13-04-2011, 13:10
Nachfolgend auch mal ein paar Worte von jemandem, der nicht an den offiziellen Rennen teilnimmt:
Ich gehöre nicht zu denjenigen, die massenweise Chassis und Deckel sammelt. Ich habe ca. 20 Fahrzeuge verschiedenster Bauart, meistens Flachanker. Die habe ich mir meine Bahn so hergerichtet, daß ich im Familien- und Bekanntenkreis hin und wieder Rennen fahren kann.
Mir macht es Spaß, an meinen Fahrzeugen, Abends in einer ruhigen Stunde, herumzubasteln und das Fahrverhalten zu optimieren. Ich habe versucht, jeweils kleine Rennserien mit mehr oder wenig gleichen Fahreigenschaften zusammenzustellen.
Dazu habe ich anfangs Teile der vorhandenen Fahrzeuge untereinander getauscht. Mit viel Mühe hatte ich dann irgendwann das eine oder andere Fahrzeug, daß wirklich zufriedenstellend lief. Bei mir bedeutet daß: Aus vier mach eins.
Um aus den verbliebenen Chassis und Karosserien auch schöne (das Auge fährt mit) fahrbare Autos zu bauen, habe ich zu reglementswiedrigen Umbaumaßnahmen gegriffen. Die krummen und in der Regel für die Aufnahmebogrungen viel zu dünnen Achsen habe ich gegen Normalien aus dem Werkzeugbau getauscht (pro Fahrzeug einsfuffzich). Die Originalfelgen sind denen von Vincent gewichen, teilweise sind jetzt breitere als die Serienfelgen verbaut (auch nicht besonders teuer).
Fast alle Deckel mit Schraubstutzen sind tiefer gelegt, teilweise habe ich kleine Bleigewichte (aus dem Angelzubehör oder von den Dachfenstern abgeschnitten
) am Chassis oder der Karosserie angebracht. Meine Schleifer sind zum Teil aus Messingblech (gibts bei uns in der Firma in rauhen Mengen im Schrott) in Einzelanfertigung (Schere und Zange)nachgebastelt, um besser um enge Kurven - speziell die Haarnadelkurve von Faller - herum zu kommen. Ach ja, Schleiferfedern habe ich zum Teil auch gekürzt, ebenfalls höchst illegal, kostet aber nichts.
Für mich ist das Ergebnis so OK. Ich habe jeweils zwei oder vier Fahrzeuge, die optisch und technisch zusammenpassen. Ob die dem H0 Reglement entsprechen oder nicht, ist mir einerlei. Sie sollen hauptsächlich mir Spaß machen und gut laufen. Und das tun sie.
Wozu ich überhaupt keine Lust habe, ist mir 10 Chassis oder mehr von einem bestimmten Typ in er Bucht zu schießen, um dann so lange Teile zu kombinieren, bis ich ein gut fahrendes und regelkonformes Auto habe. Für das Geld habe ich die von mir verwendeten, aber eben illegalen, Tuningteile zehnmal bezahlt.
Fazit: Mir ist es mit den erlaubten Tuningmaßnahmen polieren, biegen, säubern etc. bisher nicht gelungen ein gut fahrendes Auto in den Slot zu stellen.
Einzig mein AFX Capri ist noch im Originalzustand (plus Silikonreifen). Der stammt noch aus meinen Kindertagen und muß dieser eine von tausend sein, bei dem zufällig schon ootb alles optimal war.
Falls in den nächsten Jahren noch einmal die AFX in der Meisterschaft gefahren werden, nehme ich gerne Teil. Ansonsten sind meine Autos leider fast alle illegal. Die wenigen Legalen stehen in der Vitrine. Mit denen mag ich nicht fahren. So oft, wie die aus dem Slot hüpfen oder in der Kurve ohne ersichtlichen Grund abkegeln, machen die einfach keinen Spaß, sondern nur schlechte Laune.
Meiner Meinung nach sollte nicht nur der Einsatz von Zusatzgewichten freigegeben werden, sondern auch das Nachrüsten von einfach zu beschaffenden, wenig Geld kostenden "Tuningteilen" wie Achsen und Felgen freigegeben werden. Diese gezielt einzusetzenden Tuningmaßnahmen sind letztendlich billiger, als sich einen riesigen Fahrzeugpool anzuschaffen, um dann durch mühevoll auszutüftelnde Kombinationen von Achsen, Felgen, Ankern, Zahnrädern, Deckeln etc. ein Auto herzurichten.
