04-01-2017, 11:30
Oben habe ich über analoge Steuerung geschrieben. Hier also jetzt die andere Möglichkeit. (Bei meinen Beiträgen handelt es sich immer um meine persönliche Meinung, wer eine andere hat, ist gerne aufgerufen, mitzudiskutieren!)
Seit es winzig kleine Decoder gibt, ist der Einbau einer Digitalsteuerung auch in AMS-Fahrzeuge verlockend.
Was kann digital:
1. Durch die PWM-Regelung in Verbindung mit Lastregelung können sich die Fahreigenschaften deutlich verbessern. Dies zeigt sich bei Langsamfahrt sowie bei Steigungen und Gefällen.
2. Funktionen wie Beleuchtung und Blinklicht sind schaltbar und bleiben auch bei stehendem Fahrzeug erhalten.
3. Bremsstrecken können realisiert werden ohne Abschalten des Fahrstroms, wodurch z.B. die Lichtfunktion erhalten bleibt.
4. Mehrere Fahrzeuge können auf einer Spur hintereinanderfahren, Rückwärtsfahren ist möglich
5. Man braucht nur einen Stromkreis für die gesamte Anlage
6. Spaß machen
Was kann digital nicht:
1. Unfälle verhindern
2. Automatisch steuern
Was ist digital:
1. teuer
2. teuer
Was brauche ich für digital:
1. Eine Digtalzentrale
2. Ein Decoder pro Fahrzeug
3. Ein Handregler pro Fahrzeug (ist jedenfalls meine Empfehlung)
Vorausgesetzt, die Stromleiter der Fahrbahn sind in Ordnung und die Stromaufnahme des Fahrzeugs klappt ohne Probleme, ist ein Betrieb mit Digitalregler eine feine Sache. Die Geschwindigkeit kann maßstabsgerecht geregelt werden und an Steigungen und Gefällen wird automatisch nachgeregelt.
Wegen der Vielzahl der erhältlichen Digitalsysteme beschränke ich mich hier auf die Erfahrungen mit den von mir eingesetzten Teilen: Roco-Zentrale mit Multimaus und 2 x Lokmaus 2, serielles Lenz-Interface zum Anschluß an ein Laptop, Fritz-Box als WLAN-Router, Smartphones als zusätzliche Handregler und Rocrail als Steuerungsprogramm am Computer. In den Fahrzeugen sind überwiegend TRAN-Decoder DCX 75 eingebaut. Derzeit gibt es 16 Autos und 3 Lokomotiven.
Unbedingt benötigt wird jedenfalls die Digtalzentrale und die Multimaus. Damit kann man die Decoder programmieren und die Fahrzeuge steuern. Allerdings macht es keinen Spaß, mehr als 2 Fahrzeuge mit einem Handregler zu steuern. Deshalb der Computer mit Rocrail. Damit habe ich auf einem Touchmonitor nochmals 8 zusätzliche Handregler und je Smartphone auch noch einen. Damit komme ich auf mehr als 12 Handregler, also fast für jedes Fahrzeug einer, und das ist auch nötig.
In Rocrail kann ich auch noch 4 Geschwindigkeitsstufen definieren, die per Tastendruck ausgewählt werden, z.B. Tempo 50, 80 und 100 sowie Höchstgeschwindigkeit. Diese wird zuvor im Decoder programmiert. So ist es leicht möglich, hintereinanderfahrende Fahrzeuge aufeinander abzustimmen.
Der Einbau der Decoder in die Fahrzeuge wurde hier im Forum schon mehrmals beschrieben, deshalb sage ich nur: äußerste Vorsicht !
Zu den Kosten: Roco-Zentrale mit Multimaus ca. 100 Euro (gebraucht), Lokmaus 2 ca. 30 Euro (gebraucht), Lenz-Interface ca. 80 Euro (gebraucht), Laptop, Touchmonitor und Fritzbox ca. 150 Euro (gebraucht), Smartphone ca. 50 Euro (gebraucht), Rocrail ab 10 Euro Spende/Jahr, Decoder je ca. 30 Euro.
Wenn ich wieder das Beispiel nehme mit den 12 Fahrzeugen auf der Bahn, komme ich hier sehr schnell auf über 800 Euro mit gebrauchten Geräten, die Preise für eine Neuanschaffung oder vielleicht 'bessere' Digitalzentrale will ich mir gar nicht ausrechnen.
Ich habe mich für digital entschieden, habe aber auch eine analoge Bahn, um die Fahrzeuge zu bewegen, die keinen Decoder eingebaut haben. Um die Faller-Chassis aber nicht zu verändern, habe ich meine eigenen Chassis entworfen. Das Kurzschlußproblem beim Berfahren von Abzweigungen habe ich durch den Eigenbau mit umschaltbaren Stromleitern gelöst. Das funktioniert inzwischen alles sehr gut, aber es war ein ziemlicher Aufwand.
