17-05-2022, 19:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17-05-2022, 19:05 von Fallerista.)
Lieber Finbar,
vielen Dank, dass Du das noch einmal so ausführlich für uns ausgearbeitet hast. Deine Werte werfen im Ergebnis immer noch die aus der Praxis resultierenden Fragen auf, die ich am Montag schon hatte (Klugscheißermodus an):
1) Du kommst bei 16 Volt Wechselstrom auf 11 Volt Effektivwert für die Halbwelle (d.h. dem einer Gleichspannung entsprechenden
Wert) Unsere Autos fahren bei Halbwelle allerdings deutlich langsamer als bei 11 Volt Gleichspannung. Am Montag haben wir
zum Beispiel gesehen, dass ein T-jet bei Halbwelle gerade noch läuft. Bei 11 Volt Gleichstrom ist der gleiche T-Jet aber noch sehr
flott unterwegs, ich fahre alle meine T-jets auf der Bergrennstrecke bei 12 Volt und da sind sie noch recht flott unterwegs.
2) Die von Dir herangezogenen 16 Volt sind der Wechselstrom Ausgangswert des Trafos, aus dem er 11 Volt für EINE Halbwelle
machen soll. Gleichzeitig speist der Trafo ja noch die zweite Halbwelle für das zweite Auto. Dies bedeutet, das aus 16 Volt
Effektivspannung des Trafos zweimal 11 Volt Effektivspannung für die beiden mit Halbwelle laufenden Fahrzeuge werden. Wie soll das gehen?
Wenn man in die von Dir angewendete Formel hingegen nur die Spitzenspannung der jeweiligen positiven oder negativen Sinuswelle einsetzt ergibt sich folgende Rechnung:
16 Volt/2= 8 Volt
8 x 1,44 = 11,312 Spitzenwert der positiven oder negativen Sinuskurve
11,312 Volt abzüglich 0,6 Volt Diodenverlust = 10,7 Volt
10,7/2 = 5,35 Volt
Und so fahren sie auch mit dem grauen Faller Trafo 4016
.
Wenn man jetzt den Faller 3740 mit 18 Volt nimmt ergibt sich:
18/2= 9 Volt
9 x 1,44 = 12,96
12,96 - 0,6 = 12,36
12,36/2 = 6,18 Volt
Ein Quentchen mehr, dass sich gerade beim T-jet in der Praxis sehr wohltuend erweist.
Auf der Zeichnung in dem von Dir angegebenen Link ist auch schön dargestellt, dass die Spitzenspannung S, die als Eingangswert genommen wird, nur die jeweils eine Hälfte der Sinuskurve ist.
Eine Elektriker-Faustregel für den Effektivwert der Halbwelle ist übrigens 70% der auf die Halbwelle entfallenden Effektivleistung:
18 Volt/2 = 9 Volt
9 Volt x 0,7 = 6,3 Volt
Klugscheißermodus aus
Vorschlag zur Beweisführung:
- Performancevergleich desselben Autos bei Halbwelle und Gleichstrom beim gleichen Effektivwert oder
- Messung mit einem Messgerät, das Halbwelle kann
So alt die kleinen Kisten und noch voller Geheimnisse.
Heute Nacht geht es erstmal dem Buchsbaumzünsler an die Gurgel - endlich habe ich mal die Raupenphase erwischt und kann etwas dezimieren.
vielen Dank, dass Du das noch einmal so ausführlich für uns ausgearbeitet hast. Deine Werte werfen im Ergebnis immer noch die aus der Praxis resultierenden Fragen auf, die ich am Montag schon hatte (Klugscheißermodus an):
1) Du kommst bei 16 Volt Wechselstrom auf 11 Volt Effektivwert für die Halbwelle (d.h. dem einer Gleichspannung entsprechenden
Wert) Unsere Autos fahren bei Halbwelle allerdings deutlich langsamer als bei 11 Volt Gleichspannung. Am Montag haben wir
zum Beispiel gesehen, dass ein T-jet bei Halbwelle gerade noch läuft. Bei 11 Volt Gleichstrom ist der gleiche T-Jet aber noch sehr
flott unterwegs, ich fahre alle meine T-jets auf der Bergrennstrecke bei 12 Volt und da sind sie noch recht flott unterwegs.
2) Die von Dir herangezogenen 16 Volt sind der Wechselstrom Ausgangswert des Trafos, aus dem er 11 Volt für EINE Halbwelle
machen soll. Gleichzeitig speist der Trafo ja noch die zweite Halbwelle für das zweite Auto. Dies bedeutet, das aus 16 Volt
Effektivspannung des Trafos zweimal 11 Volt Effektivspannung für die beiden mit Halbwelle laufenden Fahrzeuge werden. Wie soll das gehen?
Wenn man in die von Dir angewendete Formel hingegen nur die Spitzenspannung der jeweiligen positiven oder negativen Sinuswelle einsetzt ergibt sich folgende Rechnung:
16 Volt/2= 8 Volt
8 x 1,44 = 11,312 Spitzenwert der positiven oder negativen Sinuskurve
11,312 Volt abzüglich 0,6 Volt Diodenverlust = 10,7 Volt
10,7/2 = 5,35 Volt
Und so fahren sie auch mit dem grauen Faller Trafo 4016
. Wenn man jetzt den Faller 3740 mit 18 Volt nimmt ergibt sich:
18/2= 9 Volt
9 x 1,44 = 12,96
12,96 - 0,6 = 12,36
12,36/2 = 6,18 Volt
Ein Quentchen mehr, dass sich gerade beim T-jet in der Praxis sehr wohltuend erweist.
Auf der Zeichnung in dem von Dir angegebenen Link ist auch schön dargestellt, dass die Spitzenspannung S, die als Eingangswert genommen wird, nur die jeweils eine Hälfte der Sinuskurve ist.
Eine Elektriker-Faustregel für den Effektivwert der Halbwelle ist übrigens 70% der auf die Halbwelle entfallenden Effektivleistung:
18 Volt/2 = 9 Volt
9 Volt x 0,7 = 6,3 Volt
Klugscheißermodus aus
Vorschlag zur Beweisführung:
- Performancevergleich desselben Autos bei Halbwelle und Gleichstrom beim gleichen Effektivwert oder
- Messung mit einem Messgerät, das Halbwelle kann

So alt die kleinen Kisten und noch voller Geheimnisse.
Heute Nacht geht es erstmal dem Buchsbaumzünsler an die Gurgel - endlich habe ich mal die Raupenphase erwischt und kann etwas dezimieren.

