21-11-2016, 09:03
(20-11-2016, 23:21)Slotraver schrieb: Es werden Karosserien zugelassen, deren reale Vorbilder nicht ausschließlich als Rennfahrzeuge genutzt wurden oder werden, sondern auch im deutschen Straßenverkehr.
GT-Fahrzeuge im ursprünglichen Sinn ... mit ihnen über lange Strecken bequem reisen zu können.
Den ersten Teil der Definition finde ich gelungen. Damit ist gut erklärt, um welche Fahrzeuge es geht. Ausgeschlossen werden mit einer solchen Definition zum Beispiel der Porsche 906 der in seiner Zeit auch als GT bezeichnet wurden (oder auch nicht, ich habe das nicht recherchiert). Der 906 wurden aber konsequent für die Rennstrecke entwickelt und ist daher kein GT, wie wir ihn einsetzen wollen.
Die Definition "im ursprünglichen Sinn" finde ich weniger geeignet. Wer reist denn schon über längere Strecken bequem mit einem Ferrari? Ich würde lieber den ersten Teil ergänzen: Die für die Tyco Gran Tourismo Serie erlaubten Fahrzeuge haben zwei nebeneinander liegende Vordersitze.
Im übrigen erinnere ich an das, was ganz am Anfang geschrieben stand: keine Formel-, keine Rennprototypen-, keine Nascar-Deckel, also: die anderen (Tyco-)Deckel!
Rennwagen, die sich optisch an einem Auto mit Straßenzulassung orientieren, wie z. B. Ford GT40, BMW M1, Mercedes C111 würde ich zulassen.
Heraus kommt dann diese Definition: Es werden Karosserien zugelassen, deren reale Vorbilder nicht ausschließlich als Rennfahrzeuge genutzt wurden oder werden, sondern auch im deutschen Straßenverkehr oder sich optisch stark an solchen Fahrzeugen anlehnen (zwei nebeneinander liegende Vordersitze sind Pflicht).
Sollte es dieses Jahr so sein, dass die Definition der erlaubten Karosserie zu mehr Diskussionen führt, als das technische Reglement? Bitte nicht! Wir fahren GT Fahrzeuge. Geschlossene Karosserie, Räder schauen nicht hervor, sportliches Erscheinungsbild, Fahrgastkabine erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugbreite.

