24-11-2020, 13:09
Ein paar Anmerkungen aus persönlicher Erfahrung.
Fleischmann und Märklin waren Nachzieher auf dem Markt, qualitativ gut, aber spät. Der Platzhirsch war Carrera anfangs noch in Konkurrenz mit Trix (scalelectrix) und Stabo (ich glaube Polistil Lizenz). Aber Anfang der 70er war die Große Zeit der Bahnen eigentlich schon vorbei. Den großen Maßstab hatte Faller auch nicht selbst eintwickelt sondern eingekauft von Atlas.
Die 70 er stellten auch soetwas wie eine Zeitenwende dar, man schaue sich nur die Kataloge an. Kleidung, Musik und anderes konkurrierten mit dem Geld der Teenager. Ich sprech hier besonders von der gruppe der 10 bis 14jährigen. Darunter war das Terrain an Hot wheels und HitCar verloren worden. Faller hatte das Problem weder Fisch noch Fleisch zu sein. Für Modellbauer und Bahner zu groß, obwohl die Anlagen die Faller aufbaute, selbst mit den 1:100 Häusern gut aussahen, und fürs Rennen die falschen Autos, sowohl bei den Karos als auch bei Chassis, F1 und Chaparral. Weiter kamm hinzu, dass sie technisch defiziel waren. Anders als Aurora und Tyco die früh auf den Rennbetrieb setzen und sich schnell vom Stadtbahntum entfernten, verfolgte Faller im noch den pädagogisch wertvollen Ansatz.
Was ihnen neben dem Zeitgeist das Genick gebrochen hat, war das ständige Experimentieren und den Kunden als Beta-Tester zu benutzen. Das hat zum einen richtig Geld verschlungen und zum anderen die Kunden vergrault.
Fleischmann und Märklin waren Nachzieher auf dem Markt, qualitativ gut, aber spät. Der Platzhirsch war Carrera anfangs noch in Konkurrenz mit Trix (scalelectrix) und Stabo (ich glaube Polistil Lizenz). Aber Anfang der 70er war die Große Zeit der Bahnen eigentlich schon vorbei. Den großen Maßstab hatte Faller auch nicht selbst eintwickelt sondern eingekauft von Atlas.
Die 70 er stellten auch soetwas wie eine Zeitenwende dar, man schaue sich nur die Kataloge an. Kleidung, Musik und anderes konkurrierten mit dem Geld der Teenager. Ich sprech hier besonders von der gruppe der 10 bis 14jährigen. Darunter war das Terrain an Hot wheels und HitCar verloren worden. Faller hatte das Problem weder Fisch noch Fleisch zu sein. Für Modellbauer und Bahner zu groß, obwohl die Anlagen die Faller aufbaute, selbst mit den 1:100 Häusern gut aussahen, und fürs Rennen die falschen Autos, sowohl bei den Karos als auch bei Chassis, F1 und Chaparral. Weiter kamm hinzu, dass sie technisch defiziel waren. Anders als Aurora und Tyco die früh auf den Rennbetrieb setzen und sich schnell vom Stadtbahntum entfernten, verfolgte Faller im noch den pädagogisch wertvollen Ansatz.
Was ihnen neben dem Zeitgeist das Genick gebrochen hat, war das ständige Experimentieren und den Kunden als Beta-Tester zu benutzen. Das hat zum einen richtig Geld verschlungen und zum anderen die Kunden vergrault.

