06-11-2018, 19:40
@ Klaus
Grundsätzlich finde ich Deine Gruppenaufteilung OK. Die bisherigen Meisterschaftsklassen "MAG+" und "Flachanker klein" gehen ja in die selbe Richtung. Ich persönlich würde gerne irgendwann, nach ausreichenden Tests, die Klasse MT aufbohren zu "Flachanker groß", also auch 4-Gear aufnehmen. Die magnetlosen Inliner hatte ich auch schon mal ins Spiel gebracht.
Ich bin kein Freund davon, jedes Jahr ein neues Chassis aus diesen Gruppen zum Meisterschaftschassis zu küren. Damit geht jegliche Kontinuität verloren. Beispiel: der kölsche Markus. Warum ist der in Hamburg so stark gefahren? Nicht, weil er mit jedem Rennen ein besserer Fahrer geworden ist. Das war er auch schon im ersten Rennen dieses Jahr in Wuppertal. Er ist auf den zweiten Platz gefahren, weil er mit jedem Rennen seine Autos verbessert hat. Jetzt hat er endlich gut gehende Autos und kann sie leider nächste Saison einmotten. (Ab jetzt bitte gedanklich "kölsche Jung" durch einen beliebigen Neueinsteiger ersetzen, es wird fiktiv). Er muss dafür ein AFX/MT oder modernes X-Traction aufbauen. Das bedeutet zwar nicht, alles auf Null, aber er fängt doch wieder von vorne an.
Gott sei dank kann er seine geliebten Porsche im übernächsten Jahr wieder fahren. Wenn dann Faller Flachanker, danach original T-Jet, dann T-Dash an der Reihe wären, müsste er den Aufbau eines wettbewerbsmäßigen Autos jedes Jahr wieder aufs Neue beginnen. Vor allem, müsste er teilweise auf Einkaufstour gehen, um überhaupt eines dieser Chassis in seinem Besitz zu haben. Und aus einem Chassis macht niemand ein Gewinnerfahrzeug. Aus drei bis vier muss man schon auswählen können, um das Beste weiter zu tunen. Wenn Tunen verboten ist, wird das ganze zur Lotterie.
Deshalb war die Idee beim Neustart der H0m, auf Kontinuität zu setzen, d. h. die Meisterschaftsklassen durchgehend zu fahren. Ich würde gerne eine vierte Klasse ins Leben rufen, nämlich magnetlose Inliner, die sich mit der MAG+ abwechselt. Ansonsten favorisiere ich offene Klassen. Ich bin dieses Jahr extra mit einem T-Dash gefahren, um zu zeigen, dass es nicht immer ein JL T-Jet sein muss. Wenn sich das Kronenrad auf der Hinterachse nicht gelöst hätte, wäre ich beim Rennen in Stolberg zweiter geworden. Die Klassen sind nämlich gar nicht so einseitig, wie die Ergebnislisten es zeigen. Wie Markus schon schrieb, es traut sich halt keiner, aus der Reihe zu tanzen. ich schließe mich da nicht aus. Ursprünglich wollte ich Faller mit 3 mm Reifen fahren, bin aber mit der Fahrzeugabstimmung nicht fertig geworden.
Gerade bei den Magnetern sehe ich keine Veranlassung, die Klasse wieder auseinander zu ziehen. Die Leistungsdichte der Magneter ist sehr eng. Ein guter Tyco 440x2 ist schneller, als ein schlechter Mega-G. Ich probiere demnächst mal einen Tomy SG+ aus. Der müsste auch vorne mitfahren können. Gerade bei kleineren, kurvigen Strecken (RaS) kommt es sowieso eher auf den Fahrer, als auf das Auto an.
Aber das sind nur meine persönlichen Ansichten. Wenn die Mehrheit es lieber anders hätte, spricht nichts dagegen, die H0m bezüglich der zu fahrenden Chassis zu ändern. Schön ist auf jeden Fall, dass überhaupt eine Diskussion über die Zukunft der H0mstattfindet.
