20-01-2018, 01:17
Hallo in die Runde,
Bin zwar ziemlicher Anfänger in Sachen AMS, gebe aber dennoch mal meine Gedanken dazu:
Faller AMS im speziellen, auch Modellbau allgemein, ist ja ein ziemlich hochwertige Freizeitgestaltung.
Man wird "spielerisch" in verschiedenen (m.M.n. wichtigen) Charaktereigenschaften gefordert (Geduld, Perfektionismus, techn. Grundverständnis, Schätzen von Werten (bzgl. Gegenständen), kreative Lösungsansätze, "Finger schmutzig machen" selber anpacken, planen).
Ich behaupte mal man hat als Kind keine Veranlagung sich für diese Fo(ö)rderung im Hobby, oder eben nicht, zu interessieren.
Das erste Interesse an dem (allg. gefasst) Modellbau kommt das aus dem Spaß an der Action und/oder weil man durch Eltern etc. die Möglichkeit bekommen hat (Geschenke etc.).
Ich vermute mal durch diese frühe Prägung (was das Hobby einem an "innerer Glücklichkeit" gibt, wenn man wie ich z.B. ein Revell Modell oder eine schöne MoBa Anlage aufgebaut hat und man seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden ist (siehe die Charaktereigenschaften)) ist man lebenslang fasziniert davon.
Ich habe das ja Anfang/Mitte letzten Jahres selbst erlebt, als ich beim Aufbau einer Faller AMS helfen durfte. Ich hatte direkt wieder tierisch Lust auf Modellbau in kleinem Maßstab.
Nachdem ich in der Zwischenzeit ewig am Computer gesessen habe "gezockt" etc. kam durch Faller AMS wieder diese Freude etwas handfestes gestaltet, "geschaffen" zu haben (oha, zu viel Pathos?).
Ich habe mal irgendwo gelesen/gesehen, dass sich vor allem Männer dafür interessieren, da man(n) sich eine kleine Welt aufbaut in der man schalten und walten kann, sich fachlich austauschen kann und sich im Detailgrad oder im Rennen messen kann. Ohne reich sein zu müssen für einen eigenen Rennstall 1:1.
Wichtiger ist m.M.n. da noch der Aspekt, dass man sich nicht rechtfertigen oder reinreden lassen muss.
(Zugegebenermaßen ist hier der besonders kleine Maßstab im Platzvorteil, vor der Realität einer (bei mir 30qm Whg.) kann man sich eben nicht verschließen.)
Beste Grüße Martin
Bin zwar ziemlicher Anfänger in Sachen AMS, gebe aber dennoch mal meine Gedanken dazu:
Faller AMS im speziellen, auch Modellbau allgemein, ist ja ein ziemlich hochwertige Freizeitgestaltung.
Man wird "spielerisch" in verschiedenen (m.M.n. wichtigen) Charaktereigenschaften gefordert (Geduld, Perfektionismus, techn. Grundverständnis, Schätzen von Werten (bzgl. Gegenständen), kreative Lösungsansätze, "Finger schmutzig machen" selber anpacken, planen).
Ich behaupte mal man hat als Kind keine Veranlagung sich für diese Fo(ö)rderung im Hobby, oder eben nicht, zu interessieren.
Das erste Interesse an dem (allg. gefasst) Modellbau kommt das aus dem Spaß an der Action und/oder weil man durch Eltern etc. die Möglichkeit bekommen hat (Geschenke etc.).
Ich vermute mal durch diese frühe Prägung (was das Hobby einem an "innerer Glücklichkeit" gibt, wenn man wie ich z.B. ein Revell Modell oder eine schöne MoBa Anlage aufgebaut hat und man seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden ist (siehe die Charaktereigenschaften)) ist man lebenslang fasziniert davon.
Ich habe das ja Anfang/Mitte letzten Jahres selbst erlebt, als ich beim Aufbau einer Faller AMS helfen durfte. Ich hatte direkt wieder tierisch Lust auf Modellbau in kleinem Maßstab.
Nachdem ich in der Zwischenzeit ewig am Computer gesessen habe "gezockt" etc. kam durch Faller AMS wieder diese Freude etwas handfestes gestaltet, "geschaffen" zu haben (oha, zu viel Pathos?).
Ich habe mal irgendwo gelesen/gesehen, dass sich vor allem Männer dafür interessieren, da man(n) sich eine kleine Welt aufbaut in der man schalten und walten kann, sich fachlich austauschen kann und sich im Detailgrad oder im Rennen messen kann. Ohne reich sein zu müssen für einen eigenen Rennstall 1:1.
Wichtiger ist m.M.n. da noch der Aspekt, dass man sich nicht rechtfertigen oder reinreden lassen muss.
(Zugegebenermaßen ist hier der besonders kleine Maßstab im Platzvorteil, vor der Realität einer (bei mir 30qm Whg.) kann man sich eben nicht verschließen.)
Beste Grüße Martin

