18-12-2018, 01:05
Wenn schon schnell, dann nicht mit einem Scale-Deckel, sondern so:
Viper.jpg (Größe: 14,25 KB / Downloads: 19)
In diesem Fall ist ein Viper-Chassis (Viper Jet, also ohne Haftmagnete) unter dem Lexan-Body verbaut. Aber ich habe auch die passenden Haftmagnete vorrätig, wenn es mal ganz schnell gehen soll. Ich habe mich für eine Viper entschieden, weil der Motorkopf verdreht werden kann. Motorkopf gegen die Drehrichtung verstellen, bringt zusätzliche Drehzahl. Kann man auch bei einem normalen Anker erreichen, indem man den Kollektor verdreht.
Fritz hat Recht, es gibt kaum geeigneten Bahnen, um solche Geschosse richtig ausfahren zu können. Selbst in den US werden Rennen mit solchen Fahrzeugen teilweise auf viel zu kleinen Bahnen gefahren. 30 m müssen es nicht sein, das ist schon die Länge einer kleinen Holzbahn für die 1:24 Renner mit Lexankarosserie. Aber große Kurvenradien und Geraden von 4 m Länge wären schon schön.
Die Einsteigerautos liegen preislich in der Tat auf Mega-G+ Niveau. Aber das Angebot an Tuningteilen kann die Dinger schnell teuer werden lassen. Extra starke Motormagnete, heiße Anker, extreme Haftmagnete.
Im Januar baue ich die H0-Bahn mal wieder auf. Dann darf die Viper zeigen, was sie kann. Gott sei Dank bin ich nicht der einzige im Westen, der so einen Exoten hat. Demnächst gibt es sicherlich ein Kräftemessen zwischen (zwei) Viper und hochgerüstetem Tyco 440. Auch für die 440er gibt es heftigeTuningteile.
Warum es keine Rennserien für diese Bodenraketen gibt? Ansätze hat es gegeben. Umpfi und Peter Fröbel wollten vor langer Zeit ganz schnell fahren: http://www.bluekingclub.de/9932.html
Die Autos werden irgendwann so schnell, dass das Regeln der Geschwindigkeit nicht mehr möglich ist. Es geht dann nur noch darum, das Auto so abzustimmen, dass es fast um die komplette Bahn mit Vollgas gejagt werden kann. Und das wird eben teuer. Wegen noch stärkerer Magneten, immer besseren Reifen, die gerade mal ein Rennen halten (Moosgummi mit Silikonbeschichtung). Wegen der Möglichkeit, die Übersetzung an die jeweilige Bahn anzupassen etc.
Mir persönlich macht diese extreme Jagd nach minimalen Rundenzeiten keinen Spaß. Schnell fahren ohne Haftmagnete: gerne. Auf der laaangen Gerade richtig beschleunigen, dann aber vor der Kurve rechtzeitig bremsen und mit angepasster Geschwindigkeit ums Eck fahren.
Gruß
Markus
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In diesem Fall ist ein Viper-Chassis (Viper Jet, also ohne Haftmagnete) unter dem Lexan-Body verbaut. Aber ich habe auch die passenden Haftmagnete vorrätig, wenn es mal ganz schnell gehen soll. Ich habe mich für eine Viper entschieden, weil der Motorkopf verdreht werden kann. Motorkopf gegen die Drehrichtung verstellen, bringt zusätzliche Drehzahl. Kann man auch bei einem normalen Anker erreichen, indem man den Kollektor verdreht.
Fritz hat Recht, es gibt kaum geeigneten Bahnen, um solche Geschosse richtig ausfahren zu können. Selbst in den US werden Rennen mit solchen Fahrzeugen teilweise auf viel zu kleinen Bahnen gefahren. 30 m müssen es nicht sein, das ist schon die Länge einer kleinen Holzbahn für die 1:24 Renner mit Lexankarosserie. Aber große Kurvenradien und Geraden von 4 m Länge wären schon schön.
Die Einsteigerautos liegen preislich in der Tat auf Mega-G+ Niveau. Aber das Angebot an Tuningteilen kann die Dinger schnell teuer werden lassen. Extra starke Motormagnete, heiße Anker, extreme Haftmagnete.
Im Januar baue ich die H0-Bahn mal wieder auf. Dann darf die Viper zeigen, was sie kann. Gott sei Dank bin ich nicht der einzige im Westen, der so einen Exoten hat. Demnächst gibt es sicherlich ein Kräftemessen zwischen (zwei) Viper und hochgerüstetem Tyco 440. Auch für die 440er gibt es heftigeTuningteile.
Warum es keine Rennserien für diese Bodenraketen gibt? Ansätze hat es gegeben. Umpfi und Peter Fröbel wollten vor langer Zeit ganz schnell fahren: http://www.bluekingclub.de/9932.html
Die Autos werden irgendwann so schnell, dass das Regeln der Geschwindigkeit nicht mehr möglich ist. Es geht dann nur noch darum, das Auto so abzustimmen, dass es fast um die komplette Bahn mit Vollgas gejagt werden kann. Und das wird eben teuer. Wegen noch stärkerer Magneten, immer besseren Reifen, die gerade mal ein Rennen halten (Moosgummi mit Silikonbeschichtung). Wegen der Möglichkeit, die Übersetzung an die jeweilige Bahn anzupassen etc.
Mir persönlich macht diese extreme Jagd nach minimalen Rundenzeiten keinen Spaß. Schnell fahren ohne Haftmagnete: gerne. Auf der laaangen Gerade richtig beschleunigen, dann aber vor der Kurve rechtzeitig bremsen und mit angepasster Geschwindigkeit ums Eck fahren.
Gruß
Markus