Gruß
Markus
Grundsätzlich finde ich Deine Gruppenaufteilung OK. Die bisherigen Meisterschaftsklassen "MAG+" und "Flachanker klein" gehen ja in die selbe Richtung. Ich persönlich würde gerne irgendwann, nach ausreichenden Tests, die Klasse MT aufbohren zu "Flachanker groß", also auch 4-Gear aufnehmen. Die magnetlosen Inliner hatte ich auch schon mal ins Spiel gebracht.
Ich bin kein Freund davon, jedes Jahr ein neues Chassis aus diesen Gruppen zum Meisterschaftschassis zu küren. Damit geht jegliche Kontinuität verloren. Beispiel: der kölsche Markus. Warum ist der in Hamburg so stark gefahren? Nicht, weil er mit jedem Rennen ein besserer Fahrer geworden ist. Das war er auch schon im ersten Rennen dieses Jahr in Wuppertal. Er ist auf den zweiten Platz gefahren, weil er mit jedem Rennen seine Autos verbessert hat. Jetzt hat er endlich gut gehende Autos und kann sie leider nächste Saison einmotten. (Ab jetzt bitte gedanklich "kölsche Jung" durch einen beliebigen Neueinsteiger ersetzen, es wird fiktiv). Er muss dafür ein AFX/MT oder modernes X-Traction aufbauen. Das bedeutet zwar nicht, alles auf Null, aber er fängt doch wieder von vorne an.
Gott sei dank kann er seine geliebten Porsche im übernächsten Jahr wieder fahren. Wenn dann Faller Flachanker, danach original T-Jet, dann T-Dash an der Reihe wären, müsste er den Aufbau eines wettbewerbsmäßigen Autos jedes Jahr wieder aufs Neue beginnen. Vor allem, müsste er teilweise auf Einkaufstour gehen, um überhaupt eines dieser Chassis in seinem Besitz zu haben. Und aus einem Chassis macht niemand ein Gewinnerfahrzeug. Aus drei bis vier muss man schon auswählen können, um das Beste weiter zu tunen. Wenn Tunen verboten ist, wird das ganze zur Lotterie.
Deshalb war die Idee beim Neustart der H0m, auf Kontinuität zu setzen, d. h. die Meisterschaftsklassen durchgehend zu fahren. Ich würde gerne eine vierte Klasse ins Leben rufen, nämlich magnetlose Inliner, die sich mit der MAG+ abwechselt. Ansonsten favorisiere ich offene Klassen. Ich bin dieses Jahr extra mit einem T-Dash gefahren, um zu zeigen, dass es nicht immer ein JL T-Jet sein muss. Wenn sich das Kronenrad auf der Hinterachse nicht gelöst hätte, wäre ich beim Rennen in Stolberg zweiter geworden. Die Klassen sind nämlich gar nicht so einseitig, wie die Ergebnislisten es zeigen. Wie Markus schon schrieb, es traut sich halt keiner, aus der Reihe zu tanzen. ich schließe mich da nicht aus. Ursprünglich wollte ich Faller mit 3 mm Reifen fahren, bin aber mit der Fahrzeugabstimmung nicht fertig geworden.
Gerade bei den Magnetern sehe ich keine Veranlassung, die Klasse wieder auseinander zu ziehen. Die Leistungsdichte der Magneter ist sehr eng. Ein guter Tyco 440x2 ist schneller, als ein schlechter Mega-G. Ich probiere demnächst mal einen Tomy SG+ aus. Der müsste auch vorne mitfahren können. Gerade bei kleineren, kurvigen Strecken (RaS) kommt es sowieso eher auf den Fahrer, als auf das Auto an.
Aber das sind nur meine persönlichen Ansichten. Wenn die Mehrheit es lieber anders hätte, spricht nichts dagegen, die H0m bezüglich der zu fahrenden Chassis zu ändern. Schön ist auf jeden Fall, dass überhaupt eine Diskussion über die Zukunft der H0mstattfindet.
Gruß
Markus

