04-12-2017, 21:27
(19-11-2017, 22:34)Klenkes schrieb: Stimmt, es sind eine ganze Menge offene Fragen. Ich habe auch noch keine Er"fahrung", wie die Faller Chassis mit gut gelagerten Achsen und 3 oder 4 mm Vincent Felgen im Vergleich zu einem T2 fahren. Schneller? Langsamer? Im Rahmen der Serienstreuung ähnlich? Das lässt sich nur er"fahren". Wenn wir uns trauen, das mal eine Saison lang auszuprobieren, wissen wir mehr. Entweder wir machen dann so (gemischt) weiter, oder wir wechseln zum altbewährten Modus der streng getrennten Chassis zurück.
Es ist schwierig, die Interessen von alten Hasen, die jedes Chassis in mindestens zehnfacher Ausfertigung im Rennkoffer haben und den Anfängern und Gelegenheitsfahrern, die nur wenige Chassis haben, unter einen Hut zu bekommen. Jemand, der viele Chassis einer Klasse im Bestand hat, findet immer eines, das gut bis sehr gut läuft, ohne dass er daran viel basteln muss. Der Anfänger, der sich ein oder zwei Chassis kauft, um in einer für ihn neuen Klasse mitzufahren, muss schon Glück haben, dass zufällig ein Gutes dabei ist. Mit ein wenig Basteln wird so ein Chassis nicht das schnellste, aber wenigstens sauber um die Kurven zu fahren sein.
Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass die T2 grundsätzlich das schnellste der kleinen Flachankerchassis ist. Nicht jedes T2 Chassis ist schneller als ein T1 oder T-Dash. Aber im Schnitt wird es so sein. Die grundsätzliche Idee ist, den langsameren Chassis das Mitfahren bei den nominell Schnelleren zu erlauben, also die T2 Klasse nach unten zu öffnen.
Tuning soll erlaubt sein, um aus einem ruckelnden und springenden Chassis ein sauber laufendes zu machen. Erlaubt wären z. B. Anker wuchten, neue Achsen und Felgen, Silikonreifen. Von mir aus auch gerne in Gleitlagern laufende Achsen.
Das Mixen von Komponenten läuft irgendwann auf eine neue Ritzeljagd hinaus. Deshalb sollen Ankerplatten, Magnete und Zahnräder nicht untereinander gemischt werden. Ein Faller soll ein Faller bleiben, ein T2 ein T2, usw.
Letztendlich liegt es an Euch Allen, die regelmäßig oder auch nur einmal pro Jahr an einem Renne teilnehmen, zu entscheiden, wie wir nächste Saison fahren sollen. Ich hatte meinen - durchaus provokativen - Vorschlag in Hamburg veröffentlicht, weil so gar keine Diskussion über die im nächsten Jahr zu fahrende H0m Klasse aufkommen wollte. Wenigstens gibt es jetzt eine rege Diskussion.
Angedacht war ja auch, die "nach unten offene T2 Klasse" abwechselnd mit AFX/MT zu fahren. Die AFX/MT könnten ohne Basteleinsatz als seriennahe Klasse nach ursprünglichem Reglement gefahren werden. Aber bis zu dieser Entscheidung ist ja noch viel Zeit.
Äußert weiterhin Eure Vorbehalte, Vorschläge, Anmerkungen, Ermutigungen. Am Ende wird hoffentlich ein halbwegs klares Bild, von dem, was wir nächste Saison fahren wollen, herauskommen.
Markus (der gespannt ist, was noch alles geschrieben wird)
Meine Denke dazu : wenn man Einsteiger / Anfänger ansprechen will, sollte eine Klasse eingerichtet werden,
die rein o-o-t-b gefahren wird, ggfs. allein noch freie Reifenwahl (nach Qualität) zuläßt.
Was kann einen Einsteiger mehr abschrecken, als wenn er beim ersten Rennen feststellen muß, ohne jede Chance zu sein,
wenn er nicht umfassend tunt, also Anker wuchten, Balance ausrichten, Schleiferdruck anpassen usw. usw.
Diese Arbeiten dürften jeden Neueinsteiger abschrecken, der sich z.B. einen Tomy/Tyco/Micro Scalex oder Faller ersteigert bzw. im Handel gekauft hat.
Die komplexen Hilfen hier im Forum können da erst nachrangig unterstützen, nämlich dann, wenn der Newbie erstmal Feuer gefangen hat.
Insofern sollte man darüber nachdenken und insbesondere auch Werbung für einen Einstieg ins H0-Racing machen.
Vielleicht läßt sich eine örtliche Zeitung überreden, einen Rennbericht zu veröffentlichen. Aber das ist sicher ein anderes Thema,
das hier nicht hingehören dürfte.
Soweit jedenfalls meine Denke, die wir nächstes Jahr verstärkt angehen werden,
Grüße aus Berlin
Boernie
Boernie


