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Verbesserung des Fahrverhaltens durch Gewichtserhöhung
#23
Hallo werte Mitstreiter!

Ich möchte noch 2 Aspekte einfügen. Zum einen habe ich an anderer Stelle schon (mehrfach?) erwähnt, daß ich auch im Maßstab 1:24 und 1:32 unterwegs war und bin und demnach etliche Dinge aus diesen Größen auch in meine h0-Betrachtungen einfließen. Die Physik ist dieselbe, auch wenn die Dimensionen natürlich anders sind. 2 Beispiele:

1 ) Vor etwa 10 Jahren, die Älteren werden sich vielleicht erinnern, gab es für 3-4 Jahre 1:32-Scalextric-NASCAR und da sogar Meisterschaften, denn die Autos waren bunt, VERSCHIEDEN bedruckt und einzigartig. Das Regelwerk sah vor, daß die 3 (?) Sieger-Autos zusätzliches Gewicht bekamen für das nächste Rennen aber nur maximal 30,0 Gramm! (30,0 , 20,0 , 10,0 Gramm oder so ähnlich). Gleich beim ersten Rennen, das ich mitgefahren bin waren wir in Schwerte, meiner Heimbahn, die ich natürlich gut kannte. Zwar hat ein anderer die schnellste Rennrunde gefahren aber gewonnen habe ich, vermutlich wegen der Bahn-Kenntnis. Daraufhin haben die Flitzpiepen mein Auto aufgemacht und untersucht und staunten nicht schlecht. DA waren bereits 30,0 Gramm drin! Es hat etwa ein Jahr gedauert (!) bis auch der letzte Mitspieler begriffen hatte, DA MUSS VIEL BLEI hinein. Inzwischen hatte ich aber durch meine Weiterentwicklung und Versuche festgestellt, daß in die Scalextric-NASCAR ca. 12-15,0 Gramm, (günstig verteilt) genug war.

2 ) Bereits in Castrop-Rauxel (wie lange ist DAS her?) haben wir HP-7-GT gefahren und für die Autos ein Mindest-Gewicht von 21,0 Gramm festgelegt, damit die Teilnehmer auch LEXAN-Karosserien fahren konnten. Mein Auto, was schon recht gut funktionierte war zu leicht, worauf ich etwas Blei "zuladen" musste. DAS habe ich dann vorne auf den Guidepin geklebt, wornach das Auto NOCH besser ging. (Manch einer von Euch kennt ja meinen roten Jaguar).

Der 2. Aspekt ist folgender. Das Regelwerk, auf das sich ja alle berufen, hat vor ebenfalls (mehr als?) 10 Jahren der JOACHIM ROSSEL mit einem Kumpel zusammen ausgedacht und verfasst, ich glaube, anlässlich des 1. RWE in NEUMARKT?. Warum werden die Beiden nicht mal gefragt, was sie von der ganzen Diskussion halten? Jedenfalls war "Jockel" (ich nenne ihn so, liebevoll!) zur Inter-Modell-Bau mit seiner Frau mein Gast und wir haben uns natürlich auch darüber unterhalten. Seiner Meinung nach KANN ein/DAS Reglement nicht aus "Beton oder Granit" sein und MUSS den sich ändernden Gegebenheiten, neuen Autos, neuen Teilen, neuen Fahrern, neuen Strecken und so fort auch angepasst werden (dürfen). Aber WER hat darüber zu befinden und woher nimmt man dafür die "Legitimation"? Nimmt man sich die oder bekommt man die? Und woher?

Wenn jetzt jemand so tut, als hätte er noch nie was von Blei in h0-Autos gehört und ist schon mal in Castrop-Rauxel mitgefahren, als wir dort HP-7-GT gefahren sind (s.o.!), dann redet der wider besseren Wissens. Man könnte auch was anderes dazu sagen. Also "NEU" ist Blei in Rennautos NICHT, weder in h0 noch in den größeren Maßstäben. Deswegen ist meine Aussage und mein Wunsch (nach wie vor!) ganz klar: Trimmen muss erlaubt sein. Außerdem ist Blei zwar giftig, kann aber sehr leicht verarbeitet werden und man bekommt es als ABFALL sogar umsonst von jedem Dachdeker. Der hat das in unterschiedlicher Dicke, 1mm , 2mm , 3mm und wenn man sich nach der Verarbeitung GRÜNDLICH die Pfoten wäscht, kann man garnicht soviel Blei aufnehmen, daß es einem schaden kann. Ich gieße über das endgültige Blei auch immer noch 2-K-Kleber, damit ich dann beim nächsten Anfassen KEIN Blei mehr anfassen muss. Also ist dieses "Vefahren" auch noch extren günstig und von jederman durchführbar.

Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesundes Fest der Eier Eure Rennkugel

Hans a D [Bild: hi.gif]
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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Verbesserung des Fahrverhaltens durch Gewichtserhöhung - von hansausdortmund - 20-04-2011, 20:36

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