03-01-2017, 15:16
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-01-2017, 15:27 von hubert.
Bearbeitungsgrund: Fehler
)
Hallo,
wie im Beitrag 'Dezentrale Digitalsteuerung' angesprochen, habe ich diesen Thread eröffnet. Ich denke, wir sollten mal für neue Forumsteilnehmer dir beiden Steuerungssysteme möglichst vorurteilsfrei gegenüberstellen.
Ich möchte hier mal mit der Analogtechnik anfangen:
Über Gleichstrombetrieb braucht wohl nichts gesagt zu werden. Uns Stadtbahner interessiert ja mehr, wie wir mehrere Fahrzeuge auf unsere Anlage kriegen. Analog geht das nach dem Halbwellenprinzip. Das ist in der AMS-Post Technik recht gut beschrieben. Als Mindestausstattung nötig sind ein Wechselstromtrafo, pro Fahrspur zwei Dioden, und pro Fahrzeug nochmals eine Diode und ein Handregler oder Fahrpult.
Eine normale zweispurige Bahn wird meist mit zwei Stromkreisen gebaut. Damit können dort 4 Fahrzeuge gleichzeitig fahren. Plant man aber pro Fahrspur noch 3 abschaltbare Parkplätze ein, können insgesamt 8 Fahrzeuge auf der Bahn sein, wobei 4 gleichzeitig (geregelt) fahren können. Natürlich müssen die zusätzlichen Fahrzeuge auch entsprechend gepolt sein, um jeweils ein anderes zu ersetzen.
Ein schönes Beispiel für eine Anlage mit 3 Stromkreisen (6 autos gleichzeitig) findet sich in der AMS-Post Verkehr. Bei dieser gibt es noch einige einspurige Abzweigungen und mehrere Kreuzungen. Eine Erweiterung dafür wären dann entsprechend viele Parkplätze (wieder 3 pro Fahrspur), womit 12 Fahrzeuge auf der Anlage wären. Natürlich können nur 6 gleichzeitig fahren, aber man kann die die anderen abwechselnd einschleusen.
Eine solche Anlage zu bauen, ist nicht zu schwer. Sie aber allein oder zu zweit unfallfrei zu betreiben, macht Spaß, bringt einen aber schnell an seine Grenzen!
Nun könnte man das Ganze noch erweitern, indem man umschaltbare Verbindungen der Fahrspuren baut. Dadurch könnten alle Fahrzeuge abwechselnd auf allen Fahrspuren fahren. Auch für das Containerfahrzeug könnte man einen umschaltbaren Bereich schaffen, wo es dann (mit abschaltbarer Diode ausgestattet), mit zwei Handreglern vorwärts und rückwärts fahren könnte.
Alles bisher beschriebene funktioniert analog und kann mit normalen Faller-Teilen realisiert werden.
Um ordentlich Stadtverkehr zu machen, braucht man also keineswegs eine Digitalsteuerung.
Und die Kosten und der Aufwand einer solchen Anlage halten sich in Grenzen.
Soweit also mein Plädoyer für den Halbwellenbetrieb.
Demnächst mehr
Hubert
(ob ich wohl ein Bild dieser Anlage aus der AMS-Post rauskopieren und hier einstellen dürfte?)
wie im Beitrag 'Dezentrale Digitalsteuerung' angesprochen, habe ich diesen Thread eröffnet. Ich denke, wir sollten mal für neue Forumsteilnehmer dir beiden Steuerungssysteme möglichst vorurteilsfrei gegenüberstellen.
Ich möchte hier mal mit der Analogtechnik anfangen:
Über Gleichstrombetrieb braucht wohl nichts gesagt zu werden. Uns Stadtbahner interessiert ja mehr, wie wir mehrere Fahrzeuge auf unsere Anlage kriegen. Analog geht das nach dem Halbwellenprinzip. Das ist in der AMS-Post Technik recht gut beschrieben. Als Mindestausstattung nötig sind ein Wechselstromtrafo, pro Fahrspur zwei Dioden, und pro Fahrzeug nochmals eine Diode und ein Handregler oder Fahrpult.
Eine normale zweispurige Bahn wird meist mit zwei Stromkreisen gebaut. Damit können dort 4 Fahrzeuge gleichzeitig fahren. Plant man aber pro Fahrspur noch 3 abschaltbare Parkplätze ein, können insgesamt 8 Fahrzeuge auf der Bahn sein, wobei 4 gleichzeitig (geregelt) fahren können. Natürlich müssen die zusätzlichen Fahrzeuge auch entsprechend gepolt sein, um jeweils ein anderes zu ersetzen.
Ein schönes Beispiel für eine Anlage mit 3 Stromkreisen (6 autos gleichzeitig) findet sich in der AMS-Post Verkehr. Bei dieser gibt es noch einige einspurige Abzweigungen und mehrere Kreuzungen. Eine Erweiterung dafür wären dann entsprechend viele Parkplätze (wieder 3 pro Fahrspur), womit 12 Fahrzeuge auf der Anlage wären. Natürlich können nur 6 gleichzeitig fahren, aber man kann die die anderen abwechselnd einschleusen.
Eine solche Anlage zu bauen, ist nicht zu schwer. Sie aber allein oder zu zweit unfallfrei zu betreiben, macht Spaß, bringt einen aber schnell an seine Grenzen!
Nun könnte man das Ganze noch erweitern, indem man umschaltbare Verbindungen der Fahrspuren baut. Dadurch könnten alle Fahrzeuge abwechselnd auf allen Fahrspuren fahren. Auch für das Containerfahrzeug könnte man einen umschaltbaren Bereich schaffen, wo es dann (mit abschaltbarer Diode ausgestattet), mit zwei Handreglern vorwärts und rückwärts fahren könnte.
Alles bisher beschriebene funktioniert analog und kann mit normalen Faller-Teilen realisiert werden.
Um ordentlich Stadtverkehr zu machen, braucht man also keineswegs eine Digitalsteuerung.
Und die Kosten und der Aufwand einer solchen Anlage halten sich in Grenzen.
Soweit also mein Plädoyer für den Halbwellenbetrieb.
Demnächst mehr
Hubert
(ob ich wohl ein Bild dieser Anlage aus der AMS-Post rauskopieren und hier einstellen dürfte?)

