21-01-2025, 19:06
Hallo Lutz,
Es gibt viele Elektronik Versender, die den entsprechenden Kupferlackdraht in homöopatischen Mengen anbieten, z.B. Reichelt 100g 0,1mm zu etwa 10€. Suche einfach nach Cul.
Die Ankerstege ausdünnen habe ich nicht gemacht, dazu kann ich nichts sagen. Du denkst vermulich an die Massenträgheit? Bedenke aber auch, daß letztendlich das Eisen der Ankerpole magnetisiert wird und du mit einem Ausdünnen den Magnetfluß beeinträchtigst. Die Gplus Motoren gibt es z.B. mit 12-fach laminierten oder 13-fach laminierten Stack, wobei der 13-fache in meinen Augen etwas stärker ist.
Getimte Kommutatoren gibt es für Gplus Motoren meines Wissens nach nicht. Drehen des Kommutators wäre der Weg.
Die Varianz der Wicklungen sollte möglichst gering sein, hier in Europa nimmt man die Anzahl der Windungen als Maß, in USA nimmt man eher die Drahtlänge und damit verbunden eine bestimmte Ohmzahl des Drahtes als Indikator. Ziel ist möglichst gleiche Ohmzahl für alle drei Pole. Allerdings ist der Draht in meinen Augen nicht immer homogen, weshalb ich die Windungsanzahl bevorzuge.
Du redest von Ankerplatten, also von Flachanker-Motoren? Hier gelten andere Gegebenheiten. Ich habe zwar oben zur Veranschaulichung einen getimeden Pancake Kommutator gezeigt. Da dies allerdings nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat, schlage ich vor, dazu einen eigenen Threat zu erstellen, sobald du Pancakes wickeln möchtest.
Damit ist die Zauberberufsschule erstmal vorbei und jetzt geht es an die Praxis. Trau dich.
Viele Grüße
finbar
Es gibt viele Elektronik Versender, die den entsprechenden Kupferlackdraht in homöopatischen Mengen anbieten, z.B. Reichelt 100g 0,1mm zu etwa 10€. Suche einfach nach Cul.
Die Ankerstege ausdünnen habe ich nicht gemacht, dazu kann ich nichts sagen. Du denkst vermulich an die Massenträgheit? Bedenke aber auch, daß letztendlich das Eisen der Ankerpole magnetisiert wird und du mit einem Ausdünnen den Magnetfluß beeinträchtigst. Die Gplus Motoren gibt es z.B. mit 12-fach laminierten oder 13-fach laminierten Stack, wobei der 13-fache in meinen Augen etwas stärker ist.
Getimte Kommutatoren gibt es für Gplus Motoren meines Wissens nach nicht. Drehen des Kommutators wäre der Weg.
Die Varianz der Wicklungen sollte möglichst gering sein, hier in Europa nimmt man die Anzahl der Windungen als Maß, in USA nimmt man eher die Drahtlänge und damit verbunden eine bestimmte Ohmzahl des Drahtes als Indikator. Ziel ist möglichst gleiche Ohmzahl für alle drei Pole. Allerdings ist der Draht in meinen Augen nicht immer homogen, weshalb ich die Windungsanzahl bevorzuge.
Du redest von Ankerplatten, also von Flachanker-Motoren? Hier gelten andere Gegebenheiten. Ich habe zwar oben zur Veranschaulichung einen getimeden Pancake Kommutator gezeigt. Da dies allerdings nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat, schlage ich vor, dazu einen eigenen Threat zu erstellen, sobald du Pancakes wickeln möchtest.
Damit ist die Zauberberufsschule erstmal vorbei und jetzt geht es an die Praxis. Trau dich.
Viele Grüße
finbar

