Hallo claus und alle anderen die es interssiert,
Ebi und Andi haben ja schon ne Menge gschrieben.
Decals aufbringen ist keine grosse Kunst - wenn auch manchmal ein bisschen Tricki.
Als allererstes brauchts halt viel Geduld, Mal eben schnell ist bei ganzen DTM-Verklebungen nicht drin.
Ein Sponsor-Decal auf der Haube ist dagegen auch mit Ungeduld zu machen.
Was man zum aufbringen braucht ist nicht viel aber hilfreich.
Auf dem Bild sieht du
1 Schüssel = Wasser, 1 Tropfen Spüli, und ein bisschen Essigessenz
1 Blatt Toilettenpapier = zum überschüssigen Wasser absaugen
1 guten Pinsel = Zum verschieben des Decals und erneutes benetzen wenns nicht flutscht
1 gute Pinzette = logisch um die kleinen Dinger zu halten
2 Scheren = einmal gerade und einmal halbrund
1 Mr. Mark Setter (blau) = gut für alte, brüchige und nicht mehr klebende Decals
1 Mr. Mark Softer = das Mittel meiner Wahl um die Decals in alle mögliche Sicken und um Kurven zu legen
1 Microset = ähnlich wie das Zeug aus der Schüssel und ein bisschen Weichmacher ist auch drin (benutze ich aber nur bei Decals die Mr Mark Softer nicht vertragen (kommt gelegentlich vor, da etwas aggressiver).
Geduld hatte ich schon angesprochen.
Wenn du so ein Ganzkörper-Decal aufbringen willst geht das in folgender Weise (in groben Zügen skizziert):
Decal kanpp am Druck ausschneiden, in Schüssel einweichen (Vorsicht!!! zu lange zerstört die eigentliche Klebeschicht, zu kurz bekommt man das Decal nicht vom Träger), Decal mit Träger zum Auto und dort vorsichtig mit der Pinzette auf die Karosserie ziehen, wenn es annähernd an Ort und Stelle liegt, dann mit dem Pinsel zunächst nochmal aus der Schüssel vorsichtig benetzen an die exakte Stelle schubbeln, Leicht antrocknen lassen, dann, wenn Sicken und Kurven vorhanden sind Mr. Mark Softer mit dem Pinsel auftragen (evtl. auch mehrmals. Vorsicht! Empfindliche Decals verlieren auch schon mal ihren Druck), Mr. Mark Softer macht jetzt seinen Job und legt das Decal selbstständig in die Sicken und um Kurven, evtl. mal mit dem Pinsel nachhelfen, der Trocknungsprozess vom Softer kann auch schon mal über Nacht dauern, sollten am nächsten Tag nicht alle Sicken vertieft liegen kann man auch noch mal nachbehandeln, man darf aber auch alle fünfe gerade sein lassen, wenn noch irgendwo ein Knickchen im Decal ist.
Das wars eigentlich schon so gehts mit allen kleinen Fitzeln. Die ganz kleinen gehen auch schon mal beim angriffeln des Deckels flöten. Dem kann man vorbeugen, indem man verdünnten Klarlack nach dem trocknen des Decals mit dem Pinsel überstreicht. Danach ist der Deckel für weitere arbeiten grifffester an kleinen Stickern.
Decals bekommst du bei DecalDoc (der Doc ist nicht billig, dafür gibts aber immer nen doppelten Satz der Decals - gut wenn etwas schief geht. Die Qualität ist etwas durchwachsen) und Pattos (habe ich keine). Die 1:64 Decals vom Decaldoc passen super auf Kyoscho-Hütten.
Selbst erstellte Decals kannst du beim Druckeronkel bestellen. Hervorragende Qualität da die mit ECO-Solvent-Tinte gedruckt werden. Das ist lösemittelhaltige Farbe, die den Vorteil hat, das man vorher keinen Klarlack rübersprühen muss. Die Qulität auch bei kleinen Schriftgrößen ist über jeden Zweifel erhaben.
Wenn du selber Decals mit weißem Untergrund erstellen willst, wirds schwierig. Die kannst du in Corel oder Illustrator erstellen.
Aber alles muss in Vektoren nachgebaut werden. Mit Bilddaten wird das nix. Es empfiehlt sich auch in Ebenen zu arbeiten um weiß, silber oder sonstige Farben anzulegen. Dabei muss auf überdrucken oder nicht überdrucken geachtet werden. Der Druckeronkel hat auf seiner Website eine sehr gute Anleitung. Die sollte man lieber befolgen sonst wird das nix.
Übrigens jeder Fehler den du farbtechnisch einbaust, wird auch so gedruckt. Das kann sehr ärgerlich werden, wenn das Blatt zu dir nach Hause kommt.
Der Fehler liegt zu 99% bei dir selber und nicht an dem Druckdienstleister.
Meine eigenen Decals ohne weißen Untergrund drucke ich auch auf der ACT-Folie mit einem Epson Tintenpisser.
Die Einstellungen muss man sich erfummeln. Mir sagt die ACT am meisten zu, da die Farben in der Regel so kommen wie ich sie angelegt habe. Bei anderen Folienherstellern habe ich schon böse Überraschungen in der Farbtreue erlebt.
So, und nun viel Erfolg beim basteln.
Übrigens Edding ist generell Mist unter Klarlack.
Es gibt Gundam-Marker - Lack-Filzstifte in ziemlich vielen Farben. Im Modellbau sehr beliebt.