Wer diesen zusätzlichen Aufwand und die Kosten nicht scheut, wird mit Digitalbetrieb viel Freude haben. Genausoviel Freude kann aber eine schön gebaute analoge Anlage mit Halbwellenbetrieb machen.
Hubert
Seit es winzig kleine Decoder gibt, ist der Einbau einer Digitalsteuerung auch in AMS-Fahrzeuge verlockend.
Was kann digital:
1. Durch die PWM-Regelung in Verbindung mit Lastregelung können sich die Fahreigenschaften deutlich verbessern. Dies zeigt sich bei Langsamfahrt sowie bei Steigungen und Gefällen.
2. Funktionen wie Beleuchtung und Blinklicht sind schaltbar und bleiben auch bei stehendem Fahrzeug erhalten.
3. Bremsstrecken können realisiert werden ohne Abschalten des Fahrstroms, wodurch z.B. die Lichtfunktion erhalten bleibt.
4. Mehrere Fahrzeuge können auf einer Spur hintereinanderfahren, Rückwärtsfahren ist möglich
5. Man braucht nur einen Stromkreis für die gesamte Anlage
6. Spaß machen
Was kann digital nicht:
1. Unfälle verhindern
2. Automatisch steuern
Was ist digital:
1. teuer
2. teuer
Was brauche ich für digital:
1. Eine Digtalzentrale
2. Ein Decoder pro Fahrzeug
3. Ein Handregler pro Fahrzeug (ist jedenfalls meine Empfehlung)
Vorausgesetzt, die Stromleiter der Fahrbahn sind in Ordnung und die Stromaufnahme des Fahrzeugs klappt ohne Probleme, ist ein Betrieb mit Digitalregler eine feine Sache. Die Geschwindigkeit kann maßstabsgerecht geregelt werden und an Steigungen und Gefällen wird automatisch nachgeregelt.
Wegen der Vielzahl der erhältlichen Digitalsysteme beschränke ich mich hier auf die Erfahrungen mit den von mir eingesetzten Teilen: Roco-Zentrale mit Multimaus und 2 x Lokmaus 2, serielles Lenz-Interface zum Anschluß an ein Laptop, Fritz-Box als WLAN-Router, Smartphones als zusätzliche Handregler und Rocrail als Steuerungsprogramm am Computer. In den Fahrzeugen sind überwiegend TRAN-Decoder DCX 75 eingebaut. Derzeit gibt es 16 Autos und 3 Lokomotiven.
Unbedingt benötigt wird jedenfalls die Digtalzentrale und die Multimaus. Damit kann man die Decoder programmieren und die Fahrzeuge steuern. Allerdings macht es keinen Spaß, mehr als 2 Fahrzeuge mit einem Handregler zu steuern. Deshalb der Computer mit Rocrail. Damit habe ich auf einem Touchmonitor nochmals 8 zusätzliche Handregler und je Smartphone auch noch einen. Damit komme ich auf mehr als 12 Handregler, also fast für jedes Fahrzeug einer, und das ist auch nötig.
In Rocrail kann ich auch noch 4 Geschwindigkeitsstufen definieren, die per Tastendruck ausgewählt werden, z.B. Tempo 50, 80 und 100 sowie Höchstgeschwindigkeit. Diese wird zuvor im Decoder programmiert. So ist es leicht möglich, hintereinanderfahrende Fahrzeuge aufeinander abzustimmen.
Der Einbau der Decoder in die Fahrzeuge wurde hier im Forum schon mehrmals beschrieben, deshalb sage ich nur: äußerste Vorsicht !
Zu den Kosten: Roco-Zentrale mit Multimaus ca. 100 Euro (gebraucht), Lokmaus 2 ca. 30 Euro (gebraucht), Lenz-Interface ca. 80 Euro (gebraucht), Laptop, Touchmonitor und Fritzbox ca. 150 Euro (gebraucht), Smartphone ca. 50 Euro (gebraucht), Rocrail ab 10 Euro Spende/Jahr, Decoder je ca. 30 Euro.
Wenn ich wieder das Beispiel nehme mit den 12 Fahrzeugen auf der Bahn, komme ich hier sehr schnell auf über 800 Euro mit gebrauchten Geräten, die Preise für eine Neuanschaffung oder vielleicht 'bessere' Digitalzentrale will ich mir gar nicht ausrechnen.
Ich habe mich für digital entschieden, habe aber auch eine analoge Bahn, um die Fahrzeuge zu bewegen, die keinen Decoder eingebaut haben. Um die Faller-Chassis aber nicht zu verändern, habe ich meine eigenen Chassis entworfen. Das Kurzschlußproblem beim Berfahren von Abzweigungen habe ich durch den Eigenbau mit umschaltbaren Stromleitern gelöst. Das funktioniert inzwischen alles sehr gut, aber es war ein ziemlicher Aufwand.
Wer diesen zusätzlichen Aufwand und die Kosten nicht scheut, wird mit Digitalbetrieb viel Freude haben. Genausoviel Freude kann aber eine schön gebaute analoge Anlage mit Halbwellenbetrieb machen.
Hubert

