20-11-2016, 00:55
Servus Jungs,
jetzt gebe ich meinem Drang nach, auch mal auf die Senftube zu drücken
:
Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir bei unseren Tyco GT Masters wirklich so nah wie möglich am OOTB-Gedanken bleiben, sprich: Die Basteleien und Optimierungen auf andere Reifen (und meinetwegen auch Schleifer) beschränken.
Selbstredend ist es wichtig, gerade Achsen und wirklich sauber aufgepresste und rundlaufende Felgen an seinem Auto zu haben, und auch ein gut gehender Anker ohne spürbare Unwucht ist einem erfolgreichen Renneinsatz nicht abträglich.Ein X2 Chassis aus Bergen von für teuer Geld eingekauften Teilen zusammen zu bauen ist jedoch meiner Meinung nach definitiv nicht nötig, um vorne mitfahren zu können.
Wie Andreas bereits im o.g. Selbstversuch festgestellt hat, lohnt sich der Mehraufwand nicht wirklich (bzw. in den seltensten Fällen). Klar ist es hilfreich, aus einem kleinen Fundus "das eine" Chassis auswählen zu können, dieses erfüllt aber sicher auch bereits die oben erwähnten Voraussetzungen. Und wenn der Anker schon mal ordentlich dreht, aber die Achsen und/oder Felgen einen "Schlag" haben, sind diese mit mit ein paar Handgriffen aus einem anderen Chassis eingeklipst, das vielleicht von Haus aus keinen so guten Motor mitbringt.
Ich habe mich vor etlichen Jahren anlässlich meiner ersten und letzten Teilnahme an der HO-Meisterschaft (danach gab´s leider keine mehr) in Castrop-Rauxel zum ersten (und bis dato letzten) Mal intensiver mit den Tyco X2 Chassis beschäftigt. Meine Vorbereitungen haben sich damals auf die Selektion aus vielleicht einem Dutzend Chassis beschränkt, von denen 3 oder 4 gleich viel besser gingen als der Rest. Und mit diesen 3 oder 4 Chassis im Gepäck bin ich nach Castrop-Rauxel gefahren und durfte mich mit einem illustren Starterfeld um die Plätze balgen. Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendein Auto signifikant besser ging als die der "Konkurrenz" - die Leistungsdichte war wirklich erstaunlich. Sicher ist kein Teilnehmer damals mit einer "Möhre" an den Start gagangen und der eine oder andere Starter hat wohl auch mehr Aufwand bei der Vorbereitung seines Einsatzfahrzeugs betrieben als die anderen, aber Fakt ist:
Im Rennen mit diesen Autos kommt es nicht auf alleine auf Topspeed an, sondern darauf, über die gesamte Renndauer die erforderliche Konzentration aufrecht zu erhalten. Es hilft überhaupt nichts, die ersten Runden wie ein Teufel vorneweg zu düsen und dann die Nerven zu verlieren: Ein einziger Quersteher kostet in dieser Klasse eine halbe, ein Abflug schnell auch mal eine ganze Runde, die man in 2 oder 3 Minuten im Leben nicht mehr hereinfährt. Und wenn der Deckel sich vom Chassis verabschiedet, kann man den Drücker schon mal abstöpseln...
Ich bin jedenfalls heilfroh, wenn ich an meinen X2 Chassis nicht mehr als Reifen oder Schleifer wechseln muss. Das Tauschen von Motorkohlen oder gar das Herumpfriemeln mit den Magnetern war mir schon immer ein Graus...
Das kann aber gerne jeder halten, wie er mag (es soll ja Masochisten geben, die so ein Chassis mit richtiger Freude zerlegen und auch wieder erfolgreich zusammenbauen), aber ich fände es erstrebenswert, wenn wir uns auf Seriennähe verständigen könnten. Die Chassis sind sowohl neu als auch gebraucht noch immer gut verfügbar, alleine den Einsatz der bereits weiter oben angesprochenen allerletzten Mattel-China-Chassis aus den batteriebetrieben Packungen sollten wir ausschließen (bzw. den Einbau von Ankern aus diesen Chassis), aber diese lassen sich durch Messen des Widerstands ja leicht identifizieren und eliminieren. Und ältere, gut eingefahrene Autos sind definitiv auch bei dieser Klasse nicht unbedingt benaachteiligt - neue Schleifer und ggf. neue Kohlen und los geht´s!
Ich freue mich jedenfalls auf die neue Saison - endlich mal wieder die doch arg eingestaubten Tycos scheuchen. Mal sehen, ob der zittrige Gasfinger das nachlassende Sehvermögen ausgleichen kann...?
Ach ja: Ich hätte mindestens genauso viel Lust auf entmagentisierte X2-Chassis. Unser Mann aus den Bergen (griaß Di, Christoph!) hat da ja bereits hervorragende Pionierarbeit geleistet und es sind auch in D einige mit seinen MS-Gewichten ausgestattete Autos unterwegs, aber das ist doch ein Spezialgebiet für sich. Aber vielleicht können wir ja im Rahmenprogramm der RWEs nchstes Jahr hier mal Testrennen fahren?
So, das war mein persönliches Wort zum Sonntag...
