04-12-2016, 21:51
N'ahmd!
Nun habe ich ein bisschen was gebastelt.
Test-Bastelei A.)
Ich habe ein "Out-of-the-box-Chassis" (ootb) genommen und es nur sauber gemacht, den Anker gewuchtet, das Motorritzel auf das Kronenrad einlaufen lassen und mit den Schleifern und den Reifen rumexperimentiert (siehe Fotos 1 bis 3). Ootb fuhr das Chassis ungefähr 6,7 auf Spur Blau der HHRWE2016-Tycobahn. Gestet habe ich das Chassis mit einem Nascar-Deckel. Nach den Bastelmaßnahmen und einem Ferrari-F40-Deckel (siehe Test-Bastelei B), konnte ich mit dem Modell relativ gut 6,1 Sekunden fahren.
Test-Bastelei B.)
Dann habe ich alle möglichen Deckel gewogen, um herauszufinden, welches wohl der leichteste ist. Ergebnis: Der Ferrari F40 scheint zumindestens einer der leichtesten zu sein (siehe Fotos 4 bis 7)
Test-Bastelei C.)
Dann habe ich es etwas weiter getrieben...
Nach US-Vorbild / bzw. nach verschiedenen Tuning-Tipps, die ich auf US-Seiten oder US-Foren (Slotcarillustrated, Hobbytalk) gefunden habe, habe ich das Chassis selektiert: Malaysia-Chassiwanne, Ankerschilde mit vier Punkten, 5-Ohm-Anker, neue Kohlen, neue Kohlefedern, neuer Kohlenhalter, Bahn- und Motor-Magneten gemessen und gleichwertige verbaut, neue BSRT-Schleifer, vorne eine "unabhängige-Felgen-Achse" von Autoworld mit O-Ringen eingebaut (siehe Foto 8). Zuerst eingebaute Unterlegscheiben, um den Anker "ruhig zu stellen", habe ich wieder ausgebaut, weil sie nichts brachten.
Mit diesem Chassis und einem Ferrari-F40-Deckel konnte ich 5,8 Sekunden fahren und entspannt 6,0.
Konklusion:
All die ganzen angeblichen Tuning-Maßnahmen bringen nichts! Oder nur ganz rudimentär. Die Amis erreichen die Leistungssteigerung ihrer Tycos durch "heiße" Anker (3 Ohm) und entsprechende Magnete.
Was etwas bringt:
Ich werde aller Wahrscheinlichkeit mit einem Ferrari F40 an den Start gehen. Aber diese Wahl steht noch nicht hundertprozentig fest...
Ich bin gespannt, wie sich mein Renner auf anderen Bahnen und im Wettkampf schlagen wird.
Viel Spaß beim Basteln!
Andreas
Nun habe ich ein bisschen was gebastelt.

Test-Bastelei A.)
Ich habe ein "Out-of-the-box-Chassis" (ootb) genommen und es nur sauber gemacht, den Anker gewuchtet, das Motorritzel auf das Kronenrad einlaufen lassen und mit den Schleifern und den Reifen rumexperimentiert (siehe Fotos 1 bis 3). Ootb fuhr das Chassis ungefähr 6,7 auf Spur Blau der HHRWE2016-Tycobahn. Gestet habe ich das Chassis mit einem Nascar-Deckel. Nach den Bastelmaßnahmen und einem Ferrari-F40-Deckel (siehe Test-Bastelei B), konnte ich mit dem Modell relativ gut 6,1 Sekunden fahren.
Test-Bastelei B.)
Dann habe ich alle möglichen Deckel gewogen, um herauszufinden, welches wohl der leichteste ist. Ergebnis: Der Ferrari F40 scheint zumindestens einer der leichtesten zu sein (siehe Fotos 4 bis 7)
Test-Bastelei C.)
Dann habe ich es etwas weiter getrieben...
Nach US-Vorbild / bzw. nach verschiedenen Tuning-Tipps, die ich auf US-Seiten oder US-Foren (Slotcarillustrated, Hobbytalk) gefunden habe, habe ich das Chassis selektiert: Malaysia-Chassiwanne, Ankerschilde mit vier Punkten, 5-Ohm-Anker, neue Kohlen, neue Kohlefedern, neuer Kohlenhalter, Bahn- und Motor-Magneten gemessen und gleichwertige verbaut, neue BSRT-Schleifer, vorne eine "unabhängige-Felgen-Achse" von Autoworld mit O-Ringen eingebaut (siehe Foto 8). Zuerst eingebaute Unterlegscheiben, um den Anker "ruhig zu stellen", habe ich wieder ausgebaut, weil sie nichts brachten.
Mit diesem Chassis und einem Ferrari-F40-Deckel konnte ich 5,8 Sekunden fahren und entspannt 6,0.
Konklusion:
All die ganzen angeblichen Tuning-Maßnahmen bringen nichts! Oder nur ganz rudimentär. Die Amis erreichen die Leistungssteigerung ihrer Tycos durch "heiße" Anker (3 Ohm) und entsprechende Magnete.
Was etwas bringt:
- Das Chassis sollte möglichst tief liegen, damit die Magnetwirkung möglichst groß ist. Das kann man mit verschieden großen Reifen ausprobieren. Denn jeder Fahrer hat wahrscheinlich andere Vorlieben. Der eine mag es lieber, wenn das Auto "gleitet" (also: weniger Magnetkraft), der andere mag die höhere Bremskraft der Autos bei stärkerer Magnetkraft.
- Der Deckel sollte so leicht wie möglich sein.

Ich werde aller Wahrscheinlichkeit mit einem Ferrari F40 an den Start gehen. Aber diese Wahl steht noch nicht hundertprozentig fest...
Ich bin gespannt, wie sich mein Renner auf anderen Bahnen und im Wettkampf schlagen wird.

Viel Spaß beim Basteln!
Andreas

