10-10-2014, 12:53
Vor Jahren habe ich mal mit einem Slotracing-infizierten Elektriker über dieses Thema gesprochen. Er erzählte, dass bei Trafos die Stromabgabe kurzfristig "einbricht", wenn die Belastungsspitzen an deren Grenzen gehen. Klassisches Beispiel: die Startsituation. Nach dem Einbruch folgt dann ein Einpendeln zurück zu alter Höhe. Das merkt man am Regler und es ist einer der Gründe, warum man - theoretisch - Batterien vorziehen würde. Deren Nachteil: sie gasen aus und bieten nur feste 12 Volt. Andererseits liefern sie - je nach Baureihe - Ampere ohne Ende und einen sehr sauberen Strom (was man angeblich auf den Kollektoren erkennen und auch hören kann). Ein Tipp wären hier die Akkus aus den Notbeleuchtungen öffentlicher Räume und anderer sicherheitsrelevanter Bereiche. Sie müssen in vorgeschriebenen Intervallen ausgetauscht werden - lange vor ihrem Ende. Kenne einen Bahnbauer, der sich da sehr kostengünstig bedient hat.
Bei Labornetzteilen dürfte das Hochlastverhalten weniger ein Problem sein. Von denen erwartet man, dass sie bis an ihre nominale Grenze konstant liefern und Spitzen abpuffern können. Soweit die Theorie. In der Praxis kann ich mir allerdings vorstellen, dass so manches, was als kostengünstiges "Labornetzteil" aus China daherkommt, hinter der beeindruckenden Fassade mit all den Knöppen und Drehreglern ziemlich triste innere Werte bietet. Da wäre es interessant, mal Eure Erfahrungen mit verschiedenen Produkten zu hören - vor allem, natürlich, wenn das etwas konkreter/fundierter rüberkommt als "nie Probleme damit gehabt".
Wer befürchtet, beim Kauf eines Labornetzteils über den Tisch gezogen zu werden und sein Geld bis auf weiteres zusammenhalten möchte, sollte mal den großen Märklin-Trafo anschauen. Stufenlos regelbar bis 15 Volt und mit Ampere, die für eine Heimbahn-Spur üppig reichen. Mit einem billigen, nachgeschalteten Gleichrichter vom Elektronik-Händler Deines Vertrauens eine völlig ausreichende Lösung. Wir haben am letzten Wochende auf dem Flohmarkt zwei dieser Kraftwerke in Topzustand für jeweils 5 Euro gekauft.
- HansHH
Bei Labornetzteilen dürfte das Hochlastverhalten weniger ein Problem sein. Von denen erwartet man, dass sie bis an ihre nominale Grenze konstant liefern und Spitzen abpuffern können. Soweit die Theorie. In der Praxis kann ich mir allerdings vorstellen, dass so manches, was als kostengünstiges "Labornetzteil" aus China daherkommt, hinter der beeindruckenden Fassade mit all den Knöppen und Drehreglern ziemlich triste innere Werte bietet. Da wäre es interessant, mal Eure Erfahrungen mit verschiedenen Produkten zu hören - vor allem, natürlich, wenn das etwas konkreter/fundierter rüberkommt als "nie Probleme damit gehabt".
Wer befürchtet, beim Kauf eines Labornetzteils über den Tisch gezogen zu werden und sein Geld bis auf weiteres zusammenhalten möchte, sollte mal den großen Märklin-Trafo anschauen. Stufenlos regelbar bis 15 Volt und mit Ampere, die für eine Heimbahn-Spur üppig reichen. Mit einem billigen, nachgeschalteten Gleichrichter vom Elektronik-Händler Deines Vertrauens eine völlig ausreichende Lösung. Wir haben am letzten Wochende auf dem Flohmarkt zwei dieser Kraftwerke in Topzustand für jeweils 5 Euro gekauft.
- HansHH

