02-03-2015, 10:57
Bravo Hans,
entspricht in etwa auch meinen Gedanken bei der Lektüre der 851.
Aber zu Fallers Entlastung möchte ich doch vorbringen, dass die nächste Publikation, die erste AMS Post, den Titel "Rennen" hatte. Auch waren die Bilder auf den meisten Packungen Rennszenen und als solche sogar richtig gut.
Ich glaube eher, dass Faller mit einem Blick auf den Eisenbahnmarkt, in dem sie eine feste Größe waren und sind, es als Ergänzung und Alternative zur Eisenbahn sahen. Faller sah sich hier mehr als Systemanbieter, den zum Rennen braucht man eigentlich nicht viel Szenerie, aber zum "realistischen" Strassenverkehr schon. Das macht auch den Unterschied zu den Amerikaner, speziell Aurora, die sahen ihr Verkaufspotential eher in Fahrzeugen. Faller hingegen, auch im Hinblick auf die geringere Kaufkraft in der BRD, sah sein Heil eher in, die Bahn als Mittel zum Häuschenverkauf. Und rückblickend muß ich feststellen, dass Faller damit nicht ganz falsch lag, wenn ich lese wieviele Autos unsere amerikanischen Kollegen als Kinder hatten und ich meine Bestände und die meiner Freunde dagegen halte.
Ein weiterer Aspekt dürfte unter der Rubrik pädagogisch Wertvoll einzuordnen sein. Die ganze Diktion der frühen Faller Schriften tendiert in diese Richtung, in dem man den Eltern versucht mitzugeben, dass sie ein vernünftiges Spielzeug erstehen, welches auf das "moderne Verkehrsgeschehen" vorbereitet.
Ich glaube Faller hat meines Erachtens trotz des unzweifelhaften Erfolges denn sie hatten, mehrere Kapitalefehler gemacht. Zum einen hätte man Aurora in Lizenz bauen sollen, statt das Rad neu zu erfinden. Ich wage mir nicht vorzustellen, was das Rumgebastel seinerzeit gekostet hat. Dann schneller und öfter aktuelle Modelle auf den bringen und sei es nur als Tauschdeckel. Und schlußendlich wie Aurora Tuningworkshops und Rennveranstaltungen beim Spielzeughändler des Vertrauens organisieren.
Mario
entspricht in etwa auch meinen Gedanken bei der Lektüre der 851.
Aber zu Fallers Entlastung möchte ich doch vorbringen, dass die nächste Publikation, die erste AMS Post, den Titel "Rennen" hatte. Auch waren die Bilder auf den meisten Packungen Rennszenen und als solche sogar richtig gut.
Ich glaube eher, dass Faller mit einem Blick auf den Eisenbahnmarkt, in dem sie eine feste Größe waren und sind, es als Ergänzung und Alternative zur Eisenbahn sahen. Faller sah sich hier mehr als Systemanbieter, den zum Rennen braucht man eigentlich nicht viel Szenerie, aber zum "realistischen" Strassenverkehr schon. Das macht auch den Unterschied zu den Amerikaner, speziell Aurora, die sahen ihr Verkaufspotential eher in Fahrzeugen. Faller hingegen, auch im Hinblick auf die geringere Kaufkraft in der BRD, sah sein Heil eher in, die Bahn als Mittel zum Häuschenverkauf. Und rückblickend muß ich feststellen, dass Faller damit nicht ganz falsch lag, wenn ich lese wieviele Autos unsere amerikanischen Kollegen als Kinder hatten und ich meine Bestände und die meiner Freunde dagegen halte.
Ein weiterer Aspekt dürfte unter der Rubrik pädagogisch Wertvoll einzuordnen sein. Die ganze Diktion der frühen Faller Schriften tendiert in diese Richtung, in dem man den Eltern versucht mitzugeben, dass sie ein vernünftiges Spielzeug erstehen, welches auf das "moderne Verkehrsgeschehen" vorbereitet.
Ich glaube Faller hat meines Erachtens trotz des unzweifelhaften Erfolges denn sie hatten, mehrere Kapitalefehler gemacht. Zum einen hätte man Aurora in Lizenz bauen sollen, statt das Rad neu zu erfinden. Ich wage mir nicht vorzustellen, was das Rumgebastel seinerzeit gekostet hat. Dann schneller und öfter aktuelle Modelle auf den bringen und sei es nur als Tauschdeckel. Und schlußendlich wie Aurora Tuningworkshops und Rennveranstaltungen beim Spielzeughändler des Vertrauens organisieren.
Mario

