Hallo Klaus,
hier, wie angekündigt, mein Lochschablonen-"Rest-Bericht"
Fredl hat da mit der HT381 eine schöne Lochschablone aufgetan.
Mein neuer Versuch:
Ich habe in Ermangelung einer solchen mir schon länger Gedanken darüber gemacht, u. a. mit "Rotring"-(Tech. Zeichnen)-Lochschablonen Versuche gemacht. Allerdings waren diese wegen der zu großen Lochdurchmesser-Schritte nicht zu gebrauchen.
Aber dabei ist mir auch negativ aufgefallen, das theoretisch nur die Löcher am äußeren Rand wirklich praktikabel waren, weil sonst immer mindestens eine Achse am zu messenen Chassis ausgebaut oder ausgeclipst (kritisch bei manchen Tomy SG-Chassis-Chargen) werden müsste - das Chassis mit den beiden Achsen würde sonst verkantet. Die Maßangaben auf den amerikanischen Schablonen sind mir außerdem suspekt.
Also selber bauen, und zwar als Metall (Alu)-Loch-Streifen. Für meine Magneter-Räder (relevant sind in erster Linie die Endmaße Reifen auf Felge) benötigt man Bohrungen im Bereich von 9,0 bis 12,0mm. Für ein exaktes Messen sind Stufungen im Abstand von 0,1 mm nötig, d. h. man bräuchte von 9 bis 12 mm 31 Bohrer in Zehntel-Stufung. Da habe ich gar nicht erst begonnen, die Kosten dafür zu ermitteln.
Also habe ich (auf eine gute Feinmotorik hoffend) mit meinen 6 Bohrern in diesem Bereich und einem Kegel-Schälbohrer die Sache mal ganz optimistisch angegangen. Die nicht vorhandenen Bohrer habe ich mittels des Kegelsenkers durch vorsichtiges bohren/senken - von der Rückseite her - versucht zu erreichen.
Das Resultat:
Eine Reihe von Bohrungen ist, wie zu erwarten, durch das immer wieder erneute ansetzen/nachsenken, dann messen und dann das gleiche nochmal ... etwas zu groß geworden. Trotzdem hatte ich Glück, dass gerade die wichtigeren Bereiche recht genau geworden sind. Anfangs hatte ich, nach den ersten Fehllöchern, die optimistische Idee, es noch mal mit einer neuen Aluleiste zu versuchen, aber im Nachhinein werde ich mir diese extreme Fummelei nicht mehr antun.
Basis: Aluleiste aus Baumarkt, 18 x 1,5 mm
Was ist mir bei der Frimelei mehrmals durch den Kopf gegangen?
Ideal wäre es, in einem metallverarbeitenden Betrieb zu arbeiten, wo der Zugriff auf eine solch fein abgestufte Bohrstufen-Kette (oder mittels verstellbarer Reibahlen) möglich wäre. Vielleicht hat jemand hier im Forum gerade einen solch passenden "Traumjob"?
Dann könnte er - zwar mit viel Aufwand - einen wunderbar edlen Lochstreifen in dem für seine Raddurchmesser relevanten Bereich machen.
Klaus, ich hoffe, du findest deine Lochschablonen-Lösung!
Vielleicht ist dir ja auch diese Beschreibung eine kleine Hilfe, dir ggf. was selber zu bauen
LG
Hebi
hier, wie angekündigt, mein Lochschablonen-"Rest-Bericht"
Fredl hat da mit der HT381 eine schöne Lochschablone aufgetan.
Mein neuer Versuch:
Ich habe in Ermangelung einer solchen mir schon länger Gedanken darüber gemacht, u. a. mit "Rotring"-(Tech. Zeichnen)-Lochschablonen Versuche gemacht. Allerdings waren diese wegen der zu großen Lochdurchmesser-Schritte nicht zu gebrauchen.
Aber dabei ist mir auch negativ aufgefallen, das theoretisch nur die Löcher am äußeren Rand wirklich praktikabel waren, weil sonst immer mindestens eine Achse am zu messenen Chassis ausgebaut oder ausgeclipst (kritisch bei manchen Tomy SG-Chassis-Chargen) werden müsste - das Chassis mit den beiden Achsen würde sonst verkantet. Die Maßangaben auf den amerikanischen Schablonen sind mir außerdem suspekt.
Also selber bauen, und zwar als Metall (Alu)-Loch-Streifen. Für meine Magneter-Räder (relevant sind in erster Linie die Endmaße Reifen auf Felge) benötigt man Bohrungen im Bereich von 9,0 bis 12,0mm. Für ein exaktes Messen sind Stufungen im Abstand von 0,1 mm nötig, d. h. man bräuchte von 9 bis 12 mm 31 Bohrer in Zehntel-Stufung. Da habe ich gar nicht erst begonnen, die Kosten dafür zu ermitteln.
Also habe ich (auf eine gute Feinmotorik hoffend) mit meinen 6 Bohrern in diesem Bereich und einem Kegel-Schälbohrer die Sache mal ganz optimistisch angegangen. Die nicht vorhandenen Bohrer habe ich mittels des Kegelsenkers durch vorsichtiges bohren/senken - von der Rückseite her - versucht zu erreichen.
Das Resultat:
Eine Reihe von Bohrungen ist, wie zu erwarten, durch das immer wieder erneute ansetzen/nachsenken, dann messen und dann das gleiche nochmal ... etwas zu groß geworden. Trotzdem hatte ich Glück, dass gerade die wichtigeren Bereiche recht genau geworden sind. Anfangs hatte ich, nach den ersten Fehllöchern, die optimistische Idee, es noch mal mit einer neuen Aluleiste zu versuchen, aber im Nachhinein werde ich mir diese extreme Fummelei nicht mehr antun.
Basis: Aluleiste aus Baumarkt, 18 x 1,5 mm
Was ist mir bei der Frimelei mehrmals durch den Kopf gegangen?
Ideal wäre es, in einem metallverarbeitenden Betrieb zu arbeiten, wo der Zugriff auf eine solch fein abgestufte Bohrstufen-Kette (oder mittels verstellbarer Reibahlen) möglich wäre. Vielleicht hat jemand hier im Forum gerade einen solch passenden "Traumjob"?
Dann könnte er - zwar mit viel Aufwand - einen wunderbar edlen Lochstreifen in dem für seine Raddurchmesser relevanten Bereich machen.
Klaus, ich hoffe, du findest deine Lochschablonen-Lösung!
Vielleicht ist dir ja auch diese Beschreibung eine kleine Hilfe, dir ggf. was selber zu bauen
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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