Viele Grüße
Markus
Ich gehöre nicht zu denjenigen, die massenweise Chassis und Deckel sammelt. Ich habe ca. 20 Fahrzeuge verschiedenster Bauart, meistens Flachanker. Die habe ich mir meine Bahn so hergerichtet, daß ich im Familien- und Bekanntenkreis hin und wieder Rennen fahren kann.
Mir macht es Spaß, an meinen Fahrzeugen, Abends in einer ruhigen Stunde, herumzubasteln und das Fahrverhalten zu optimieren. Ich habe versucht, jeweils kleine Rennserien mit mehr oder wenig gleichen Fahreigenschaften zusammenzustellen.
Dazu habe ich anfangs Teile der vorhandenen Fahrzeuge untereinander getauscht. Mit viel Mühe hatte ich dann irgendwann das eine oder andere Fahrzeug, daß wirklich zufriedenstellend lief. Bei mir bedeutet daß: Aus vier mach eins.
Um aus den verbliebenen Chassis und Karosserien auch schöne (das Auge fährt mit) fahrbare Autos zu bauen, habe ich zu reglementswiedrigen Umbaumaßnahmen gegriffen. Die krummen und in der Regel für die Aufnahmebogrungen viel zu dünnen Achsen habe ich gegen Normalien aus dem Werkzeugbau getauscht (pro Fahrzeug einsfuffzich). Die Originalfelgen sind denen von Vincent gewichen, teilweise sind jetzt breitere als die Serienfelgen verbaut (auch nicht besonders teuer).
Fast alle Deckel mit Schraubstutzen sind tiefer gelegt, teilweise habe ich kleine Bleigewichte (aus dem Angelzubehör oder von den Dachfenstern abgeschnitten
Für mich ist das Ergebnis so OK. Ich habe jeweils zwei oder vier Fahrzeuge, die optisch und technisch zusammenpassen. Ob die dem H0 Reglement entsprechen oder nicht, ist mir einerlei. Sie sollen hauptsächlich mir Spaß machen und gut laufen. Und das tun sie.
Wozu ich überhaupt keine Lust habe, ist mir 10 Chassis oder mehr von einem bestimmten Typ in er Bucht zu schießen, um dann so lange Teile zu kombinieren, bis ich ein gut fahrendes und regelkonformes Auto habe. Für das Geld habe ich die von mir verwendeten, aber eben illegalen, Tuningteile zehnmal bezahlt.
Fazit: Mir ist es mit den erlaubten Tuningmaßnahmen polieren, biegen, säubern etc. bisher nicht gelungen ein gut fahrendes Auto in den Slot zu stellen.
Einzig mein AFX Capri ist noch im Originalzustand (plus Silikonreifen). Der stammt noch aus meinen Kindertagen und muß dieser eine von tausend sein, bei dem zufällig schon ootb alles optimal war.
Falls in den nächsten Jahren noch einmal die AFX in der Meisterschaft gefahren werden, nehme ich gerne Teil. Ansonsten sind meine Autos leider fast alle illegal. Die wenigen Legalen stehen in der Vitrine. Mit denen mag ich nicht fahren. So oft, wie die aus dem Slot hüpfen oder in der Kurve ohne ersichtlichen Grund abkegeln, machen die einfach keinen Spaß, sondern nur schlechte Laune.
Meiner Meinung nach sollte nicht nur der Einsatz von Zusatzgewichten freigegeben werden, sondern auch das Nachrüsten von einfach zu beschaffenden, wenig Geld kostenden "Tuningteilen" wie Achsen und Felgen freigegeben werden. Diese gezielt einzusetzenden Tuningmaßnahmen sind letztendlich billiger, als sich einen riesigen Fahrzeugpool anzuschaffen, um dann durch mühevoll auszutüftelnde Kombinationen von Achsen, Felgen, Ankern, Zahnrädern, Deckeln etc. ein Auto herzurichten.
Viele Grüße
Markus

