29-04-2014, 23:33
Zitat:<div>Hi Mario,
@Holger:
findet der Materialabtrag nun von + nach Minus statt oder umgekehrt. Wenn ich es richtig verstanden habe innen Füsick -Unnericht( Siehst du Hans, ich bin lernfähig) findet der Materialabtrag nur bei ensteheneiner Funkenstrecke statt (schweißen). Ansonsten müsste bei jeder Stromverbindung ein Materialabtrag sein. Wie sähen dann unsere Steckdosen und Stecker aus.
...</div>
Also, schiesst man mit genügend schnellen Elektronen auf ein Substrat (z.B. Metallfäche), so kann man dort Atome herausschlagen, sogenanntes Sputtern. Also ein "Sandstrahlen auf atomarer Ebene". Die herausgeschlageneen Atome lagern sich auf dem Substrat ab, oder auf einer Fläche gegenüber, oder sonst wo. Kommt auf den Einschlagwinkel an, oder ob man z.B. durch ein Elekromagnetisches Feld da eine Vorzugsrichtung vorgibt. Ein Funke kann schon ein kleines Plasma sein, also auch eine lokale Htzequelle sein, die das Herausschagen auch durch quasi Anschmelzen noch beschleunigt. Beim Schweißen spricht man bei Funkenfug eher von dem glühenden herausgelösten kleinen Tröfchenmaterial.
Nein, bei deinen Steckdosen wirst du nix sehen. Aber ja, bei der Hochstrom- und Hochspannungswelt kennt man solche Effekte, das ständig heiß und sromdurchflossene Leiter über sehr langen Betrieb ihre Durchmesser verändern. Und auch in der Mikro- und Nanowelt ist dies bekannt und bereitet vielen Forschern in der Halbleiterindustrie mit immer kleineren Leiterbahnen arge Probleme. Miniaturisierte Gold oder Kuperleiterbahnen in einer moderen hochleistungs CPU sehen nach einem einsatzreichen Leben in den Nano-Dimensionen anders aus,als gerade frisch in einem Reinraum auf einem Wafer hergestellt!
Ausserdem sollten wir nicht vergessen, das neben den Funken auch unsere Auto-Schleifer auf den Leiterbahnen einen Abschmiergeln rein mechanischer Art unterliegen. Und den Schleifstaub können die auch wieder anhaftend aufnehmen. Meist als graues Oxid-Material.
Genuch mid d' Füssig odder?

Holger aus Kassel.