LG Martin
Ebi und Andi haben ja schon ne Menge gschrieben.
Decals aufbringen ist keine grosse Kunst - wenn auch manchmal ein bisschen Tricki.
Als allererstes brauchts halt viel Geduld, Mal eben schnell ist bei ganzen DTM-Verklebungen nicht drin.
Ein Sponsor-Decal auf der Haube ist dagegen auch mit Ungeduld zu machen.
Was man zum aufbringen braucht ist nicht viel aber hilfreich.
Auf dem Bild sieht du
1 Schüssel = Wasser, 1 Tropfen Spüli, und ein bisschen Essigessenz
1 Blatt Toilettenpapier = zum überschüssigen Wasser absaugen
1 guten Pinsel = Zum verschieben des Decals und erneutes benetzen wenns nicht flutscht
1 gute Pinzette = logisch um die kleinen Dinger zu halten
2 Scheren = einmal gerade und einmal halbrund
1 Mr. Mark Setter (blau) = gut für alte, brüchige und nicht mehr klebende Decals
1 Mr. Mark Softer = das Mittel meiner Wahl um die Decals in alle mögliche Sicken und um Kurven zu legen
1 Microset = ähnlich wie das Zeug aus der Schüssel und ein bisschen Weichmacher ist auch drin (benutze ich aber nur bei Decals die Mr Mark Softer nicht vertragen (kommt gelegentlich vor, da etwas aggressiver).
Geduld hatte ich schon angesprochen.
Wenn du so ein Ganzkörper-Decal aufbringen willst geht das in folgender Weise (in groben Zügen skizziert):
Decal kanpp am Druck ausschneiden, in Schüssel einweichen (Vorsicht!!! zu lange zerstört die eigentliche Klebeschicht, zu kurz bekommt man das Decal nicht vom Träger), Decal mit Träger zum Auto und dort vorsichtig mit der Pinzette auf die Karosserie ziehen, wenn es annähernd an Ort und Stelle liegt, dann mit dem Pinsel zunächst nochmal aus der Schüssel vorsichtig benetzen an die exakte Stelle schubbeln, Leicht antrocknen lassen, dann, wenn Sicken und Kurven vorhanden sind Mr. Mark Softer mit dem Pinsel auftragen (evtl. auch mehrmals. Vorsicht! Empfindliche Decals verlieren auch schon mal ihren Druck), Mr. Mark Softer macht jetzt seinen Job und legt das Decal selbstständig in die Sicken und um Kurven, evtl. mal mit dem Pinsel nachhelfen, der Trocknungsprozess vom Softer kann auch schon mal über Nacht dauern, sollten am nächsten Tag nicht alle Sicken vertieft liegen kann man auch noch mal nachbehandeln, man darf aber auch alle fünfe gerade sein lassen, wenn noch irgendwo ein Knickchen im Decal ist.
Das wars eigentlich schon so gehts mit allen kleinen Fitzeln. Die ganz kleinen gehen auch schon mal beim angriffeln des Deckels flöten. Dem kann man vorbeugen, indem man verdünnten Klarlack nach dem trocknen des Decals mit dem Pinsel überstreicht. Danach ist der Deckel für weitere arbeiten grifffester an kleinen Stickern.
Decals bekommst du bei DecalDoc (der Doc ist nicht billig, dafür gibts aber immer nen doppelten Satz der Decals - gut wenn etwas schief geht. Die Qualität ist etwas durchwachsen) und Pattos (habe ich keine). Die 1:64 Decals vom Decaldoc passen super auf Kyoscho-Hütten.
Selbst erstellte Decals kannst du beim Druckeronkel bestellen. Hervorragende Qualität da die mit ECO-Solvent-Tinte gedruckt werden. Das ist lösemittelhaltige Farbe, die den Vorteil hat, das man vorher keinen Klarlack rübersprühen muss. Die Qulität auch bei kleinen Schriftgrößen ist über jeden Zweifel erhaben.
Wenn du selber Decals mit weißem Untergrund erstellen willst, wirds schwierig. Die kannst du in Corel oder Illustrator erstellen.
Aber alles muss in Vektoren nachgebaut werden. Mit Bilddaten wird das nix. Es empfiehlt sich auch in Ebenen zu arbeiten um weiß, silber oder sonstige Farben anzulegen. Dabei muss auf überdrucken oder nicht überdrucken geachtet werden. Der Druckeronkel hat auf seiner Website eine sehr gute Anleitung. Die sollte man lieber befolgen sonst wird das nix.
Übrigens jeder Fehler den du farbtechnisch einbaust, wird auch so gedruckt. Das kann sehr ärgerlich werden, wenn das Blatt zu dir nach Hause kommt.
Der Fehler liegt zu 99% bei dir selber und nicht an dem Druckdienstleister.
Meine eigenen Decals ohne weißen Untergrund drucke ich auch auf der ACT-Folie mit einem Epson Tintenpisser.
Die Einstellungen muss man sich erfummeln. Mir sagt die ACT am meisten zu, da die Farben in der Regel so kommen wie ich sie angelegt habe. Bei anderen Folienherstellern habe ich schon böse Überraschungen in der Farbtreue erlebt.
So, und nun viel Erfolg beim basteln.
Übrigens Edding ist generell Mist unter Klarlack.
Es gibt Gundam-Marker - Lack-Filzstifte in ziemlich vielen Farben. Im Modellbau sehr beliebt.
LG Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!

