5. Ergänzung: der Chaparral 2F (1967)
Dieser Chaparral ist für viele von uns ein "guter alter Bekannter" aus Kindertagen. Denn wer kennt ihn nicht, geliebt oder ungeliebt, den Faller-Chaparral. Meiner war grün. Der lief immer nur dann gut, wenn man mindestens eine Stunde (ohne Pause!) mit ihm rumheizte und man ihn so erst mal ins "Reifenfenster" bekam.
Jim Hall´s 2F sah deutlich anders aus als alle anderen Chaparrals vor ihm. Nicht mehr die schönen fließenden Linien, die besonders 2D und 2E/G auszeichneten. Der 2F vereinte aber die Erkenntnisse aus 2D und 2E. Es war das Fahrzeug, das bei der Marken-WM 1967 zum Einsatz kam. Nach dem, was ich über den 2F herausgefunden habe, gewann er 5 seiner 8 Rennen. Allerdings gab es immer noch viele Probleme mit dem 3-Gang-Automatik-Getriebe. Zum Ende der Saison änderte die FIA das Reglement und der Wagen musste nach nur wenigen Renneinsätzen in Rente.
Die Karosserie des Faller-Chaparral, die ich hier als Basis verwendet habe, ist für die Achsbreiten der von mir eingesetzten Magneter einfach viel zu schmal. Weil mit verbreiteren Kotflügeln seine gesamte Linienführung verloren gegangen wäre, wurde er komplett verbreitert, je Seite mit 1,5mm Polystyrol-Platten. Im dem Zuge hat er auch noch ein komplett anderes Heck bekommen. Was Faller da gemacht hatte war komplett daneben. Die hatten ihm, anscheinend in Anlehnung an den Vorgänger 2E, ein Phantasie-Heck spendiert. Durch die durchgängige Verbreiterung wurde auch eine typische Einrissstelle früherer Tage (am vorderen Kotflügel)
praktischerweise gleich mitrepariert. So ist er jetzt 32,5mm breit, statt der 29,5 des Faller-Originals.
Den ersten neu gebauten Heckspoiler hatte ich bei Testfahrten des halbfertigen Wagens sehr früh gekillt. Der zweite ist in Querschnitt und Geometrie deutlich stabiler ausgelegt. So läuft er jetzt schon ein paar Monate problemlos ohne Abbrüche.
Der kleine Lufteinlass auf der Motorhaube fehlte am Faller-Modell.
gut sichtbar die hervorstehenden Räder
Vergleich mit dem schmalen Faller-Original
links das "falsche" Faller-Heck
Link, noch etwas Lesestoff zu den Chaparrals-Typen: Kurzer Blick mit Infos über die 2er-Sportwagen
Dieser Chaparral ist für viele von uns ein "guter alter Bekannter" aus Kindertagen. Denn wer kennt ihn nicht, geliebt oder ungeliebt, den Faller-Chaparral. Meiner war grün. Der lief immer nur dann gut, wenn man mindestens eine Stunde (ohne Pause!) mit ihm rumheizte und man ihn so erst mal ins "Reifenfenster" bekam.

Jim Hall´s 2F sah deutlich anders aus als alle anderen Chaparrals vor ihm. Nicht mehr die schönen fließenden Linien, die besonders 2D und 2E/G auszeichneten. Der 2F vereinte aber die Erkenntnisse aus 2D und 2E. Es war das Fahrzeug, das bei der Marken-WM 1967 zum Einsatz kam. Nach dem, was ich über den 2F herausgefunden habe, gewann er 5 seiner 8 Rennen. Allerdings gab es immer noch viele Probleme mit dem 3-Gang-Automatik-Getriebe. Zum Ende der Saison änderte die FIA das Reglement und der Wagen musste nach nur wenigen Renneinsätzen in Rente.
Die Karosserie des Faller-Chaparral, die ich hier als Basis verwendet habe, ist für die Achsbreiten der von mir eingesetzten Magneter einfach viel zu schmal. Weil mit verbreiteren Kotflügeln seine gesamte Linienführung verloren gegangen wäre, wurde er komplett verbreitert, je Seite mit 1,5mm Polystyrol-Platten. Im dem Zuge hat er auch noch ein komplett anderes Heck bekommen. Was Faller da gemacht hatte war komplett daneben. Die hatten ihm, anscheinend in Anlehnung an den Vorgänger 2E, ein Phantasie-Heck spendiert. Durch die durchgängige Verbreiterung wurde auch eine typische Einrissstelle früherer Tage (am vorderen Kotflügel)
praktischerweise gleich mitrepariert. So ist er jetzt 32,5mm breit, statt der 29,5 des Faller-Originals. Den ersten neu gebauten Heckspoiler hatte ich bei Testfahrten des halbfertigen Wagens sehr früh gekillt. Der zweite ist in Querschnitt und Geometrie deutlich stabiler ausgelegt. So läuft er jetzt schon ein paar Monate problemlos ohne Abbrüche.
Der kleine Lufteinlass auf der Motorhaube fehlte am Faller-Modell.
gut sichtbar die hervorstehenden Räder
Vergleich mit dem schmalen Faller-Original
links das "falsche" Faller-Heck
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"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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