05-01-2019, 14:32
(04-01-2019, 20:15)JU57 schrieb: ... habe meine Fallerschienen mit Granitspray lackiert und mit Seidenmattlack gerollt.Hallo JU57,
danke für das Foto, das hat echt was!!!
Eine gute Idee und eine ganz interessante Optik, bei den Faller-Schienen wirkt das an den (geradgeschittenen) Fahrbahnstößen optisch auch recht gut.
Wenn es das Spray in der Struktur noch feiner(maßstäblicher) gäbe, dann würde mir das noch besser gefallen.
In meinem ersten Foto (Beitrag ganz oben), ist mir selber erst im nachhinein aufgefallen, wie "bunt strukturiert" so ein Asphalt-Belag ja eigentlich in 1:1 ist (Schienenstücke liegen bei der Aufnahme auf der Straße).
Wie ist dein Spray aufgebaut, sind da kleine andersfarbige Partikel drin? Wie ist die Oberflächenbeschaffenheit? Gibt es so was nur als Spray?
Wenn du demnächst etwas mehr Zeit hast, ein paar Bilder mehr, von näher und etwas weiter weg, fänd ich noch gut.
Zu berücksichtigen ist ja immer, dass der Spielraum, den wir bezüglich Lackdicke haben, ja nur begrenzt ist.
Nach meinen Messungen an verschiedenen gebrauchten Fahrbahnteilen liegt die Höhen-Differenz zwischen Oberkante Stromschiene und Fahrbahnoberfläche bei den Tyco-Schienen zwischen 0,2-0,35 mm, bei Tomy 0,25-0,35, und bei Faller (auf der etwas höheren gerillten Reifenseite) 0,35-0,45. Faller hat in dieser Hinsicht offenbar die meisten Reserven.
Auszugehen ist natürlich immer von dem niedrigsten Wert, um nicht spannungslos stehen zu bleiben.
Dazu kommt noch, das bei den Autos mit stark benutzten Schleifern (die schon eine eingefahrene Rille aufweisen), die Schleifer-Außenseiten früher auf der Fahrbahn aufliegen, also auch wieder Kontaktverluste entstehen.
Wenn man also eine farbliche Oberfächen-Veränderung plant, dann sollte es beim ersten Ansatz passen (besonders bei Tyco und Tomy) und die Farbschicht so dünn wie möglich sein, wenn es nämlich nachher nicht gefällt, kann man möglicherweise nicht mehr einfach was anderes drüber malen/sprühen.
Berücksichtigen muss man auch noch den Verlust an Stromschienenhöhe, wenn man nach der Bahnlackierung die Stromschienen hinterher von Lackresten mechanisch abkratzen/abschleifen muss.
Als weitere Negativ-Variable kommt bei dem Einen oder Anderen vielleicht auch noch dazu, wieviel ist schon durch ständiges Schienen reinigen (Schmirgelpapier/Gummischleifklotz/Messingkratzer) im Laufe der Zeit von den Stromschiene schon abgetragen worden?
Wenn man da zu forsch ran geht, ist schnell alles im Eimer!
Ich reinige übrigens schon seit vielen Jahren meine Stromschienen nicht mehr, und habe trotzdem keine Kontaktprobleme - aber hat nichts direkt mit dem Thema hier - Fahrbahn-Lackierung - zu tun, ist ein anderes Thema.
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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