19-07-2020, 10:23
(18-07-2020, 22:30)mos schrieb: Moin Claus,
beim Netzteil deuten Bildname und Beschreibung auf einen herkömmlichen Trafo hin, bei dem sich die angeschlossene Elektronik auf den Gleichrcihter und gfls. einen Längsregler beschränken dürften. Damit verwundert mich die Wärmeentwicklung nicht. Der Anbieter gibt weder Wirkungsgrad noch Stromaufnahme bzw. Eingangsleistung (in V/A) preis.
Nachfragen hilft vielleicht auch hier.
Wenn man davon ausgeht, dass die LEDs mit dem Merkmal: "LED-Chip: 5054" 150 mA je LED verbrauchen und alle parallel geschaltet sind, benötigen sie eine Leistung von 9 x 150 mA = 13,5 W. Damit wäre die Kapazität des Trafos für einen kompletten LED-Streifen völlig ausreichend.
In jedem Falle solltest du den Rat meines Namenvetters berücksichtigen und die Trafos ausreichend belüften!
Hi mos,
Danke Dir für´s feedback!
ich bin ja bekennender Elektronik-Legastheniker und auch Mathe war nie mein Steckenpferd, aber nachfolgende Rechnung habe ich gerade mal aufgestellt:
Jede LED-Leiste hat 36 LEDs, davon 4 Stk. macht insgesamt 144 LEDs.
Wenn nun jede LED wirklich 150 mA zieht, wären das 21,6 A, die da am Trafo nuckeln (der nach Eva Zwerg u. entsprechend Aufdruck max. 1,67 A liefern kann).
Gut, er wird etwas warm
, aber bei einer derartigen Überlastung müsste er sich doch eigtl. spontan mit einem Rauchzeichen verabschieden, oder??? 
Kann es wirklich sein, dass ich hier 21.6 A x 12 V = 260 W brauche? Dann kann entweder mein Labornetztel in die Wandscheibe bauen (bzw. nicht, da nur 15 x 15 cm Wartungsöffnung) oder Halogenstäbe in meine Vitrine bauen (und spar mir im Winter eine Menge Heizöl)?
Oder hab ich einen Denk- / Rechenfehler (s. oben...
)??? Heißen Dung für jedwede Erleuchtung!
Wie bereits erwähnt wird es wenig Aussicht auf Erfolg haben, die Verkäufer der LED´s bzw. des Hochleistungstrafos zu kontaktieren: Ich kann kein Chinesisch und die können höchstwahrscheinlich kein Deutsch...
CU
Claus
P.S.: Ich hab gerade mal meine übrig gebliebene Reserve-LED-Leiste ans Labornetzteil gehängt: Das Amperemeter (sicher kein Präzisionsinstrument) hat seinen Zeiger nur in homöopathischer Weise bewegt (s. Beweisfoto)! Ich würde die Anzeige mal mit max. 0,2 A bewünschelruten, das wären insgesamt max. 0,8 A, d.h. das China-Netzteil wird mit 50% siener Max.-Last betrieben... Oder...?


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