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Muss die Blockmotorhistorik umgeschrieben werden?
#4
Hi Mathis,
lesen konnte man von den jahrelangen Chassis-Tüfteleien der Faller-Brüder schon häufiger. Hier und da gab es auch mal ein Bild. Aber einen chronologisch bebilderten Ausschnitt dieser Entwicklung zu sehen, ist dann noch das Optimum. Danke nochmals dafür.

Mich verblüfft der Aufwand der Fallers. Jede neue Chassis-Variante bedeutete ja wohl eine neue Gussform (= DM-DM-DM...!).

Warum aber hatte man diese thermischen Probleme – und all die anderen „Marusan“-Derivate mit ihren „KMK-Mabuchis“ oder „Mabuchi“-Imitationen hatten sie nicht? Wenn die weitgehend baugleichen „Anderen“ („Marusan“, „Atlas“, „Marx“, „Lionel“, „Eldon“...) dahinschmelzende Mangelware produziert hätten, wären deren Autochen dann heute noch so munter unterwegs? Das wüssten wir doch – oder?

Was also war der Grund für die jahrelangen F+E-Eskapaden bei Faller?

In diesem Zusammenhang fände ich es interessant zu wissen, was sich sonst noch änderte, als das Zwei Stufen-Getriebe im Spätherbst (?) 1963 ersetzt wurde durch die Messing-Schnecke? Der Grund für die Einführung der Schnecke war ja angeblich spontanes „Entzahnen“, wenn man die Autos bei Leerlaufvollgas mit der Hinterachse auf die Fahrbahn plotzen liess. All die anderen Hersteller solcher Getriebe störte das entweder nicht oder aber sie verwendeten besseren Kunststoff (mal abgesehen von der Möglichkeit, dass eventuell sogar alle aus derselben Quelle tranken). Hatten beide Getriebe (Zwei Stufen und Schnecke) das gleiche Untersetzungsverhältnis? Oder musste man mit dem Umstieg auf die Schnecke auch den Anker ändern (Drahtdurchmesser, Anzahl der Wicklungen) – was dann womöglich die Hitzeprobleme produzierte?

Gruß:

- HansHH
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RE: Muss die Blockmotorhistorik umgeschrieben werden? - von HansHH - 14-03-2015, 14:12

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