Hallo Micha,
Ich will einmal versuchen, deine Frage nach einer Zusatzeinspeisung aus meiner Sicht zu beantworten.
Das geregelte Labornetzgerät stellt dir eine konstante Spannung zur Verfügung, unabhängig davon wie stark es belastet wird, d.h. egal welcher Strom fließt; an den Ausgangsklemmen des Netzgerätes hast du eine konstante Spannung.
Bei unseren Fahrbahnen sind die Stromschienen jedoch keine idealen Leiter, sobald durch diese ein Strom fließt, setzen die Stromschienen dem fließenden Strom einen Widerstand entgegen. Hinzu kommen Übergangswiderstände von einer Stromschiene zu nächsten. Diese beiden Widerstände addieren sich, ausgehend von der Einspeiseschiene, immer weiter auf und an jedem Widerstand fällt, abhängig von der Höhe des fließenden Stroms, eine geringe Spannung ab, sodaß du letztlich am Punkt der am weitesten von der Einspeiseschiene entfernt ist, die geringste Spannung zur Verfügung hast. Zwar sind die Widerstände gering und somit ist die daran abfallende Spannung ebenfalls gering, aber sie addieren sich von Schiene zu Schiene. Als Beispiel nehme ich einmal an, daß an jeder Schiene eine Spannung von 0,01 Volt abfällt. Nach 10 Schienen hast du dann insgesamt 0,1 Volt weniger zur Verfügung, das merkst du vermutlich nicht. Nach 100 Schienen sind es 1 Volt, die dir fehlen, das merkst du dann schon.
Die Auswirkung eines Spannungsabfalls an den Schienen wird eben durch eine Zusatzeinspeisung reduziert. Auch bleiben die Übergangswiderstände von Schiene zu Schiene nicht konstant, insbesondere, wenn man eine mögliche Korrosion berücksichtigt.
Abhängig von der Länge der Tracks und dem fließenden Strom macht eine Zusatzeinspeisung in meinen Augen durchaus Sinn. Bei Bedarf würde ich bei der Hälfte des Tracks eine zusätzliche Einspeisung vornehmen, dann wieder bei der nun neuen Hälfte usw.
Vier Chaostasten könnten beispielsweise in Reihe geschaltet werden, jede einzelne unterbricht dann den Strom vom Netzgerät zur Bahn.
Viele Grüße
finbar
Ich will einmal versuchen, deine Frage nach einer Zusatzeinspeisung aus meiner Sicht zu beantworten.
Das geregelte Labornetzgerät stellt dir eine konstante Spannung zur Verfügung, unabhängig davon wie stark es belastet wird, d.h. egal welcher Strom fließt; an den Ausgangsklemmen des Netzgerätes hast du eine konstante Spannung.
Bei unseren Fahrbahnen sind die Stromschienen jedoch keine idealen Leiter, sobald durch diese ein Strom fließt, setzen die Stromschienen dem fließenden Strom einen Widerstand entgegen. Hinzu kommen Übergangswiderstände von einer Stromschiene zu nächsten. Diese beiden Widerstände addieren sich, ausgehend von der Einspeiseschiene, immer weiter auf und an jedem Widerstand fällt, abhängig von der Höhe des fließenden Stroms, eine geringe Spannung ab, sodaß du letztlich am Punkt der am weitesten von der Einspeiseschiene entfernt ist, die geringste Spannung zur Verfügung hast. Zwar sind die Widerstände gering und somit ist die daran abfallende Spannung ebenfalls gering, aber sie addieren sich von Schiene zu Schiene. Als Beispiel nehme ich einmal an, daß an jeder Schiene eine Spannung von 0,01 Volt abfällt. Nach 10 Schienen hast du dann insgesamt 0,1 Volt weniger zur Verfügung, das merkst du vermutlich nicht. Nach 100 Schienen sind es 1 Volt, die dir fehlen, das merkst du dann schon.
Die Auswirkung eines Spannungsabfalls an den Schienen wird eben durch eine Zusatzeinspeisung reduziert. Auch bleiben die Übergangswiderstände von Schiene zu Schiene nicht konstant, insbesondere, wenn man eine mögliche Korrosion berücksichtigt.
Abhängig von der Länge der Tracks und dem fließenden Strom macht eine Zusatzeinspeisung in meinen Augen durchaus Sinn. Bei Bedarf würde ich bei der Hälfte des Tracks eine zusätzliche Einspeisung vornehmen, dann wieder bei der nun neuen Hälfte usw.
Vier Chaostasten könnten beispielsweise in Reihe geschaltet werden, jede einzelne unterbricht dann den Strom vom Netzgerät zur Bahn.
Viele Grüße
finbar

