20-01-2021, 11:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-01-2021, 11:17 von Fallerista.)
Hallo Mario,
vielleicht hat Deinen Vater der "Umschaltzblitz" von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt fasziniert oder das Geratter der Blechgleise oder der "Zahnradbahn-Stromabnehmer" - ich hör schon auf, als Fleischmann Besitzer war man zunehmend in der Minderheit, daher ist die alte Verteidigungslinie noch sehr präsent
.
Der Trafo ist wirklich interessant. Die drei Regler regeln ganz sanft die drei unabhängigen Gleichstromausgänge - und zwar so, dass man vor- und rückwärts fahren kann. Das Innenleben sehe ich auch zum ersten Mal und es ist schon interessant, wenn man es technisch und qualitativ mit den Faller Reglern vergleicht. Wenn die rote Markierung oben steht, ist das die Nullstellung. Nach vorne drehen = vorwärts, nach hinten = rückwärts, d.h. in der Nullstellung wird der Ausgang umgepolt. Man konnte also drei Züge unabhängig und ergonomisch angenehm mit einer Hand fahren, die man oben auf die Trafoplatte aufgelegt hat. Parallel dazu waren Weichen und Beleuchtung (oder Faller-Cafe Motor) über die beiden Wechselstrom Buchsen angeschlossen.
Natürlich kann man auch jede Faller Bahn anschließen und den Gleichstrom (spurweise) drosseln oder via Wechselstrom und Gleichrichter arbeiten. Ich hatte als Kind nie einen Faller Trafo, sondern nur dieses "Ding".
Funktionstest:
- Wechselstrom 16,5 Volt (ohne Last)
- Gleichstrom 12,2 Volt
Alles funktioniert. Super leiser Brumm, keine spürbare Wärmeabgabe. Die Belastbarkeit werde ich nicht prüfen, Prädikat: "für H0 historisch ausreichend".
Ich bin theoretisch ja ein großer Anhänger der "simplify your life" Strategie, aber leider fordern die immer gleich konsequentes Wegschmeißen. Bin schon froh, den nochmal gefunden zu haben. Hat mich und meine Einstellung zu Technik als mein "erster Controller" vielleicht mehr geprägt, als ich dachte.
LG
Christian
vielleicht hat Deinen Vater der "Umschaltzblitz" von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt fasziniert oder das Geratter der Blechgleise oder der "Zahnradbahn-Stromabnehmer" - ich hör schon auf, als Fleischmann Besitzer war man zunehmend in der Minderheit, daher ist die alte Verteidigungslinie noch sehr präsent
.Der Trafo ist wirklich interessant. Die drei Regler regeln ganz sanft die drei unabhängigen Gleichstromausgänge - und zwar so, dass man vor- und rückwärts fahren kann. Das Innenleben sehe ich auch zum ersten Mal und es ist schon interessant, wenn man es technisch und qualitativ mit den Faller Reglern vergleicht. Wenn die rote Markierung oben steht, ist das die Nullstellung. Nach vorne drehen = vorwärts, nach hinten = rückwärts, d.h. in der Nullstellung wird der Ausgang umgepolt. Man konnte also drei Züge unabhängig und ergonomisch angenehm mit einer Hand fahren, die man oben auf die Trafoplatte aufgelegt hat. Parallel dazu waren Weichen und Beleuchtung (oder Faller-Cafe Motor) über die beiden Wechselstrom Buchsen angeschlossen.
Natürlich kann man auch jede Faller Bahn anschließen und den Gleichstrom (spurweise) drosseln oder via Wechselstrom und Gleichrichter arbeiten. Ich hatte als Kind nie einen Faller Trafo, sondern nur dieses "Ding".
Funktionstest:
- Wechselstrom 16,5 Volt (ohne Last)
- Gleichstrom 12,2 Volt
Alles funktioniert. Super leiser Brumm, keine spürbare Wärmeabgabe. Die Belastbarkeit werde ich nicht prüfen, Prädikat: "für H0 historisch ausreichend".
Ich bin theoretisch ja ein großer Anhänger der "simplify your life" Strategie, aber leider fordern die immer gleich konsequentes Wegschmeißen. Bin schon froh, den nochmal gefunden zu haben. Hat mich und meine Einstellung zu Technik als mein "erster Controller" vielleicht mehr geprägt, als ich dachte.
LG
Christian

