25-07-2012, 00:25
Hi Claus,
[quote name='photomanHH' timestamp='1342798998' post='46921']
hi All
kennt jemand von Euch einen 2k-kunststoff den man flüssig wie Resin(e) vergiessen kann, aber der eigenschaften selbstschmierend wie Nylon oder ähnlich hat?
dann wäre es ja ein leichtes die zahnräder neu zu giesen
[/quote]
Ein fertiges mit Gleitmitteln additiviertes Compound egal ob Epoxi- oder PU Harz kenne ich nicht.
Man setzt aber in Kunststoffen häufig PTFE (Teflon, wie in der Pfanne) in Pulverform ein, um einen besseren Reibungskoeffizienten zu erhalten.
Ich habe das Pulver schon mal vor 20 Jahren mit sehr mäßigem Erfolg versucht am Markt zu etablieren, es hies Polymist F 5. Das hat großtechnisch in Thermoplasten gut funktioniert, nur diesen Markt (Bayer, BASF und Co) durften wir damals als Distributor nicht bearbeiten.
Also blieb nur der Schmiermittelmarkt und da auch nur die Anwendungen, die auf keinen Fall färben durften um Notlaufeigenschaften bei ungenügender Nachschmierung z.B. in Textil- oder Papiermaschien zu erhalten.
Ich selbst habe es immer ins Schloßöl gemischt, bis ich darauf kam, dass da Graphit echt besser ist.
Wie es der Teufel will, habe ich nocht eine kleine Mustermenge davon da. Die kannst haben.
Übrigens Nylon, Polyamid (6,12 etc.) genannt ist normal nicht selbstschmierend, sondern es nimmt bis zu 3% Wasser auf, das es elastisch und leichtläufig macht. Für kleine und große Zahnräder wird aber meist POM (Delrin Polyacetal) genommen, das dann entsprechend mit Gleitadditiven versetzt ist z.B. für Uhren, Bohrmaschienen, KFZ-E-Antriebe wie Scheibenwischermotoren etc.
Die Zahnräder in unseren Rennern sind aber meist aus billigem Massenkunststoff. Deswegen eiert da ja alles. Bei den Faller Zahnrädern in weiß meine ich aber ein POM auszumachen.
Grüße
Fritz
[quote name='photomanHH' timestamp='1342798998' post='46921']
hi All
kennt jemand von Euch einen 2k-kunststoff den man flüssig wie Resin(e) vergiessen kann, aber der eigenschaften selbstschmierend wie Nylon oder ähnlich hat?
dann wäre es ja ein leichtes die zahnräder neu zu giesen
[/quote]
Ein fertiges mit Gleitmitteln additiviertes Compound egal ob Epoxi- oder PU Harz kenne ich nicht.
Man setzt aber in Kunststoffen häufig PTFE (Teflon, wie in der Pfanne) in Pulverform ein, um einen besseren Reibungskoeffizienten zu erhalten.
Ich habe das Pulver schon mal vor 20 Jahren mit sehr mäßigem Erfolg versucht am Markt zu etablieren, es hies Polymist F 5. Das hat großtechnisch in Thermoplasten gut funktioniert, nur diesen Markt (Bayer, BASF und Co) durften wir damals als Distributor nicht bearbeiten.
Also blieb nur der Schmiermittelmarkt und da auch nur die Anwendungen, die auf keinen Fall färben durften um Notlaufeigenschaften bei ungenügender Nachschmierung z.B. in Textil- oder Papiermaschien zu erhalten.
Ich selbst habe es immer ins Schloßöl gemischt, bis ich darauf kam, dass da Graphit echt besser ist.
Wie es der Teufel will, habe ich nocht eine kleine Mustermenge davon da. Die kannst haben.
Übrigens Nylon, Polyamid (6,12 etc.) genannt ist normal nicht selbstschmierend, sondern es nimmt bis zu 3% Wasser auf, das es elastisch und leichtläufig macht. Für kleine und große Zahnräder wird aber meist POM (Delrin Polyacetal) genommen, das dann entsprechend mit Gleitadditiven versetzt ist z.B. für Uhren, Bohrmaschienen, KFZ-E-Antriebe wie Scheibenwischermotoren etc.
Die Zahnräder in unseren Rennern sind aber meist aus billigem Massenkunststoff. Deswegen eiert da ja alles. Bei den Faller Zahnrädern in weiß meine ich aber ein POM auszumachen.
Grüße
Fritz

