24-06-2013, 23:21
Hallo Claus, hallo Andreas,
der Aufwand mit den verdrillten Leitungen je Schiene lohnt sich natürlich nur bei Festaufbauten. Ich war davon ausgegangen, dass der Bönnerring so einer ist und nicht jedes Mal neu aufgebaut wird. Dann wäre das in der Tat vergebene Liebesmühe
.
Die Methode von Claus mit einer Autolampe ist prima. Dadurch gibt es einerseits keine Störungen, andererseits aber fließt genügend Strom, um die Übergangswiderstände feststellen zu können. Die Rücklichtlampe 12 V / 10 W hat etwa 14 Ohm und zieht bei 15 V etwa 1 A, bei 12 V etwa 0,8 A. (Besser wäre hier eine 24V-Lampe oder die Bahnspannung auf 12V zu reduzieren!)
Die Widerstände der Schienenleiter sind schon höher als eine dünne Kupferleitung. Dazu kommt noch der erheblich höhere Übergangswiderstand zwischen den Schienen. Das summiert sich u.U. auf 0,5 Ohm. Hört sich wenig an. Aber bei einem Strom von 1 A ("Kickstart" mit einem 440x2er) würden dann dort U = I / R = 1 A / 0,5 Ohm = 2 V abfallen!
Zwar brauchen die meisten unserer Autochens beim Fahren nur 100 - 500 mA. Aber die Widerstände summieren sich mit jeder Schiene und deshalb gilt es auch noch so kleine Widerstände tunlichst zu vermeiden. Und das geht bei einem festen Aufbau m.E. am Besten durch mehrfaches Einspeisen und Verlöten der Verbindungen. (Eine Klemm-Schneid-Verbindung kann man unter Umständen mit entsprechenden chemischen Mittelchen langfristig widerstandsarm halten - da kenn' ich mich aber nicht so aus.)
Sind damit eure Fragen beantwortet?
ciao
michaelo
der Aufwand mit den verdrillten Leitungen je Schiene lohnt sich natürlich nur bei Festaufbauten. Ich war davon ausgegangen, dass der Bönnerring so einer ist und nicht jedes Mal neu aufgebaut wird. Dann wäre das in der Tat vergebene Liebesmühe
.Die Methode von Claus mit einer Autolampe ist prima. Dadurch gibt es einerseits keine Störungen, andererseits aber fließt genügend Strom, um die Übergangswiderstände feststellen zu können. Die Rücklichtlampe 12 V / 10 W hat etwa 14 Ohm und zieht bei 15 V etwa 1 A, bei 12 V etwa 0,8 A. (Besser wäre hier eine 24V-Lampe oder die Bahnspannung auf 12V zu reduzieren!)
Die Widerstände der Schienenleiter sind schon höher als eine dünne Kupferleitung. Dazu kommt noch der erheblich höhere Übergangswiderstand zwischen den Schienen. Das summiert sich u.U. auf 0,5 Ohm. Hört sich wenig an. Aber bei einem Strom von 1 A ("Kickstart" mit einem 440x2er) würden dann dort U = I / R = 1 A / 0,5 Ohm = 2 V abfallen!
Zwar brauchen die meisten unserer Autochens beim Fahren nur 100 - 500 mA. Aber die Widerstände summieren sich mit jeder Schiene und deshalb gilt es auch noch so kleine Widerstände tunlichst zu vermeiden. Und das geht bei einem festen Aufbau m.E. am Besten durch mehrfaches Einspeisen und Verlöten der Verbindungen. (Eine Klemm-Schneid-Verbindung kann man unter Umständen mit entsprechenden chemischen Mittelchen langfristig widerstandsarm halten - da kenn' ich mich aber nicht so aus.)
Sind damit eure Fragen beantwortet?
ciao
michaelo
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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