12-03-2006, 00:25
Servus zusammen
Also dann will ich auch mal mein "Rezept" zum Umbau von Metallmodellen verraten.
Ich versuch es mal ohne Bilder, ich hoffe, ihr kommt klar...
Vorraussetzung natürlich ein geeignetes Modell und das passende Antriebschassis.
Zuerst muß das Antriebchassis in die Karosserie eingepaßt werden. Eventell müssen die hinteren Ecken der Ankerplatte abgeschnitten oder die Stege neben den Zahnrädern gekürzt werden (wie auch teilweise bei den Bauer-Autos), oder, oder, oder.
Eine kleine Besonderheit bei meinen Autos sind die Schraubstutzen - von Kunststoffröhrchen oder Ähnlichem halte ich nicht viel - ich bin Metaller...
Also habe ich mir aus Messing-Rundmaterial Ø 4.5 (erhältlich bei Conrad) richtige Gewindestutzen gedreht.
Sie sind so zwischen 4 und 6 mm lang, haben in der Mitte ein Gewinde M2 und der Außen-Ø mit 4.5 mm paßt ja schon. Vorteil dieser Vorgehensweise ist, man hat wirklich ein brauchbares Gewinde und muß auch nicht nach 50 Kundendiensten befürchten, daß die Schrauben nicht mehr halten. Übrigens lassen sich mit diesen Schraubstutzen auch abgebrochene Befestigungen bei Faller.- bzw Aurorakarossen vornehm instandsetzen.
Dann werden die Stutzen, im Normalfall zwei Stück, mit den passenden Schrauben am Antrieb montiert.
Zum Verkleben der Stutzen verwende ich UHU plus acrylit. Dieser 2-Komponenten-Kleber ist von der Konsistenz optimal, da er sich auch überkopf verarbeiten läßt und nicht nach unten tropft.
Das Antriebchassis (mit den montierten Schraubstutzen) wird ganz normal auf eine ebene Fläche gestellt, zwei kleine!! Kleckse Kleber vorne und hinten in die Karosserie und dann das ganze einfach auf das Chassis legen. Lieber etwas weniger Kleber, man kann später immer noch mal nachbessern.
Nach ca. 15 min. ist das Zeug hart und man kann den Motor abschrauben und ggf. die Verklebung nachbessern oder anständig ausformen.
Für die Einstellung des Spalts zwischen Reifen und Kotflügel kann ich zwei Möglichkeiten anbieten.
Entweder ihr zieht bei dem ersten Verkleben bewußt größere Reifen auf oder ihr legt zwischen Reifen und Radhaus entsprechende Papier.- oder Pappstreifen. Auf diese Weise ist auf jeden Fall gewährleistet, daß das Gefährt nachher auch gerade steht und keine Schlagseite aufweist.
Wenn ich vorher vom Normalfall gesprochen habe hängt dies damit zusammen, daß es nicht immer so einfach zu bewerkstelligen ist, wie gerade beschrieben. Bei manchen Modellen (z. B. Lancia Integrale) hat man für den hinteren Stutzen keinen Platz, weil das Auto einfach zu kurz ist. Hier sind dann andere Ideen gefragt. Sollte sich hier jemand versuchen, meldet euch einfach nochmal.
Viele Grüße
Joachim
Also dann will ich auch mal mein "Rezept" zum Umbau von Metallmodellen verraten.
Ich versuch es mal ohne Bilder, ich hoffe, ihr kommt klar...
Vorraussetzung natürlich ein geeignetes Modell und das passende Antriebschassis.
Zuerst muß das Antriebchassis in die Karosserie eingepaßt werden. Eventell müssen die hinteren Ecken der Ankerplatte abgeschnitten oder die Stege neben den Zahnrädern gekürzt werden (wie auch teilweise bei den Bauer-Autos), oder, oder, oder.
Eine kleine Besonderheit bei meinen Autos sind die Schraubstutzen - von Kunststoffröhrchen oder Ähnlichem halte ich nicht viel - ich bin Metaller...
Also habe ich mir aus Messing-Rundmaterial Ø 4.5 (erhältlich bei Conrad) richtige Gewindestutzen gedreht.
Sie sind so zwischen 4 und 6 mm lang, haben in der Mitte ein Gewinde M2 und der Außen-Ø mit 4.5 mm paßt ja schon. Vorteil dieser Vorgehensweise ist, man hat wirklich ein brauchbares Gewinde und muß auch nicht nach 50 Kundendiensten befürchten, daß die Schrauben nicht mehr halten. Übrigens lassen sich mit diesen Schraubstutzen auch abgebrochene Befestigungen bei Faller.- bzw Aurorakarossen vornehm instandsetzen.
Dann werden die Stutzen, im Normalfall zwei Stück, mit den passenden Schrauben am Antrieb montiert.
Zum Verkleben der Stutzen verwende ich UHU plus acrylit. Dieser 2-Komponenten-Kleber ist von der Konsistenz optimal, da er sich auch überkopf verarbeiten läßt und nicht nach unten tropft.
Das Antriebchassis (mit den montierten Schraubstutzen) wird ganz normal auf eine ebene Fläche gestellt, zwei kleine!! Kleckse Kleber vorne und hinten in die Karosserie und dann das ganze einfach auf das Chassis legen. Lieber etwas weniger Kleber, man kann später immer noch mal nachbessern.
Nach ca. 15 min. ist das Zeug hart und man kann den Motor abschrauben und ggf. die Verklebung nachbessern oder anständig ausformen.
Für die Einstellung des Spalts zwischen Reifen und Kotflügel kann ich zwei Möglichkeiten anbieten.
Entweder ihr zieht bei dem ersten Verkleben bewußt größere Reifen auf oder ihr legt zwischen Reifen und Radhaus entsprechende Papier.- oder Pappstreifen. Auf diese Weise ist auf jeden Fall gewährleistet, daß das Gefährt nachher auch gerade steht und keine Schlagseite aufweist.
Wenn ich vorher vom Normalfall gesprochen habe hängt dies damit zusammen, daß es nicht immer so einfach zu bewerkstelligen ist, wie gerade beschrieben. Bei manchen Modellen (z. B. Lancia Integrale) hat man für den hinteren Stutzen keinen Platz, weil das Auto einfach zu kurz ist. Hier sind dann andere Ideen gefragt. Sollte sich hier jemand versuchen, meldet euch einfach nochmal.
Viele Grüße
Joachim

