genommen habe. Dieser Schleifer bekam im Vorderachsenbereich eine Ausbuchtung nach unten. Als eigentlicher Schleifer fungiert jetzt ein Skischleifer in der Länge der alten Kontaktfläche. Er ist mit einem Federblech so angebracht, dass er an der Ausbuchtung wippen kann, also quasi ein zweiter Drehpunkt. Jetzt können beide Enden des Schleifers unabhängig von einander Kontakt herstellen. Wenn jetzt der vordere Bereich über ein Haar fährt, bleibt der hintere Bereich unberührt davon. Nur in dem Moment, in dem der Schleifer mittig auf dem Haar sitzt, geht der Kontakt kurz verloren. Dieses ist aber im Vergleich zu der Dauer bei alten Schleifern zu vernachlässigen.
Ich werde jetzt die Schleifer als Nullserie herstellen lassen. Den Auftrag habe ich schon vergeben <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> und bin natürlich gespannt auf das Ergebnis. Kann nur besser werden als meines bei meiner Löterei
, und die funzten schon klasse
.
[attachment=5153:Schleifer.jpg]
Wartende Grüße
Ulli
Da beim Eifeltreffen eher nur Unsinn
Nun gut. Wenn wir uns die üblichen Schleifer ansehen, müssen wir feststellen, sie haben einen schwerwiegenden Nachteil. Egal, was man macht, ob biegen, putzen, schleifen, sie haben immer nur einen einzigen Kontaktpunkt auf der Schiene. Jetzt könnte ja jemand sagen, ich biege den so, dass er flach auf der Schiene aufliegt. Graue Theorie,denn es bleibt ein Kontaktpunkt, nur eben größer und nur für einen Moment. Ein einziges Staubkorn und die Pracht ist hin. Oder die nächste Schiene hat einen nicht sichtbar höheren Stromleiter. Oder man wechselt die Reifen und die sind minimalst höher / niedriger. Also bin ich zu dem Schluss gekommen, dass jede Optimierung an diesen Schleifern für die Tonne ist und an der Lösung des Problems vorbei geht.
Der Grund für diese Problematik ist die Befestigung des Schleifers, die Tatsache, dass er nur einen Drehpunkt hat, nämlich hinten. Befindet sich der Schleifer eher unten, so ist der Kontakt vorne. Je weiter er sich nach oben bewegt, desto mehr verlagert sich der Kontakt nach hinten.
Also musste ein zweiter Kontaktpunkt her. Diese Problem habe ich so gelöst (nach vielen anderen Gedankenmodellen), dass ich an Stelle der Kontaktfläche, die ja nach unten gebogen ist, einen gerade durchgehenden Schleifer genommen habe. Dieser Schleifer bekam im Vorderachsenbereich eine Ausbuchtung nach unten. Als eigentlicher Schleifer fungiert jetzt ein Skischleifer in der Länge der alten Kontaktfläche. Er ist mit einem Federblech so angebracht, dass er an der Ausbuchtung wippen kann, also quasi ein zweiter Drehpunkt. Jetzt können beide Enden des Schleifers unabhängig von einander Kontakt herstellen. Wenn jetzt der vordere Bereich über ein Haar fährt, bleibt der hintere Bereich unberührt davon. Nur in dem Moment, in dem der Schleifer mittig auf dem Haar sitzt, geht der Kontakt kurz verloren. Dieses ist aber im Vergleich zu der Dauer bei alten Schleifern zu vernachlässigen.
Ich werde jetzt die Schleifer als Nullserie herstellen lassen. Den Auftrag habe ich schon vergeben <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' /> und bin natürlich gespannt auf das Ergebnis. Kann nur besser werden als meines bei meiner Löterei
[attachment=5153:Schleifer.jpg]
Wartende Grüße
Ulli
