08-02-2005, 12:07
Nachdem ich in dem roten Thunderjet-Öl irgendwann ca. 3/4 Jahr nach Erwerb mal Pfropfen vor der Nadel gefunden habe, war mir klar, dass die 40 Jahre alten Rezepte denn doch nicht das Wahre sein können. Bei meinem Modellbahner um die Ecke bekam ich dann Roco nicht-harzendes Öl. Das hat den Vorteil, dass auch Vitrinenautos nach einer ganzen Weile noch gut laufen. Allerdings ist es wohl etwas dünnflüssig, was bei den offenen Ankerlagern unten der T-jets gerne zu Trockenheit führt. Das wurde mir in Rennen schon mit Krächzen quittiert. Tja, das ist denn auch nicht so ganz das Wahre. Ich habe schon daran gedacht, in die Welle eine kleine, radiale Ritze zu machen, quasi als Ölspeicher. Da gibt es natürlich die verschiedensten theoretischen Ansätze. Allerdings, für Regeln Marke "out of the box" muss das vorher geklärt sein. Wir haben in unserer Renngruppe darüber noch nicht gesprochen. Vielleicht ist auch ein etwas dickflüssigeres Medium geschickt. Wichtig für mich ausserdem: die stromleitenden Übergänge ersma blankpolieren, entfetten und dann aus dem Elektronikprogramm ein Schutz-/Kontaktmittel aufbringen. Aber natürlich nur zwischen Schleifern und Aufnahme, bzw. zwischen den Cu-Plättchen. Bei Fallers sind das latürnich mehr Kontaktstellen (u.a. zu den Kohlefedern hin). Wer Mut hat, auch ganz, ganz (und nochemal) ganz wenig zwischen Cu und Kohlen (sonst wirds Brei). Wer will, kann den Gesamtwiderstand ja ausmessen und gucken, ob das was brachte. Ich bin dafür zu faul, weil ein klein bisschen konzentrierter Fahren das letzte Tüpfelchen Technik allemal ausmerzt.
Tjo, soviel aus Fellbach. Gruß an alle die ich kenne, Earnie und Claus der Heupel vor allem. Holger
Tjo, soviel aus Fellbach. Gruß an alle die ich kenne, Earnie und Claus der Heupel vor allem. Holger

