21-11-2023, 20:56
Hallo finbar, Hallo Kollegen,
es freut mich, dass Euch die beleuchteten Zwerge gefallen.
Beleuchtete Fahrzeuge, sei es AMS, Car System oder RC 1/87 haben mich schon immer gereizt.
Es werden wohl nun schon fast 100 Modelle sein, die ich seit 2009 beleuchtet habe.
Mal mehr, mal weniger erfolgreich.
Ich habe alle erdenklichen Leuchtquellen irgendwann schon mal verbaut,fertig bedrahtete LEDs, Microlämpchen und seit geraumer Zeit selbst gelötete SMD- LEDs aller Baugrößen.
Das geht auch ganz gut, wenn man die richtigen Hilfsmittel hat.
Zunächst natürlich eine Loetstation mit feiner Spitze, gutes Elektronik-Lot sowie eine feine Pinzette.
Ganz wichtig, um erfolgreich arbeiten zu können, ist eine gute Unterlage.
Ich benutze dazu einen Stahlklotz mit geschliffener Oberfläche.
Auf diesen klebe ich einen Streifen doppelseitiges Klebeband.
Darauf kann man dann die SMD-LEDs mit den Loetpads nach oben fixieren.
Zuerst verzinne ich den Lackdraht (0,2 mm Durchmesser) dann die Loetpads.
Ich loete immer mit 400 Grad, heiß und schnell.
Drahtende dann an die Lötstelle mit Pinzette führen und beides kurz mit der Loetspitze kontaktieren.
Früher habe ich das sogar ohne Lupenlampe hingekriegt , heute gehts ohne gar nicht.
Die benötigten SMD-Widerstaende ( für jede LED ein eigener passender Widerstand) löte ich auf ein kleines Stück Platine, welches ich spaeter beim Einbau in die Karosserie klebe.
Die Montage der LEDs an der Karosserie ist je nach Modell dann unterschiedlich.
Bei Modellen mit Glaseinsätzen (Diplomat, 17m, BMW CS) kann man die LEDs von hinten ankleben.
Bei Modellen ohne Einsatz bohre ich ein passendes Loch in den angedeuteten Scheinwerfer, so dass die LED gerade so hineinpasst und verklebe sie mit Sekundenkleber. Spaeter kommt dann ein wenig Harz darüber, um das Scheinwerferglas zu imitieren. Bei den Rückleuchten mache ich es genauso.
Die Kunst besteht immer darin, dass es stimmig aussieht. Die LEDs müssen an den Stellen platziert werden, wo das Vorbild auch leuchtet und immer schön symmetrisch anbringen.
Dann schließe ich die LEDs an den Decoder an. Über diesen kann ich dann dimmen oder einzelne LED-Paare unterschiedlichen Kanälen zuordnen.
Es gibt dann noch verschiedene Effekt-Optionen, die am Decoder einstellbar sind. Bei den Fahrzeugen ist es aber dann immer die Blinkfunktion, die interessant ist ( für Einsatzleuchten oder Blinker).
Ich habe hier ein altes Wiking Müllauto, dass ich demnächst mal motorisieren und beleuchten möchte.
Da werde ich mal eine Foto-Doku machen bei der Umsetzung. Da wird vielleicht einiges verständlicher, was ich hier jetzt geschrieben habe.
Gruß Fritz
es freut mich, dass Euch die beleuchteten Zwerge gefallen.
Beleuchtete Fahrzeuge, sei es AMS, Car System oder RC 1/87 haben mich schon immer gereizt.
Es werden wohl nun schon fast 100 Modelle sein, die ich seit 2009 beleuchtet habe.
Mal mehr, mal weniger erfolgreich.
Ich habe alle erdenklichen Leuchtquellen irgendwann schon mal verbaut,fertig bedrahtete LEDs, Microlämpchen und seit geraumer Zeit selbst gelötete SMD- LEDs aller Baugrößen.
Das geht auch ganz gut, wenn man die richtigen Hilfsmittel hat.
Zunächst natürlich eine Loetstation mit feiner Spitze, gutes Elektronik-Lot sowie eine feine Pinzette.
Ganz wichtig, um erfolgreich arbeiten zu können, ist eine gute Unterlage.
Ich benutze dazu einen Stahlklotz mit geschliffener Oberfläche.
Auf diesen klebe ich einen Streifen doppelseitiges Klebeband.
Darauf kann man dann die SMD-LEDs mit den Loetpads nach oben fixieren.
Zuerst verzinne ich den Lackdraht (0,2 mm Durchmesser) dann die Loetpads.
Ich loete immer mit 400 Grad, heiß und schnell.
Drahtende dann an die Lötstelle mit Pinzette führen und beides kurz mit der Loetspitze kontaktieren.
Früher habe ich das sogar ohne Lupenlampe hingekriegt , heute gehts ohne gar nicht.
Die benötigten SMD-Widerstaende ( für jede LED ein eigener passender Widerstand) löte ich auf ein kleines Stück Platine, welches ich spaeter beim Einbau in die Karosserie klebe.
Die Montage der LEDs an der Karosserie ist je nach Modell dann unterschiedlich.
Bei Modellen mit Glaseinsätzen (Diplomat, 17m, BMW CS) kann man die LEDs von hinten ankleben.
Bei Modellen ohne Einsatz bohre ich ein passendes Loch in den angedeuteten Scheinwerfer, so dass die LED gerade so hineinpasst und verklebe sie mit Sekundenkleber. Spaeter kommt dann ein wenig Harz darüber, um das Scheinwerferglas zu imitieren. Bei den Rückleuchten mache ich es genauso.
Die Kunst besteht immer darin, dass es stimmig aussieht. Die LEDs müssen an den Stellen platziert werden, wo das Vorbild auch leuchtet und immer schön symmetrisch anbringen.
Dann schließe ich die LEDs an den Decoder an. Über diesen kann ich dann dimmen oder einzelne LED-Paare unterschiedlichen Kanälen zuordnen.
Es gibt dann noch verschiedene Effekt-Optionen, die am Decoder einstellbar sind. Bei den Fahrzeugen ist es aber dann immer die Blinkfunktion, die interessant ist ( für Einsatzleuchten oder Blinker).
Ich habe hier ein altes Wiking Müllauto, dass ich demnächst mal motorisieren und beleuchten möchte.
Da werde ich mal eine Foto-Doku machen bei der Umsetzung. Da wird vielleicht einiges verständlicher, was ich hier jetzt geschrieben habe.
Gruß Fritz

