Hi Ernie,
hmmm, ich wundere mich auch immer wieder, welch seltsame Effekte an diesen kleinen Chassis manchmal auftreten.
In Deinem Fall tippe auch ich auf zu hohen Anpreßdruck der Kohlen (=> Reibung erzeugt Hitze).
Das "Einrasten" des Ankers durch die starken Magnete alleine ist eigentlich noch kein Leistungsfresser - das ist ganz normal, da die Eisenteile des Ankers eben durch die JL / SuperII Magnete stärker angezogen werden als durch schwächere Serienmagnete.
Auf die Abstimmung zwischen Magnetstärke und Anker(widerstand) kommt es eben an: Nicht umsonst fahren die H0-Dragster-Freaks gezappte und was weiß ich für abartige Magnete sowie Dragsteranker im niedrigen, einstelligen Ohmbereich. Kohlen werden dabei sogar gerne und oft weggelassen und gegen Schleiferfedern ausgetauscht, um 1.) die Reibung zu verringern und 2.) den elektrischen Widerstand zu minimieren (was die Lauffläche des Kommutators dazu sagt, d.h. wie lange so ein Anker da mitmacht) steht aber sicher auf einem anderen Blatt...
Das alles mag zwar eine unglaubliche Endgeschwindigkeit bringen, aber ich persönlich stelle lieber das Handling des Autos in den Vordergrund. Soll heißen: Lieber etwas weniger topspeed, dafür aber ein kontrollierbares Verhalten in den doch eher "kriegsentscheidenden" Kurven!
Ich bin mir sicher, daß ein guter "Fray-runner" (d.h. ein lascher Standardanker gepaart mit JL-Magneten) jeden mit heißen Ankern "vertunten" T-Jet locker abhängt!
Ich habe mal ein solches Chassis aus den USA bekommen (von jemandem, der weiß, was er tut) - trotz 17-Ohm-Anker und Standard-Untersetzung der Hinterachse ist das Teilchen so schnell, daß ich überlege, ob ich nicht dieses Chassis zum Einsatz bringen soll. Das Geheimnis ist dort einfach beschrieben: Reduktion der mechanischen Reibung...
Ich bin jedenfalls schon gespannt, was für Geräte wir am RWE auf dem braunen Bakelit-Tablett zur Abnahme serviert bekommen! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />
Bis dahin: Frohes Schrauben wünscht
Claus
[quote name='ernie' date='27.07.2005 - 07:14']Hi,
ich versuche mal zu Antworten:
- das einrasten habe ich bereits ohne Kohlen, ohne Zwischenzahnrad, beim von Hand drehen ist ein spürbar Widerstand.
- alle Teile sind freigängig und winkelrecht angeordnet - es schleift nichts
- mit anderen schwächeren Magneten muß ich noch ausprobieren
- der Kohlendruck ist ein Hauptgrund der Erhitzung
..ich würde gerne wissen ob das "einrasten" ein Leistungsfresser ist oder normal?
Ernie <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='
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[right][post="2963"]<{POST_SNAPBACK}>[/post][/right][/quote]
hmmm, ich wundere mich auch immer wieder, welch seltsame Effekte an diesen kleinen Chassis manchmal auftreten.
In Deinem Fall tippe auch ich auf zu hohen Anpreßdruck der Kohlen (=> Reibung erzeugt Hitze).
Das "Einrasten" des Ankers durch die starken Magnete alleine ist eigentlich noch kein Leistungsfresser - das ist ganz normal, da die Eisenteile des Ankers eben durch die JL / SuperII Magnete stärker angezogen werden als durch schwächere Serienmagnete.
Auf die Abstimmung zwischen Magnetstärke und Anker(widerstand) kommt es eben an: Nicht umsonst fahren die H0-Dragster-Freaks gezappte und was weiß ich für abartige Magnete sowie Dragsteranker im niedrigen, einstelligen Ohmbereich. Kohlen werden dabei sogar gerne und oft weggelassen und gegen Schleiferfedern ausgetauscht, um 1.) die Reibung zu verringern und 2.) den elektrischen Widerstand zu minimieren (was die Lauffläche des Kommutators dazu sagt, d.h. wie lange so ein Anker da mitmacht) steht aber sicher auf einem anderen Blatt...
Das alles mag zwar eine unglaubliche Endgeschwindigkeit bringen, aber ich persönlich stelle lieber das Handling des Autos in den Vordergrund. Soll heißen: Lieber etwas weniger topspeed, dafür aber ein kontrollierbares Verhalten in den doch eher "kriegsentscheidenden" Kurven!
Ich bin mir sicher, daß ein guter "Fray-runner" (d.h. ein lascher Standardanker gepaart mit JL-Magneten) jeden mit heißen Ankern "vertunten" T-Jet locker abhängt!
Ich habe mal ein solches Chassis aus den USA bekommen (von jemandem, der weiß, was er tut) - trotz 17-Ohm-Anker und Standard-Untersetzung der Hinterachse ist das Teilchen so schnell, daß ich überlege, ob ich nicht dieses Chassis zum Einsatz bringen soll. Das Geheimnis ist dort einfach beschrieben: Reduktion der mechanischen Reibung...
Ich bin jedenfalls schon gespannt, was für Geräte wir am RWE auf dem braunen Bakelit-Tablett zur Abnahme serviert bekommen! <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='
' /> Bis dahin: Frohes Schrauben wünscht
Claus
[quote name='ernie' date='27.07.2005 - 07:14']Hi,
ich versuche mal zu Antworten:
- das einrasten habe ich bereits ohne Kohlen, ohne Zwischenzahnrad, beim von Hand drehen ist ein spürbar Widerstand.
- alle Teile sind freigängig und winkelrecht angeordnet - es schleift nichts
- mit anderen schwächeren Magneten muß ich noch ausprobieren
- der Kohlendruck ist ein Hauptgrund der Erhitzung
..ich würde gerne wissen ob das "einrasten" ein Leistungsfresser ist oder normal?
Ernie <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/huh.png' class='bbc_emoticon' alt='
' />[right][post="2963"]<{POST_SNAPBACK}>[/post][/right][/quote]


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