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Die Halbwelle an sich und für sich
#12
Hallo Christian,

Sorry, ich mische mich jetzt hier schon wieder ein.

Über die Halbwellentechnologie hast du die Möglichkeit zwei Autos unabhängig voneinander auf einer Spur zu betreiben. Um dies zu erreichen gibt es aber eine Voraussetzung:
Die Betriebsspannung muss sowohl einen positiven als auch einen negativen Anteil haben. Mit dem positiven Anteil steuerst du das eine Auto, mit dem negativen Anteil das zweite Auto. Dies geschieht im schnellen zeitlichen Wechsel in einem jeweiligen Intervall. 
Es gibt durchaus weitere Gleichrichterschaltungen, z.B. den Brückengleichrichter, der die negative Halbwelle in eine positive Halbwelle umklappt. Sehr wirkungsvoll um aus Wechselspannung Gleichspannung zu machen. Damit hast du aber nur nur noch eine positive Spannung zur Verfügung und die o.a. Voraussetzung ist nicht mehr erfüllt. Ohne größeren Umbau fährt damit höchstens ein Fahrzeug.
Die Verwendung eines Kondensators zur Glättung der Spannung würde den zeitlich diskreten Wechsel verhindern, der Kondensator speichert die Spannung bis zur nächsten Halbwelle. Das führt dazu dass du sowohl eine positive als auch eine negative Spannung gleichzeitig auf der Schiene hast. Kurzschluß! Die Ausnahme ist du baust den Kondensator in das Auto nach dessen Diode ein.
Für eine 2 Kanal-Halbwellensteuerung ist m.E. der Einweggleichrichter ohne Glättung schon die einzige Möglichkeit.

Was theoretisch möglich ist, ist dass man die Frequenz der Steuerspannung ändert. Oder hat schonmal jemand versucht die Sinusspannung durch eine Rechteckspannung zu ersetzen, und damit das zeitliche zur Verfügung stehende Intervall voll auszunutzen? Dann könnte man a) die Amplitude oder b) die zeitliche Länge der Spannung ändern. Stichwort PWM.

Viele Grüße
finbar
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Nachrichten in diesem Thema
Die Halbwelle an sich und für sich - von mos - 19-11-2021, 12:52
RE: Die Halbwelle an sich und für sich - von finbar - 20-11-2021, 12:40

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