Bis dann, Euer
Claus
(nur echt mit dem großen Zeh)
jetzt gebe ich meinem Drang nach, auch mal auf die Senftube zu drücken
:Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir bei unseren Tyco GT Masters wirklich so nah wie möglich am OOTB-Gedanken bleiben, sprich: Die Basteleien und Optimierungen auf andere Reifen (und meinetwegen auch Schleifer) beschränken.
Selbstredend ist es wichtig, gerade Achsen und wirklich sauber aufgepresste und rundlaufende Felgen an seinem Auto zu haben, und auch ein gut gehender Anker ohne spürbare Unwucht ist einem erfolgreichen Renneinsatz nicht abträglich.Ein X2 Chassis aus Bergen von für teuer Geld eingekauften Teilen zusammen zu bauen ist jedoch meiner Meinung nach definitiv nicht nötig, um vorne mitfahren zu können.
Wie Andreas bereits im o.g. Selbstversuch festgestellt hat, lohnt sich der Mehraufwand nicht wirklich (bzw. in den seltensten Fällen). Klar ist es hilfreich, aus einem kleinen Fundus "das eine" Chassis auswählen zu können, dieses erfüllt aber sicher auch bereits die oben erwähnten Voraussetzungen. Und wenn der Anker schon mal ordentlich dreht, aber die Achsen und/oder Felgen einen "Schlag" haben, sind diese mit mit ein paar Handgriffen aus einem anderen Chassis eingeklipst, das vielleicht von Haus aus keinen so guten Motor mitbringt.
Ich habe mich vor etlichen Jahren anlässlich meiner ersten und letzten Teilnahme an der HO-Meisterschaft (danach gab´s leider keine mehr) in Castrop-Rauxel zum ersten (und bis dato letzten) Mal intensiver mit den Tyco X2 Chassis beschäftigt. Meine Vorbereitungen haben sich damals auf die Selektion aus vielleicht einem Dutzend Chassis beschränkt, von denen 3 oder 4 gleich viel besser gingen als der Rest. Und mit diesen 3 oder 4 Chassis im Gepäck bin ich nach Castrop-Rauxel gefahren und durfte mich mit einem illustren Starterfeld um die Plätze balgen. Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendein Auto signifikant besser ging als die der "Konkurrenz" - die Leistungsdichte war wirklich erstaunlich. Sicher ist kein Teilnehmer damals mit einer "Möhre" an den Start gagangen und der eine oder andere Starter hat wohl auch mehr Aufwand bei der Vorbereitung seines Einsatzfahrzeugs betrieben als die anderen, aber Fakt ist:
Im Rennen mit diesen Autos kommt es nicht auf alleine auf Topspeed an, sondern darauf, über die gesamte Renndauer die erforderliche Konzentration aufrecht zu erhalten. Es hilft überhaupt nichts, die ersten Runden wie ein Teufel vorneweg zu düsen und dann die Nerven zu verlieren: Ein einziger Quersteher kostet in dieser Klasse eine halbe, ein Abflug schnell auch mal eine ganze Runde, die man in 2 oder 3 Minuten im Leben nicht mehr hereinfährt. Und wenn der Deckel sich vom Chassis verabschiedet, kann man den Drücker schon mal abstöpseln...
Ich bin jedenfalls heilfroh, wenn ich an meinen X2 Chassis nicht mehr als Reifen oder Schleifer wechseln muss. Das Tauschen von Motorkohlen oder gar das Herumpfriemeln mit den Magnetern war mir schon immer ein Graus...
Das kann aber gerne jeder halten, wie er mag (es soll ja Masochisten geben, die so ein Chassis mit richtiger Freude zerlegen und auch wieder erfolgreich zusammenbauen), aber ich fände es erstrebenswert, wenn wir uns auf Seriennähe verständigen könnten. Die Chassis sind sowohl neu als auch gebraucht noch immer gut verfügbar, alleine den Einsatz der bereits weiter oben angesprochenen allerletzten Mattel-China-Chassis aus den batteriebetrieben Packungen sollten wir ausschließen (bzw. den Einbau von Ankern aus diesen Chassis), aber diese lassen sich durch Messen des Widerstands ja leicht identifizieren und eliminieren. Und ältere, gut eingefahrene Autos sind definitiv auch bei dieser Klasse nicht unbedingt benaachteiligt - neue Schleifer und ggf. neue Kohlen und los geht´s!
Ich freue mich jedenfalls auf die neue Saison - endlich mal wieder die doch arg eingestaubten Tycos scheuchen. Mal sehen, ob der zittrige Gasfinger das nachlassende Sehvermögen ausgleichen kann...?
Ach ja: Ich hätte mindestens genauso viel Lust auf entmagentisierte X2-Chassis. Unser Mann aus den Bergen (griaß Di, Christoph!) hat da ja bereits hervorragende Pionierarbeit geleistet und es sind auch in D einige mit seinen MS-Gewichten ausgestattete Autos unterwegs, aber das ist doch ein Spezialgebiet für sich. Aber vielleicht können wir ja im Rahmenprogramm der RWEs nchstes Jahr hier mal Testrennen fahren?
So, das war mein persönliches Wort zum Sonntag...
Bis dann, Euer
Claus
(nur echt mit dem großen Zeh)


H0-Slotcar-Website: