05-06-2009, 17:35
Nun gut ihr habt es nicht anders gewollt. Nachdem die Forumsverwaltung höflich bei mir anklopfte und fragte ob ich nicht gewillt wäre den geneigten Fetischisten des PS-Wahns in Kleinstformat (politisch korrekt muss es natürlich KW-Neurose lauten - Ed.) meinen Werdegang um die Ohren zu hauen, konnte ich dies natürlich nicht ablehnen. Also, Please allow me to introduce myself. Geboren wurde ich im Jahre der schönsten Vette, 1957 und getauft ich auf den guten alten westfälischen Namen Mario. Dies ohne Hintergedanken an den Herrn Andretti , der erst noch auf der Szene erscheinen musste. Auch wurde mir die Liebe zu Automobilen nicht mit in die Wiege gelegt. Schlimmer noch meine Eltern hatten nie ein Auto. Somit erwachte mein eigentliches automobiles Modellleben erst mit dem Führerschein. Vorher dominierten zuerst Flugzeuge und Militärmodelle später dann Motorräder, quer durch alle Maßstäbe von 1/87 bis 1/1, mein Leben. Natürlich hatte ich als Zwerg auch die obligatorischen Schiebeautos, namentlich Siku (Plastik), Matchbox und Corgi, in dieser Reihenfolge. Aber deren Stellenwert war für mich nicht so hoch. Ausnahme war meine Fallerbahn, die hatte ich über die Jahre aufgehoben. Vielleicht auch weil die Autos mehr Leben in sich trugen als die Schiebeteile. Zumindest konnten sie kurze Strecken selbständig auf dem Luftweg zurücklegen. Kurz sie hatten irgend etwas mit Flugzeugen gemein.
Aber mit ca. 16 fing man sich dann doch mehr in Richtung Sex, Drugs & Rock n’Roll an zu orientieren. Vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge und Gewichtung. Auch ist die Aufzählung was mich betrifft unvollständig, es fehlen die Bikes, aber ich glaube man versteht worauf ich hinaus will. Zwischen drin habe ich dann noch einige Jahre bei Y-Tours. unterschrieben. Für nicht eingeweihte, dass sind die mit den oliv farbenen Reisebussen. Daher stammt auch mein Kürzel ‚Foxkilo’. Nach diesem längeren Abenteuerurlaub kam dann noch, eigentlich fast unvermeidlich, ein Studium und als ob Klischees noch nicht genug strapaziert worden sind, das der Betriebswirtschaft. Verbunden hiermit, war auch ein Gastauftritt im Lande der klassischen Roadster , Motorräder und des schlechten Essens, den ich nach dem Ende des Studiums noch verlängerte. Irgendwann verschlug es mich dann, nicht freiwillig sondern aus schwerer wirtschaftlicher Not an meinen jetzigen Standort, Frankfurt. Eigentlich eine Stadt, bei deren Gedanken ich mir immer geschworen hatte, dass ich dort nicht Tod über dem besagten Zaun hängen möchte. Nun ja, jetzt hänge ich hier lebend rum. Wobei, mittlerweile möchte ich hier nur noch ungern weg.
Aber wie kam es nun zu meinem neu erwachten Interesse an den Bonzai-Racern. Wie viele erfolgreiche Märchen fängt es mit „es war einmal“ an und geht dann aber nicht mit “ein(e) Prinz(essin)“ weiter sondern mit „an einem Motorrad-Stammtisch“ weiter. Beim all-monatlichen Treff, kam zu vorgerückter Stunde, das Gespräch, wie so häufig, auf die längst vergangene Jugendzeit (schnief, wohin sie auch immer entschwunden sein mag). Dieses Mal waren Rennbahnen das Thema. Die Anwesenden gehörten alle zu jener Generation bei der diese zur Grundausstattung eines jeden standesgemäßen Jungendzimmers gehörte. Man kam über die neuen Carreras und Cartronic (hieran sieht man, dass dies auch schon wieder einige Tage her ist), auf das was man früher hatte. Ich war natürlich wieder mit Faller der Außenseiter. Hätte ich mir aber auch denken können. Aber zumindest kannten die meisten das AMS-System und fanden es irgendwie auch gut. Aber dies war ja nur der Auslöser, da ich mich während der Gespräche fragte, wo ich den meine Bahn gelassen hatte und wie viel denn noch vorhanden war. Es kam so wie es kommen musste, als ich das nächste mal bei meiner Mutter zu Besuch war, ging es ab in den Keller. 5 Minuten des Wühlens später, hatte ich die Reste gefunden. Erstaunlicherweise war noch mehr vorhanden als zu vermuten gewesen war. Okay, die Dose mit den Teilen der Wagen welche von mir leichtsinnigerweise zerlegt worden waren, fehlte. Auch tauchte mein Büssing samt Anhänger nicht mehr auf. Aber sonst war alles da.
Und von da an ging es mir wie dem Alkoholiker, einmal auf Droge ..........!
Was gibst es hierauf noch mehr zu erzählen? Ich denke die meisten von euch haben einen ähnlichen Krankheitsverlauf hinter sich.
Aber mit ca. 16 fing man sich dann doch mehr in Richtung Sex, Drugs & Rock n’Roll an zu orientieren. Vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge und Gewichtung. Auch ist die Aufzählung was mich betrifft unvollständig, es fehlen die Bikes, aber ich glaube man versteht worauf ich hinaus will. Zwischen drin habe ich dann noch einige Jahre bei Y-Tours. unterschrieben. Für nicht eingeweihte, dass sind die mit den oliv farbenen Reisebussen. Daher stammt auch mein Kürzel ‚Foxkilo’. Nach diesem längeren Abenteuerurlaub kam dann noch, eigentlich fast unvermeidlich, ein Studium und als ob Klischees noch nicht genug strapaziert worden sind, das der Betriebswirtschaft. Verbunden hiermit, war auch ein Gastauftritt im Lande der klassischen Roadster , Motorräder und des schlechten Essens, den ich nach dem Ende des Studiums noch verlängerte. Irgendwann verschlug es mich dann, nicht freiwillig sondern aus schwerer wirtschaftlicher Not an meinen jetzigen Standort, Frankfurt. Eigentlich eine Stadt, bei deren Gedanken ich mir immer geschworen hatte, dass ich dort nicht Tod über dem besagten Zaun hängen möchte. Nun ja, jetzt hänge ich hier lebend rum. Wobei, mittlerweile möchte ich hier nur noch ungern weg.
Aber wie kam es nun zu meinem neu erwachten Interesse an den Bonzai-Racern. Wie viele erfolgreiche Märchen fängt es mit „es war einmal“ an und geht dann aber nicht mit “ein(e) Prinz(essin)“ weiter sondern mit „an einem Motorrad-Stammtisch“ weiter. Beim all-monatlichen Treff, kam zu vorgerückter Stunde, das Gespräch, wie so häufig, auf die längst vergangene Jugendzeit (schnief, wohin sie auch immer entschwunden sein mag). Dieses Mal waren Rennbahnen das Thema. Die Anwesenden gehörten alle zu jener Generation bei der diese zur Grundausstattung eines jeden standesgemäßen Jungendzimmers gehörte. Man kam über die neuen Carreras und Cartronic (hieran sieht man, dass dies auch schon wieder einige Tage her ist), auf das was man früher hatte. Ich war natürlich wieder mit Faller der Außenseiter. Hätte ich mir aber auch denken können. Aber zumindest kannten die meisten das AMS-System und fanden es irgendwie auch gut. Aber dies war ja nur der Auslöser, da ich mich während der Gespräche fragte, wo ich den meine Bahn gelassen hatte und wie viel denn noch vorhanden war. Es kam so wie es kommen musste, als ich das nächste mal bei meiner Mutter zu Besuch war, ging es ab in den Keller. 5 Minuten des Wühlens später, hatte ich die Reste gefunden. Erstaunlicherweise war noch mehr vorhanden als zu vermuten gewesen war. Okay, die Dose mit den Teilen der Wagen welche von mir leichtsinnigerweise zerlegt worden waren, fehlte. Auch tauchte mein Büssing samt Anhänger nicht mehr auf. Aber sonst war alles da.
Und von da an ging es mir wie dem Alkoholiker, einmal auf Droge ..........!
Was gibst es hierauf noch mehr zu erzählen? Ich denke die meisten von euch haben einen ähnlichen Krankheitsverlauf hinter sich.

