14-05-2025, 09:30
Hi,
noch ein paar Erfahrungen mit dem ST-7 und ST-8.
Das ST-8 ist als Ersatz für das Slimline-Chassis gedacht. Der Aufbau ist zwar im Prinzip mit dem ST-7 identisch, die Hinterachse liegt aber weiter hinten, es gibt vorne 3 Achsbohrungen (die allerdings wegen der großen Räder recht hoch liegen) und die Schraublöcher liegen weiter auseinander. Es läßt sich also nicht für normale T-Jet Karosserien verwenden. Für eigene Projekte kann es aber durchaus nützlich sein, z.B. ältere Formel-Rennwagen.
Das ST-7 kann theoretisch direkt als Ersatz für ein T-Jet Chassis verwendet werden. Die guten Fahreigenschaften wurden bereits beschrieben. Meiner Erfahrung nach sind aber ein paar Anpassungen nötig. Bei meinen ST-7 streifen die Vorderreifen an den Schleifern. Da sollte JAG-Hobbies an den Felgen nachbessern. Wenn man originale T-Jet Felgen oder Vincents verwendet passiert das nicht. Allerdings ist es nicht so einfach, die Felgen von der Achse zu bekommen. Die sitzen bombenfest. Ohne Abzieher fast unmöglich die zerstörunsfrei abzubekommen. Wenn die Felgen dann von der Achse sind stellt man fest, daß der Achsdurchmesser nicht bei den für T-Jets üblichen 1,6 mm, sondern nur bei 1,58 mm liegt. Original T-Jet oder Vincent Felgen, die noch nicht auf eine 1,6mm-Achse gesteckt waren, halten trotzdem. Ich habe etliche Dash Felgen. Die müßte man aufkleben. Deshalb besser gleich die Achsführungen etwas aufbohren und 1,6 mm Achsen verwenden.
Die Schleifer sind, wie auch beim UL2 oder neueren AW, nach innen gewölbt, haben nur an einem winzigen Punkt vorne Kontakt mit dem Stromleiter. Deshalb erst einmal die Schleifer flach schleifen, damit eine größere Kontaktfläche, vorallem auch in Kurven, entsteht. Allein dadurch laufen die Chassis deutlich schneller. Es lohnt sich auch die sehr weichen Schleiferfedern zu ersetzen.
Die Schleifer sind unnötig lang, sie ragen ein wenig weiter nach vorne als die der Original T-Jets. Damit ist das ST-7 für viele MEV Karosserien ungeeignet. Schade.
Ein weiterer Punkt, der mir im Fahrbetrieb unangehm aufgefallen ist, ist der, daß die Magnetplättchen frei nach oben und unten verschiebbar sind. Es gibt keinen Anschlag nach unten. Es ist mir mehrmals passiert, daß in Kurven die Magnete vom Stromleiter angezogen wurden und sich ganz nach unten verschoben haben. Mit Magnet auf Stromleiter fährt das Fahrzeug natürlich nicht mehr... Ein dünner Streifen Plastik oder Karton aufgeklebt schafft Abhilfe.
Bis auf die Macken ist das ST-7 eine Bereicherung. Vorallem durch die kleinen Abmessungen ergeben sich für Resinatoren neue Möglichkeiten...
Grüßle
Tschi Plus
noch ein paar Erfahrungen mit dem ST-7 und ST-8.
Das ST-8 ist als Ersatz für das Slimline-Chassis gedacht. Der Aufbau ist zwar im Prinzip mit dem ST-7 identisch, die Hinterachse liegt aber weiter hinten, es gibt vorne 3 Achsbohrungen (die allerdings wegen der großen Räder recht hoch liegen) und die Schraublöcher liegen weiter auseinander. Es läßt sich also nicht für normale T-Jet Karosserien verwenden. Für eigene Projekte kann es aber durchaus nützlich sein, z.B. ältere Formel-Rennwagen.
Das ST-7 kann theoretisch direkt als Ersatz für ein T-Jet Chassis verwendet werden. Die guten Fahreigenschaften wurden bereits beschrieben. Meiner Erfahrung nach sind aber ein paar Anpassungen nötig. Bei meinen ST-7 streifen die Vorderreifen an den Schleifern. Da sollte JAG-Hobbies an den Felgen nachbessern. Wenn man originale T-Jet Felgen oder Vincents verwendet passiert das nicht. Allerdings ist es nicht so einfach, die Felgen von der Achse zu bekommen. Die sitzen bombenfest. Ohne Abzieher fast unmöglich die zerstörunsfrei abzubekommen. Wenn die Felgen dann von der Achse sind stellt man fest, daß der Achsdurchmesser nicht bei den für T-Jets üblichen 1,6 mm, sondern nur bei 1,58 mm liegt. Original T-Jet oder Vincent Felgen, die noch nicht auf eine 1,6mm-Achse gesteckt waren, halten trotzdem. Ich habe etliche Dash Felgen. Die müßte man aufkleben. Deshalb besser gleich die Achsführungen etwas aufbohren und 1,6 mm Achsen verwenden.
Die Schleifer sind, wie auch beim UL2 oder neueren AW, nach innen gewölbt, haben nur an einem winzigen Punkt vorne Kontakt mit dem Stromleiter. Deshalb erst einmal die Schleifer flach schleifen, damit eine größere Kontaktfläche, vorallem auch in Kurven, entsteht. Allein dadurch laufen die Chassis deutlich schneller. Es lohnt sich auch die sehr weichen Schleiferfedern zu ersetzen.
Die Schleifer sind unnötig lang, sie ragen ein wenig weiter nach vorne als die der Original T-Jets. Damit ist das ST-7 für viele MEV Karosserien ungeeignet. Schade.
Ein weiterer Punkt, der mir im Fahrbetrieb unangehm aufgefallen ist, ist der, daß die Magnetplättchen frei nach oben und unten verschiebbar sind. Es gibt keinen Anschlag nach unten. Es ist mir mehrmals passiert, daß in Kurven die Magnete vom Stromleiter angezogen wurden und sich ganz nach unten verschoben haben. Mit Magnet auf Stromleiter fährt das Fahrzeug natürlich nicht mehr... Ein dünner Streifen Plastik oder Karton aufgeklebt schafft Abhilfe.
Bis auf die Macken ist das ST-7 eine Bereicherung. Vorallem durch die kleinen Abmessungen ergeben sich für Resinatoren neue Möglichkeiten...
Grüßle
Tschi Plus

