21-01-2025, 17:51
(20-01-2025, 22:14)Hebi schrieb: Hallo Jungs,Fortsetzung von Seite 1, Chaparral 2K:
hier ein Zwischenbericht von meinem Nachzügler zu meinem Chaparral-Projekt aus 2022.
Die große Abdeckplatte ist mit den Seitenteilen verklebt, im rechten Bild sind die Heckspoiler-Seitenteile angeklebt (gefertigt nach Fotos vom 2K-Original), aus PS, 1mm dick - dazu der vorbereitete Heckflügel
Spachtelmasse (Revell) für saubere Übergänge an den Verbindungsstellen.
Die beiden kleinen vorderen Flügel über der Vorderachse sind jetzt auch dran.
Durch das viele Geschmirgel und Gefeile sieht das Chassis gerade eher wie ein Offroad aus, der Pilot hat seinen Kopf auch schon aus der Schußlinie gebracht...
Motorabdeckung vorbereitet + Hohlraum für Motorbügel ausgefräst (zunächst länger gefertigt um beim Arbeiten das Teil besser halten zu können)
Die beiden Basis-Miniteile für den Überrollbügel, aus PS, 1,5mm dick.
Weil nur ca. 3x4mm groß erst mal 2 PVC-Leisten aus dem Baumarkt mit doppelseitigem Teppichklebeband zusammen geklebt, um sie dann mit dem Multitool mit kleinem Kreissägeblatt (D=20mm, nur 0,3mm dick, ein Superwerkzeug für den akuraten Zuschnitt Kunststoff-Miniteilen) zuschneiden zu können. Das Zusammenkleben hat außerdem den Vorteil, das beide Teile gleich werden.
Dann sollen die beiden Teilchen auch noch verrundete Kanten bekommen. Das war dann besonders schwierig, weil festhalten und die gleichen Stellen befeilen war ziemlich nervig.
Das symetrische Aufkleben der auch noch zueinander geneigten Miniteile auf der Motorabdeckung war dann auch nicht so leicht wie erhofft.
Auf dem rechten Foto sind die beiden aufgeklebten Halter für den Überrollbügel zu sehen.
Und zu guter Letzt dann noch den starren Überrollbügel zwischen die geneigt aufgeklebten Teile zu bekommen (aus Büroklammer geformt) ohne dass das Ganze auseinander bricht, das hat mehr Geduld erfordert als zu dem Zeitpunkt noch übrig war. Aber dank Sekundenkleber-Aktivator und besonders wegen des Granulatfüllmaterials war alles bombenfest.
erst Füllerspray, danach grundiert.
Hier sind noch die schräg in die Seitenkästen verlaufenden Öffnung zu sehen. War viel Konzentration nötig, beide Öffnungen parallel zueinander und exakt gleich zu fräsen/feilen.
Die Karosse sitzt so gut auf dem LL-M Chassis dass sie, wenn man nicht gerade mit max. Geschwindigkeit fährt, nicht runterfliegt.
Im Moment passt nicht einmal ein 1mm dickes Doppelklebeband dazwischen. Da muss ich noch eine Lösung für die Befestigung finden.
Ein paar Daten:
Hinterachsbreite=32mm, Achsabstand=41,5mm,
Die Karosserie wiegt 4,3g (durch den inneren Aufbau) und ist damit 1,6g schwerer als Tyco-F1 Original, was aber durch den tieferen Schwerpunkt vermutlich mehr als egalisiert wird.
Die Bodenfreiheit ist 0,15mm (mit MS-Fühlerlehre über Stromschiene gemessen).
Mit Silikonreifen habe ich das (auf feste Vorderachslagerung umgebaute) Chassis noch nicht getestet, weil es selbst mit den schmäler geschnittenen ca. 15 Jahre alten LifeLike-Originalreifen auch in meinen vielen engen 6"- Kurven sehr schnell ist. Der 3,5mm längere Achsabstand bewirkt anscheinend, das es im Grenzbereich gutmütiger bleibt, es bricht jedenfalls deutlich weniger an der Hinterachse aus, als vorher (die VA ist von hinter dem Führungsstift jetzt fast mittig über den Führungsstift gerückt).
Aktueller Zustand, nochmal der Höhen-Vergleich mit dem Serien-Tyco F1-Modell
Es fehlt natürlich noch einiges an kleinen Anbauteilen und andere Detail-Bearbeitungen, u. a. bekommt der Fahrer für den Indy-Dauerspeed von über 370km/h eine genügend hohe Verglasung ans Cockpit.
Es sind auch noch kleinere Spachtel-Nacharbeiten nötig, aber das Gröbste ist geschafft.
Bis hierher bin ich zufrieden, hoffe, das ich dann den Deckel beim Lackieren (absolut nicht meine Lieblingsdisziplin) nicht durch einen zu dicken Lackauftrag versaue.
Die finale Lackierung muss aber noch warten bis die Tage wieder deutlich wärmer werden.
Den Füller, die Grundierung und die dünne erste Lackschicht habe ich in meiner Garagenwerkstatt bei nur ca. 5°C mit leicht angewärmten Spraydosen und Modell gemacht.Die Oberfläche ist nur so einigermaßen geworden, aber wird ja ohnehin für den Schlusslack nochmal leicht angeschliffen.
Auch die Sponsor-Abbildungen müssen erst noch gemacht werden.
Bilder vom finalen Modell kommen dann voraussichtlich nach den ersten warmen 15°-20° Tagen im März oder April.
Konnte nicht alles in den Bericht reinpacken, ist sowieso schon sehr lang geworden. Daher falls offene Fragen, bitte gerne stellen.
Würde mich sehr freuen, wenn der Bericht dazu beiträgt, den evtl. vorhandenen Traum vom eigenen Modell, zu befeu
ern.BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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